Immobilienanzeige erstellen (2026): Pflichtangaben, Aufbau, Fotos & Portale

Eine professionelle Immobilienanzeige bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf oder eine zügige Vermietung. Sie umfasst weit mehr als einige Fotos und eine kurze Beschreibung – rechtliche Pflichtangaben, präzise Objektdaten und eine zielgruppengerechte Darstellung entscheiden über die Resonanz am Markt. Diese Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine rechtssichere und überzeugende Immobilienanzeige erstellen. Sie erfahren, welche Bestandteile unverzichtbar sind, welche Portale sich eignen und wann die Beauftragung eines Maklers sinnvoll ist.
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10.02.2026
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Zusammenfassung

  • Eine erfolgreiche Immobilienanzeige vereint Pflichtangaben nach GEG/AGG, vollständige Eckdaten und eine klare, zielgruppengerechte Darstellung.
  • Nach § 87 GEG sind bei vorliegendem, gültigem Energieausweis 5 Pflichtangaben nötig (Ausweisart, Endenergiekennwert, Energieträger, Baujahr, Effizienzklasse), sonst drohen Bußgelder bis 10.000 €.
  • Für starke Resonanz gelten 12–25 Fotos als optimal, eine Objektbeschreibung sollte etwa 300–500 Wörter umfassen.
  • Ein Energieausweis ist in der Regel 10 Jahre gültig und kostet je nach Typ ca. 50–500 € (Verbrauchsausweis meist günstiger als Bedarfsausweis).
  • Ein professioneller Fotograf kostet typischerweise 300–800 €, ein externer Grundriss-Service meist 150–400 €.
  • Multi-Channel-Vermarktung (z. B. ImmobilienScout24, Immowelt, Kleinanzeigen, Social Media) erhöht die Reichweite, und Anfragen sollten idealerweise innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden.

Was ist eine Immobilienanzeige? Definition & Zweck

Unterschied: Immobilienanzeige vs. Exposé vs. Inserat

Eine Immobilienanzeige bezeichnet die kompakte Online- oder Printdarstellung einer Immobilie auf Portalen wie ImmobilienScout24 oder in Zeitungen. Das Exposé ist hingegen ein ausführliches PDF-Dokument mit detaillierten Informationen, Grundrissen und umfangreicher Objektbeschreibung, das Interessenten nach der ersten Kontaktaufnahme erhalten. Der Begriff Inserat wird synonym zur Anzeige verwendet, bezeichnet aber traditionell eher Printanzeigen. Während die Anzeige primär Aufmerksamkeit erzeugen soll, dient das Exposé der vertieften Information qualifizierter Interessenten.

Online-AnzeigeZeitungsanzeige
Hohe Reichweite, viele potenzielle Käufer/Mieter, umfangreiche Bilder/Grundrisse, interaktive Funktionen möglichSpricht vorwiegend ältere Zielgruppen an, eignet sich für regional begrenzte Vermarktung
Kosten variieren je nach Portal/Laufzeit; teils kostenlose Optionen (z. B. Immowelt für Privatanbieter, Kleinanzeigen)Geringere Reichweite, Darstellung oft nur wenige Zeilen oder kleine Bildanzeigen; Kosten je nach Größe/Laufzeit

Online-Anzeige vs. Zeitungsanzeige: Vor- und Nachteile im Vergleich

Online-Portale erreichen deutlich mehr potenzielle Käufer und Mieter als Printmedien und ermöglichen umfangreiche Bilderserien, Grundrisse sowie interaktive Funktionen. Die Kosten variieren je nach Portal und Laufzeit, kostenlose Optionen existieren bei Immowelt für Privatanbieter und auf Kleinanzeigen. Zeitungsanzeigen sprechen vorwiegend ältere Zielgruppen an, die lokale Tageszeitungen lesen, und eignen sich für regional begrenzte Vermarktung. Die Reichweite ist jedoch deutlich geringer, die Darstellungsmöglichkeiten beschränken sich auf wenige Zeilen Text oder kleine Bildanzeigen.

Rechtliche Grundlagen: Was muss rechtlich enthalten sein?

Seit dem 1. November 2020 regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in § 87 die Pflichtangaben für Immobilienanzeigen in Deutschland. Für Wohngebäude müssen Sie fünf Angaben verpflichtend nennen: die Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis), den Endenergiekennwert in kWh/(m²·a), die wesentlichen Energieträger für die Heizung, das Baujahr des Gebäudes sowie die Energieeffizienzklasse. Diese Pflicht besteht nur, wenn zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ein gültiger Energieausweis vorliegt. Verstöße gegen diese Vorgaben können mit Bußgeldern bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Zusätzlich verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) diskriminierende Formulierungen bezüglich ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Die 8 wichtigsten Bestandteile einer erfolgreichen Immobilienanzeige

1. Aussagekräftiger Anzeigentitel (+ Beispiele nach Zielgruppen)

Der Titel kombiniert eine emotionale Komponente mit dem Alleinstellungsmerkmal und der Lage, beispielsweise "Familienfreundliches Wohnen am Stadtpark" oder "Lichtdurchflutete 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon in Toplage". Für junge Familien funktionieren Formulierungen mit Begriffen wie "kinderfreundlich" oder "Gartenwohnung", während Senioren auf "barrierefrei", "Erdgeschoss" oder "Aufzug" achten. Investoren interessieren sich für sachliche Angaben wie "vermietete 2-Zimmer-Wohnung in A-Lage" mit Fokus auf Rendite und Wertstabilität. Vermeiden Sie generische Titel wie "3-Zimmer-Wohnung in München zu verkaufen", die in der Masse untergehen – nutzen Sie stattdessen emotionsgeladene Adjektive wie "charmant", "exklusiv", "großzügig" oder "zentral".

2. Hochwertige Immobilienfotos (12-25 Bilder optimal)

Professionelle Fotos entscheiden maßgeblich über den Erfolg einer Anzeige – 12 bis 25 Bilder gelten als optimale Anzahl. Moderne Smartphones mit Weitwinkelobjektiv (24 mm oder kleiner) eignen sich für Privatverkäufer, während professionelle Fotografen mit Vollformat-Kameras und 12-24 mm Weitwinkelobjektiven arbeiten. Unverzichtbare Motive umfassen die Außenansicht aus Straßenperspektive, Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Badezimmer sowie besondere Merkmale wie Balkon, Terrasse oder Kamin. Die Kamera sollte auf Hüfthöhe (etwa 1 Meter über dem Boden) positioniert werden, bei schlechten Lichtverhältnissen empfiehlt sich ein Stativ mit Selbstauslöser. Die Kosten für einen professionellen Fotografen liegen zwischen 300 und 800 Euro je nach Objektgröße.

  • Außenansicht aus Straßenperspektive

  • Wohnzimmer

  • Küche

  • Schlafzimmer

  • Badezimmer

  • Besondere Merkmale (z. B. Balkon, Terrasse, Kamin)

3. Präzise Objektbeschreibung mit Storytelling

Die Objektbeschreibung folgt einem dramaturgischen Aufbau von außen nach innen: Zunächst beschreiben Sie die Umgebung und Lage, dann das Gebäude mit Baujahr und Zustand, schließlich die Innenräume mit Raumaufteilung und Ausstattung. Statt einer reinen Faktenliste erzeugen Sie durch bildhaftes Schreiben emotionale Verbindungen – formulieren Sie beispielsweise "Diese lichtdurchflutete 3-Zimmer-Wohnung im Herzen von München vereint historischen Charme mit moderner Ausstattung". Die ideale Textlänge liegt zwischen 300 und 500 Wörtern. Ehrlichkeit hat Vorrang: Wesentliche Mängel müssen Sie aufgrund der Offenbarungspflicht erwähnen, können aber durch positive Umformulierungen wie "Renovierungsbedürftig mit Gestaltungspotenzial" sachlich kommuniziert werden.

4. Vollständige Eckdaten & technische Angaben

Die Eckdaten bilden die faktische Grundlage für die Bewertung einer Immobilie und müssen vollständig und korrekt angegeben werden. Dazu gehören die Wohnfläche (berechnet nach Wohnflächenverordnung), Zimmeranzahl, Grundstücksgröße bei Häusern, Baujahr, Art der Immobilie (Etagenwohnung, Einfamilienhaus, Reihenhaus) sowie Angaben zur Ausstattung. Kommunizieren Sie transparent, nach welcher Methode die Wohnfläche ermittelt wurde, da die Wohnflächenverordnung (WoFlV) und die DIN 277 zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Bei der Kauf- oder Mietpreisangabe sollten Sie den Kaufpreis oder die Kaltmiete deutlich hervorheben, bei Vermietungen zusätzlich die Warmmiete und Nebenkosten auflisten.

  1. Wohnfläche (inkl. Berechnungsmethode WoFlV/DIN 277 transparent machen)

  2. Zimmeranzahl

  3. Grundstücksgröße (bei Häusern)

  4. Baujahr

  5. Immobilienart (z. B. Etagenwohnung, EFH, Reihenhaus)

  6. Ausstattung

  7. Kaufpreis/Kaltmiete, ggf. Warmmiete und Nebenkosten

5. Energieausweis-Angaben (Pflicht nach GEG)

Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet Sie zur Angabe von fünf Energiekennwerten, sobald ein gültiger Energieausweis vorliegt. Sie müssen die Art des Ausweises nennen (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis), den Endenergiekennwert in kWh/(m²·a) angeben, den wesentlichen Energieträger für die Heizung benennen (etwa Gas, Öl, Fernwärme oder Holz), das Baujahr des Gebäudes mitteilen und die Energieeffizienzklasse von A+ bis H kommunizieren. Bei Nichtwohngebäuden sind zusätzlich getrennte Angaben für Wärme und Strom erforderlich. Energieausweise gelten 10 Jahre ab Ausstellung und kosten je nach Typ zwischen 50 und 500 Euro – Verbrauchsausweise für Einfamilienhäuser liegen bei 50 bis 100 Euro, Bedarfsausweise aufgrund der komplexeren Berechnung bei 300 bis 500 Euro.

  • Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)

  • Endenergiekennwert in kWh/(m²·a)

  • Wesentlicher Energieträger (z. B. Gas, Öl, Fernwärme, Holz)

  • Baujahr des Gebäudes

  • Energieeffizienzklasse (A+ bis H)

6. Grundriss professionell darstellen

Ein professioneller Grundriss ermöglicht Interessenten die räumliche Orientierung und steigert die Seriosität der Anzeige erheblich. Für die eigene Erstellung stehen kostenlose Tools wie RoomSketcher zur Verfügung, das bis zu zwei Projekte kostenfrei erlaubt und über 4.000 Möbelstücke für die Visualisierung bereitstellt. Die Premium-Version kostet 49 USD pro Jahr und bietet professionelle 2D-Grundrisse mit Maßen sowie hochwertige 3D-Ansichten. Alternativ bieten kostenlose Tools wie Sweet Home 3D oder Floorplanner ähnliche Funktionen. Wenn Sie keinen Grundriss erstellen können oder wollen, beauftragen Sie einen professionellen Service – die Kosten liegen zwischen 150 und 400 Euro, abhängig von Komplexität und Objektgröße.

7. Lage & Infrastruktur beschreiben

Die Lagebeschreibung unterscheidet zwischen Makrolage (Stadtteil, Verkehrsanbindung zur Innenstadt) und Mikrolage (unmittelbare Umgebung innerhalb von 500 Metern). Nennen Sie konkrete Entfernungen zu wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie ÖPNV-Haltestellen, Schulen, Kindergärten, Supermärkten und medizinischer Versorgung. Für Familien sind Spielplätze, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten relevant, während junge Professionals eher die Nähe zu Bahnhöfen, Restaurants und kulturellen Einrichtungen schätzen. Senioren legen Wert auf barrierefreie Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken und Nahversorgern. Vermeiden Sie übertriebene Formulierungen wie "Toplage" ohne konkrete Begründung – beschreiben Sie stattdessen faktisch, was die Lage tatsächlich auszeichnet.

8. Kontaktdaten & Call-to-Action

Ihre Kontaktdaten müssen vollständig und gut sichtbar platziert sein: Telefonnummer, E-Mail-Adresse und bevorzugte Kontaktzeiten. Geben Sie klar an, ob Sie telefonische Anfragen bevorzugen oder zunächst schriftliche Kontaktaufnahme wünschen. Ein konkreter Call-to-Action wie "Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Besichtigungstermin" oder "Fordern Sie weitere Unterlagen an" senkt die Hemmschwelle für die Kontaktaufnahme. Beachten Sie datenschutzrechtliche Vorgaben: Bei Online-Portalen können Sie die Kontaktformular-Funktion nutzen, um Ihre private Telefonnummer nicht öffentlich anzugeben. Reagieren Sie auf Anfragen innerhalb von 24 Stunden, um seriös zu wirken und qualifizierte Interessenten nicht an schnellere Anbieter zu verlieren.

Rechtliche Pflichtangaben in der Immobilienanzeige (GEG 2026)

Energieausweis: Diese Angaben sind Pflicht

Das Gebäudeenergiegesetz fordert fünf konkrete Angaben für Wohngebäude: Erstens die Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis), zweitens den Endenergiekennwert als Zahlenwert in kWh/(m²·a), drittens den wesentlichen Energieträger für die Heizung (beispielsweise Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Holzpellets), viertens das Baujahr des Gebäudes und fünftens die Energieeffizienzklasse zwischen A+ (sehr effizient) und H (ineffizient). Diese Pflicht gilt ausschließlich, wenn zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung ein gültiger Energieausweis vorliegt. Bedarfsausweise basieren auf theoretischen Berechnungen der Gebäudehülle und eignen sich für unsanierte Altbauten, während Verbrauchsausweise den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre zugrunde legen. Die Gültigkeit beträgt einheitlich 10 Jahre ab Ausstellungsdatum.

Bußgelder bei fehlenden Angaben

Ordnungswidrigkeiten nach § 108 GEG können mit Bußgeldern bis zu 10.000 Euro geahndet werden, sowohl für Eigentümer als auch für beauftragte Makler. Betroffen sind fehlende oder falsche Energiekennwerte in Anzeigen, das Nichtvorlegen des Energieausweises bei Besichtigungen sowie die Bereitstellung falscher Daten für die Ausweiserstellung. Zusätzlich drohen wettbewerbsrechtliche Abmahnungen durch Konkurrenten nach § 5a UWG, da der Bundesgerichtshof in mehreren Urteilen 2017 (Az. I ZR 229/16, I ZR 232/16, I ZR 4/17) die Pflichtangaben auch als Marktverhaltensregel einstufte. Die Rechtsprechung zeigt: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe – prüfen Sie vor der Anzeigenschaltung zwingend die Vollständigkeit aller Energieangaben.

Weitere rechtliche Anforderungen (AGG, Mietpreisbremse, Bildrechte)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet diskriminierende Formulierungen in Immobilienanzeigen bezüglich ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Unzulässig sind Formulierungen wie „Nur deutsche Mieter“, „Keine Vermietung an Ausländer“, „Akademiker bevorzugt“ oder „Nur an Nichtraucher“. Bei Verstößen drohen Schadensersatz- und Entschädigungszahlungen von ein bis drei Monatsmieten; die Beweislast liegt beim Vermieter oder Verkäufer.

Eine Ausnahme gilt nach § 19 Abs. 5 AGG, wenn Sie selbst im Haus oder auf dem Grundstück wohnen.

Bei Vermietungen müssen Sie zusätzlich die Mietpreisbremse beachten, falls diese in Ihrer Kommune gilt, und dürfen keine Fotos von aktuellen Mietern ohne deren Einwilligung zeigen.

Professionelle Immobilienfotos: Der Schlüssel zum Erfolg

Equipment: Was brauche ich?

Moderne Smartphones mit Weitwinkelobjektiv (ab 24 mm Brennweite oder kleiner) liefern für Privatverkäufer ausreichende Bildqualität und integrieren automatische HDR-Funktionen für ausgeglichene Helligkeitsverteilung. Modelle wie iPhone 16, Samsung Galaxy S25 oder Google Pixel 9 Pro verfügen serienmäßig über Ultraweitwinkel-Kameras. Professionelle Immobilienfotografen setzen Vollformat-Kameras (Nikon D750, Canon EOS 5D) mit Weitwinkelobjektiven zwischen 12 und 24 mm ein, die mehr Raum im Bild erfassen und Verzerrungen minimieren. Ein Stativ stabilisiert die Kamera bei längeren Belichtungszeiten und ermöglicht scharfe Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Für optimale Ergebnisse positionieren Sie die Kamera auf Hüfthöhe (etwa 1 Meter über dem Boden) und nutzen den Selbstauslöser, um Verwacklungen zu vermeiden.

Die 15 wichtigsten Foto-Motive

Eine vollständige Fotodokumentation umfasst mindestens 12, optimal 15 bis 25 Bilder verschiedener Perspektiven. Unverzichtbar sind die Außenansicht aus Straßenperspektive, Garten oder Terrasse bei Häusern sowie der Haupteingang. Im Innenbereich fotografieren Sie alle Wohnräume (Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Badezimmer), den Eingangsbereich oder Flur sowie besondere Ausstattungsmerkmale wie Kamin, Balkon oder hochwertige Armaturen. Detailaufnahmen von Bodenbelägen, Türklinken oder Einbauküchen ergänzen den Gesamteindruck. Achten Sie auf symmetrische Bildkomposition und fotografieren Sie bevorzugt bei Tageslicht mit eingeschalteter Raumbeleuchtung, um eine warme, einladende Atmosphäre zu erzeugen.

  • Außenansicht & Grundstück

    Straßenperspektive, bei Häusern zusätzlich Garten/Terrasse, ggf. besondere Lage.

  • Eingang & Erschließung

    Haupteingang, Treppenhaus, Flur/Eingangsbereich.

  • Alle Hauptwohnräume

    Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Badezimmer; systematisch Raum für Raum.

  • Highlights

    Balkon, Kamin, hochwertige Armaturen, besondere Einbauten.

  • Details

    Bodenbeläge, Türklinken, Einbauküche – sparsam einsetzen, um Qualität zu zeigen.

Perfekte Inszenierung: Home Staging Light

Home Staging bezeichnet die gezielte Vorbereitung einer Immobilie für Verkauf oder Vermietung und kann den Verkaufspreis um bis zu 20 Prozent steigern. Entfernen Sie zunächst alle persönlichen Gegenstände wie Familienfotos, private Dokumente oder individuelle Dekorationen (Depersonalisierung). Räumen Sie gründlich auf: Leeren Sie Mülleimer, räumen Sie Arbeitsflächen frei und schaffen Sie ein luftiges Raumambiente durch gezieltes Entfernen überflüssiger Möbelstücke. Führen Sie notwendige Schönheitsreparaturen durch – streichen Sie Wände in hellen, neutralen Farbtönen, erneuern Sie abgenutzte Türklinken und sorgen Sie für tadellosen Zustand von Küche und Badezimmer. Ergänzen Sie dezente, moderne Dekorationselemente wie frische Blumen, aufgeschüttelte Sofakissen und geordnet herangerückte Stühle, ohne die Räume zu überladen.

Bildbearbeitung: Tools & Techniken

Kostenlose Bildbearbeitungstools wie Canva, GIMP oder Photopea ermöglichen grundlegende Korrekturen wie Helligkeits- und Kontrastanpassungen, Perspektivkorrektur bei schiefen Linien und die Erstellung von HDR-Aufnahmen aus mehreren Belichtungen. HDR (High Dynamic Range) gleicht starke Helligkeitsunterschiede aus, etwa zwischen hellen Fenstern und dunkleren Raumecken, und erzeugt ausgewogen belichtete Bilder. Bearbeiten Sie Fotos dezent und realitätsnah – übertriebene Filter oder unrealistische Aufhellungen führen zu Enttäuschungen bei Besichtigungen und beschädigen Ihre Glaubwürdigkeit. Achten Sie darauf, stürzende Linien zu korrigieren, damit Wände vertikal verlaufen, und speichern Sie Bilder in hoher Auflösung für scharfe Darstellung auf großen Bildschirmen.

Drohnenaufnahmen & 360°-Rundgänge

Drohnenaufnahmen eignen sich besonders für Immobilien mit großen Grundstücken, repräsentativen Außenanlagen oder besonderer Lage und kosten je nach Anbieter zwischen 200 und 600 Euro. Beachten Sie die Drohnenflug-Genehmigungen gemäß Luftverkehrsordnung – in bewohnten Gebieten und über Privatgrundstücken gelten Einschränkungen. Virtuelle 360°-Rundgänge mit Plattformen wie Matterport ermöglichen internationale oder überregionale Interessenten eine detaillierte Vorabbesichtigung und reduzieren die Anzahl unqualifizierter Besichtigungsanfragen. Die Kosten liegen zwischen 300 und 1.500 Euro abhängig von Objektgröße und Komplexität. Virtuelles Staging mit KI-Tools wie Rooomy oder BoxBrownie ersetzt physisches Home Staging, indem leere Räume digital möbliert werden – eine kostengünstige Alternative für unbewohnte Objekte.

Den perfekten Anzeigentext schreiben: Formulierungs-Tipps

Formel

Titel-Formel = Emotion + USP + Lage
  1. Emotion: Emotionsgeladene Komponente (z. B. „charmant“, „lichtdurchflutet“).
  1. USP: Alleinstellungsmerkmal (z. B. Balkon, Garten, Kamin, Denkmal-Charme).
  1. Lage: Konkrete Lageangabe (z. B. Stadtteil, Nähe zum Park, „zentral“).

Beispiele:

„Charmante Altbauwohnung mit Balkon in zentraler Lage“
„Familienfreundliches Wohnen am Stadtpark mit großem Garten“

Die Formel für emotionale Anzeigentitel

Ein wirkungsvoller Anzeigentitel kombiniert drei Elemente: eine emotionale Komponente, das Alleinstellungsmerkmal (USP) und die Lageangabe. Nutzen Sie emotionsgeladene Adjektive wie "lichtdurchflutet", "exklusiv", "geräumig", "modern" oder "stilvoll", die zur Immobilie passen und die Zielgruppe ansprechen. Vermeiden Sie generische Formulierungen wie "3-Zimmer-Wohnung in München zu vermieten", die keine Differenzierung bieten und in der Masse untergehen. Der Titel sollte prägnant bleiben (maximal 60-80 Zeichen) und das Hauptkeyword natürlich integrieren, ohne konstruiert zu wirken.

Storytelling statt Faktenliste

Statt trockener Aufzählungen erzählen Sie eine kurze Geschichte, die den Alltag in der Immobilie erlebbar macht. Formulieren Sie beispielsweise "Morgens genießen Sie Ihren Kaffee auf dem sonnigen Südbalkon, während Ihre Kinder im verkehrsberuhigten Innenhof spielen" anstatt "Balkon vorhanden, ruhige Lage". Diese narrative Technik erzeugt emotionale Verbindungen und hilft Interessenten, sich das Leben in der Immobilie konkret vorzustellen. Integrieren Sie sensorische Details wie Lichteinfall ("lichtdurchflutet durch bodentiefe Fenster"), Materialien ("hochwertiges Eichenparkett") oder Atmosphäre ("einladender Eingangsbereich mit Stuck-Elementen"). Der Text sollte dennoch faktisch korrekt bleiben und keine unrealistischen Erwartungen wecken, die bei der Besichtigung enttäuscht werden.

Zielgruppenspezifische Formulierungen

Junge Familien reagieren auf Schlüsselbegriffe wie "kinderfreundlich", "Spielplatz in unmittelbarer Nähe", "Grundschule fußläufig erreichbar" oder "verkehrsberuhigte Zone". Formulieren Sie für diese Zielgruppe: "Die großzügige 4-Zimmer-Wohnung bietet Platz zum Spielen und Wachsen, während drei Kindergärten und eine Grundschule fußläufig erreichbar sind." Senioren legen Wert auf "barrierefrei", "Erdgeschoss", "Aufzug vorhanden", "Arzt und Apotheke im Haus" sowie "schwellenfreie Dusche". Investoren interessieren sich für "vermietete Bestandsimmobilie mit 4,5% Rendite", "Wertsteigerungspotenzial durch Lage" oder "solide Bausubstanz mit moderater Instandhaltungsrücklage". Passen Sie Sprache und Schwerpunkte konsequent an die primäre Zielgruppe an, die Sie mit der Anzeige erreichen möchten.

Ehrlichkeit: Mängel richtig kommunizieren

Rechtliche Offenbarungspflichten verpflichten Sie zur Nennung wesentlicher Mängel, die den Wert oder die Nutzbarkeit der Immobilie beeinträchtigen – dazu gehören Feuchteschäden, Schimmelbefall, Altlasten im Boden oder anstehende Sanierungen. Formulieren Sie diese Einschränkungen sachlich, aber nicht negativ: „Renovierungsbedürftig mit Gestaltungspotenzial“ klingt positiver als „stark sanierungsbedürftig“, bleibt aber ehrlich. Bei fehlender Modernisierung können Sie schreiben: „Authentischer Altbau mit Originalzustand – ideal für individuelle Gestaltungswünsche“. Verschweigen Sie niemals wesentliche Mängel, da dies zu Schadenersatzforderungen, Rückabwicklung des Kaufvertrags oder strafrechtlichen Konsequenzen wegen arglistiger Täuschung führen kann. Transparenz schafft Vertrauen und qualifiziert die Interessenten bereits vor der Besichtigung.

SEO für Immobilienanzeigen

Platzieren Sie das Hauptkeyword (etwa „3-Zimmer-Wohnung München Schwabing“) natürlich im Titel, in der ersten Zeile der Beschreibung und ein bis zwei weitere Male im Text.

Nutzen Sie Synonyme und verwandte Begriffe wie „Wohnung“, „Apartment“, „Immobilie“ oder „Mietobjekt“, um Keyword-Stuffing zu vermeiden.

Die Meta-Description bei Portalen sollte die wichtigsten Fakten kompakt zusammenfassen: „Helle 3-Zimmer-Wohnung in München-Schwabing, 85 m², Balkon, Einbauküche, Energieklasse C, ab 01.05. verfügbar.“

Strukturieren Sie längere Texte mit Absätzen, um die Lesbarkeit zu erhöhen – viele Portale erlauben keine Überschriften, aber Zeilenumbrüche verbessern die Scanbarkeit erheblich.

KI-Tools für Textgenerierung

Künstliche Intelligenz kann Grundgerüste für Anzeigentexte erstellen, ersetzt aber nicht die individuelle Anpassung. Nutzen Sie ChatGPT mit präzisen Prompts wie: "Erstelle eine Objektbeschreibung für eine 3-Zimmer-Altbauwohnung in München-Schwabing, 85 m², 3. OG, Balkon, Stuck, Holzdielen, Zielgruppe: junge Paare und Singles, Ton: emotional aber seriös, Länge: 300 Wörter." Überprüfen Sie KI-generierte Texte kritisch auf Faktenfehler, generische Floskeln und unpersönliche Formulierungen. Tools wie Jasper.ai oder Copy.ai bieten spezialisierte Immobilien-Templates, benötigen aber Abo-Modelle ab 40 bis 80 Euro monatlich. Der menschliche Touch bleibt unverzichtbar: Ergänzen Sie persönliche Beobachtungen, lokale Besonderheiten und spezifische Details, die eine KI nicht kennen kann.

Wo Immobilienanzeige schalten? Die besten Plattformen 2026

Top Online-Immobilienportale in Deutschland

ImmobilienScout24 führt den deutschen Markt mit über 20 Millionen Nutzern monatlich und bietet die größte Reichweite. Private Verkäufer zahlen für 14 Tage 49 Euro (Vermietung) bzw. 59 Euro (Verkauf), für vier Wochen 79 bzw. 99 Euro und für drei Monate 159 bzw. 199 Euro. Die Plattform bietet umfangreiche Filterfunktionen, Umkreissuche und Exposé-Download, allerdings zu den höchsten Preisen im Vergleich. Immowelt positioniert sich als zweitgrößtes Portal und ist für Privatanbieter vollständig kostenfrei bei Vermietung und Verkauf, während Premium-Funktionen kostenpflichtig sind. Die Reichweite liegt unter ImmobilienScout24, aber deutlich über regionalen Portalen. Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen) erlaubt maximal zwei gleichzeitige Anzeigen kostenlos und eignet sich besonders für lokale Vermarktung sowie als kostenlose Testplattform, um die Marktresonanz zu prüfen.

PlattformReichweite/PositionierungBeispiel-Kosten (Privat)Besonderheiten
ImmobilienScout24Marktführer (über 20 Mio. Nutzer/Monat)14 Tage: 49 € (Vermietung) / 59 € (Verkauf); 4 Wochen: 79 € / 99 €; 3 Monate: 159 € / 199 €Viele Filter, Umkreissuche, Exposé-Download; teuer im Vergleich
ImmoweltZweitgrößtes PortalPrivatanbieter kostenfrei (Basis), Premium optionalGute kostenlose Alternative
KleinanzeigenStark lokalBis zu 2 Anzeigen gleichzeitig kostenlosIdeal zum Testen der Resonanz

Social Media als Ergänzung

Der Facebook Marketplace erreicht hohe Nutzerzahlen im privaten Umfeld und ermöglicht kostenloses Inserieren mit Bildern und Beschreibungen, allerdings mit begrenzten Strukturierungsmöglichkeiten. Posten Sie zusätzlich in lokalen Facebook-Gruppen wie "Wohnungssuche München" oder "Immobilien Berlin", wo Suchende aktiv nach Angeboten fragen. Instagram eignet sich für visuelle Inszenierung durch Stories, Reels und Feed-Posts mit hochwertigen Fotos – nutzen Sie Hashtags wie #wohnungzuvermieten, #immobilienberlin oder #eigenheimsuche für organische Reichweite. LinkedIn spielt seine Stärken bei Gewerbeimmobilien, Büroflächen oder hochwertigen Wohnobjekten für Führungskräfte aus. Die Kombination mehrerer Kanäle (Multi-Channel-Strategie) maximiert die Sichtbarkeit ohne zusätzliche Portalkosten.

Offline-Kanäle nicht vergessen

Ein Verkaufsschild am Objekt erzeugt lokale Aufmerksamkeit bei Passanten und Nachbarn, die potenzielle Interessenten kennen könnten – besonders wirkungsvoll an verkehrsgünstigen Lagen oder in gewachsenen Wohnvierteln. Die Kosten für professionelle Schilder liegen zwischen 50 und 150 Euro. Lokale Zeitungen erreichen ältere Zielgruppen ab 60 Jahren, die traditionelle Medien bevorzugen und seltener Online-Portale nutzen. Anzeigen in Tageszeitungen kosten je nach Größe und Laufzeit zwischen 100 und 500 Euro. Aushänge in Supermärkten, Gemeindezentren oder Kirchengemeinden funktionieren in kleinen Gemeinden und dörflichen Strukturen, wo persönliche Netzwerke dominieren. Diese analogen Kanäle sollten digitale Portale ergänzen, nicht ersetzen.

Multi-Channel-Strategie: Reichweite maximieren

Interessenten durchsuchen nicht nur ein einzelnes Portal, sondern vergleichen Angebote über mehrere Plattformen hinweg – daher empfiehlt sich die gleichzeitige Präsenz auf mindestens drei bis fünf Kanälen. Kombinieren Sie ein großes kostenpflichtiges Portal (ImmobilienScout24) mit kostenlosen Alternativen (Immowelt, Kleinanzeigen) und ergänzen Sie durch Social Media sowie lokale Offline-Maßnahmen. Achten Sie auf einheitliche Darstellung: Nutzen Sie identische Fotos, Texte und Preisangaben über alle Kanäle, um Verwirrung zu vermeiden. Die Investition in ein Premium-Paket bei ImmobilienScout24 lohnt sich primär in Ballungsräumen mit hoher Konkurrenz oder bei hochpreisigen Objekten über 500.000 Euro, während in ländlichen Regionen oft kostenlose Portale ausreichen.

Kosten einer Immobilienanzeige: Überblick & Spartipps

Kostenlose Anzeigen-Möglichkeiten

Immowelt bietet Privatpersonen die kostenlose Schaltung von Kauf- und Mietanzeigen ohne zeitliche Begrenzung an, allerdings ohne Premium-Funktionen wie Top-Platzierung oder hervorgehobene Darstellung. Kleinanzeigen erlaubt maximal zwei gleichzeitige Immobilienanzeigen kostenfrei mit unbegrenzter Laufzeit, ideal für preisbewusste Privatverkäufer oder zum Testen der Marktnachfrage. Facebook Marketplace und lokale Facebook-Gruppen ermöglichen vollständig kostenfreie Verbreitung mit großer Reichweite, benötigen aber aktive Moderation der Anfragen. Instagram und andere Social-Media-Kanäle verursachen keine direkten Kosten, erfordern jedoch zeitlichen Aufwand für Content-Erstellung und Community-Management. Für einfache Vermietungen oder Verkäufe in gefragten Lagen reichen diese kostenlosen Kanäle häufig aus.

Premium-Pakete: Was bringen sie wirklich?

ImmobilienScout24 bietet Premium-Anzeigen mit Top-Platzierung in Suchergebnissen, Hervorhebung durch farbige Rahmen und prominente Darstellung auf der Startseite regionaler Suchabfragen. Die Kosten liegen zwischen 49 Euro für zwei Wochen Vermietung bis 199 Euro für drei Monate Verkauf. Der Mehrwert zeigt sich primär bei hoher lokaler Konkurrenz: In München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt erscheinen täglich hunderte neue Anzeigen, sodass Standard-Inserate schnell in den hinteren Ergebnisseiten verschwinden. Eine Beispielrechnung verdeutlicht den ROI: Verkaufen Sie eine Eigentumswohnung für 400.000 Euro und erreichen durch Premium-Platzierung zwei Wochen früher einen qualifizierten Käufer, sparen Sie Finanzierungskosten, laufende Nebenkosten oder entgangene Mieteinnahmen von mehreren hundert Euro – die 199 Euro Premium-Gebühr amortisieren sich. In ländlichen Regionen mit geringer Konkurrenz bringt Premium hingegen kaum Vorteile.

Zusatzkosten kalkulieren

Professionelle Immobilienfotografie kostet 300 bis 800 Euro abhängig von Objektgröße, Anzahl der Räume und gewünschten Aufnahmen – kleinere Wohnungen (bis 80 m²) liegen im unteren Bereich, Einfamilienhäuser mit Garten im oberen. Die Grundriss-Erstellung durch Architekten oder spezialisierte Dienstleister berechnet 150 bis 400 Euro, digitale DIY-Tools wie RoomSketcher bieten Premiumfunktionen für 49 USD jährlich. Der Energieausweis kostet als Verbrauchsausweis 50 bis 100 Euro für Einfamilienhäuser, als Bedarfsausweis 300 bis 500 Euro – Bedarfsausweise sind bei unsanierten Altbauten mit bis zu vier Wohneinheiten gesetzlich vorgeschrieben. Addieren Sie diese Posten, ergibt sich ein Gesamt-Budget von 500 bis 1.500 Euro für einen professionellen DIY-Verkauf ohne Makler.

Spartipps ohne Qualitätsverlust

Nutzen Sie kostenlose Bildbearbeitungstools wie Canva oder GIMP statt kostenpflichtiger Software und erstellen Sie Grundrisse selbst mit der kostenlosen Version von RoomSketcher oder Sweet Home 3D. Fotografieren Sie mit einem aktuellen Smartphone statt einen Fotografen zu beauftragen – moderne Geräte mit Weitwinkelobjektiv liefern bei guter Vorbereitung (Aufräumen, optimales Licht) ausreichende Qualität für Standard-Objekte. Schalten Sie Anzeigen zunächst auf kostenlosen Portalen (Immowelt, Kleinanzeigen) und investieren Sie nur bei ausbleibender Resonanz nach zwei bis drei Wochen in kostenpflichtige Premium-Pakete. Verhandeln Sie mit Dienstleistern: Viele Fotografen bieten Paketpreise für Foto plus Grundriss an, Energieausweis-Aussteller gewähren Rabatte bei Direktbeauftragung ohne Vermittlerportale. Zeitlich begrenzte Aktionen der Portale (etwa "Erste Anzeige kostenlos" oder "50% Rabatt im ersten Monat") senken die Kosten zusätzlich.

Immobilienanzeige selbst erstellen oder Makler beauftragen?

Vorteile: Anzeige selbst erstellen

Die vollständige Kostenersparnis der Maklerprovision bildet das Hauptargument für den privaten Verkauf: Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro und üblichen 3,57 Prozent Provision pro Partei sparen Sie als Verkäufer 14.280 Euro. Sie behalten volle Kontrolle über Darstellung, Preisgestaltung und Kommunikation, können flexibel auf Marktreaktionen reagieren und den Verkaufsprozess nach eigenem Zeitplan steuern. Der direkte Kontakt zu Interessenten ermöglicht persönliche Beziehungen und ungefilterte Rückmeldungen zum Objekt. Bei einfachen Standard-Immobilien in gefragten Lagen (moderne Eigentumswohnung in Innenstadtlage, renoviertes Reihenhaus in Familiengebiet) mit klaren Verkaufsargumenten funktioniert der Privatverkauf häufig problemlos. Der tatsächliche Zeitaufwand liegt bei 15 bis 25 Stunden für Vorbereitung, Anzeigenerstellung, Beantwortung von Anfragen und Durchführung von Besichtigungen.

Nachteile: Anzeige ohne Makler

Der Zeitaufwand wird von Privatverkäufern häufig unterschätzt: Neben der einmaligen Anzeigenerstellung fallen laufende Aufgaben wie Anfragenbeantwortung (oft 20-50 Anfragen bei attraktiven Objekten), Organisation von Besichtigungsterminen, Nachfassen bei Interessenten und Verhandlungsführung an. Rechtliche Fehler bei Pflichtangaben (fehlende Energiekennwerte), diskriminierende Formulierungen (AGG-Verstöße) oder unvollständige Offenbarung von Mängeln führen zu Bußgeldern, Schadenersatzforderungen oder langwierigen Rechtsstreitigkeiten. Die geringere Reichweite ohne professionelles Maklernetzwerk kann niedrigere Verkaufspreise zur Folge haben: Makler kennen potenzielle Käufer aus früheren Transaktionen, haben Zugriff auf Kaufinteressenten-Datenbanken und erreichen durch systematisches Marketing breitere Zielgruppen. Fehlende Marktkenntnisse führen zu Fehleinschätzungen bei der Preisfindung – zu hohe Preise verhindern Verkäufe, zu niedrige verschenken Potenzial.

Wann lohnt sich ein Makler?

Ein professioneller Immobilienmakler empfiehlt sich ab einem Objektwert von 300.000 Euro, da die Provisionshöhe (etwa 10.000-15.000 Euro pro Partei) durch Zeitersparnis, höhere Verkaufspreise und rechtliche Absicherung gerechtfertigt wird. Komplexe Objekte mit besonderen Herausforderungen (Denkmalschutz mit steuerlichen Sonderregelungen, Altlasten im Boden, laufende Rechtsstreitigkeiten mit Nachbarn, vermietete Mehrfamilienhäuser) erfordern Fachwissen, das Privatverkäufer selten besitzen. Bei Zeitmangel durch Berufstätigkeit, weite Entfernung zum Verkaufsobjekt oder gleichzeitigem Verkauf mehrerer Immobilien übernimmt der Makler die komplette Abwicklung. Maklerleistungen umfassen professionelle Marktanalyse und Verkehrswertermittlung, Erstellung von Exposés mit Fotos und Grundrissen, Schaltung auf allen relevanten Portalen, Interessentenqualifizierung, Durchführung von Besichtigungen, Verhandlungsführung und rechtliche Absicherung des Kaufvertrags.

Hybridmodelle: Einzelleistungen buchen

Moderne Online-Plattformen und spezialisierte Dienstleister ermöglichen die flexible Kombination einzelner Maklerleistungen nach Bedarf. Sie können ausschließlich professionelle Fotografie für 300 bis 800 Euro beauftragen und alle weiteren Schritte selbst durchführen. Die Exposé-Erstellung als isolierte Dienstleistung kostet bei spezialisierten Anbietern 150 bis 400 Euro und liefert ein professionell gestaltetes PDF-Dokument mit allen relevanten Informationen. Online-Shops für Maklerleistungen wie KSK-Immobilien oder ähnliche Anbieter bieten modulare Pakete: "Basis" mit Anzeigenerstellung und Portalbuchung (ab 500 Euro), "Comfort" zusätzlich mit Besichtigungsmanagement (ab 1.500 Euro) oder "Premium" mit vollständiger Abwicklung zu reduzierten Provisionen (etwa 2-3 Prozent statt 3,57 Prozent). Diese Hybridmodelle kombinieren Kostenersparnis mit professioneller Unterstützung bei kritischen Schritten.

Schritt-für-Schritt: Immobilienanzeige erstellen in 7 Schritten

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    Schritt 1: Vorbereitung – Unterlagen zusammenstellen

    Vor der Erstellung Ihrer Immobilienanzeige sammeln Sie alle relevanten Unterlagen: aktueller Energieausweis, Grundriss, Grundbuchauszug, Baupläne, Nachweise zu Modernisierungen sowie die letzte Hausgeld- oder Nebenkostenabrechnung. Prüfen Sie, ob der Energieausweis noch gültig ist (maximal 10 Jahre) und ob die Berechnung der Wohnfläche nachvollziehbar dokumentiert ist. Für den späteren Verkauf oder die Vermietung sind zusätzlich Unterlagen wie Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlung oder Mietverträge wichtig. Eine systematische Vorbereitung reduziert Rückfragen von Interessenten und sorgt für eine konsistente Datenbasis in Exposé und Anzeige. Grundlagen zur Wertermittlung finden Sie im Beitrag zum Verkehrswert.

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    Schritt 2: Immobilienbewertung – den richtigen Preis finden

    Für die Preisfindung nutzen Sie zunächst das Vergleichswertverfahren, bei dem Sie ähnliche Objekte in Lage, Größe, Baujahr und Zustand heranziehen. Online-Bewertungsrechner und aktuelle Inserate in Ihrer Region liefern erste Orientierungswerte, sollten aber mit Marktdaten der Gutachterausschüsse abgeglichen werden, wenn verfügbar. Ein Rechenbeispiel: Wird in Ihrem Viertel ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis von 4.000 Euro erzielt und Ihre Wohnung hat 85 m², ergibt dies einen Richtwert von 340.000 Euro; liegen jedoch stärkere Modernisierungen oder Mängel vor, passen Sie diesen Wert nach oben oder unten an. Bei komplexen Objekten oder Unsicherheit empfiehlt sich ein Gutachten nach ImmoWertV, insbesondere wenn später steuerliche Fragen oder familienrechtliche Ausgleiche betroffen sind. Ergänzend kann der Bodenrichtwert Anhaltspunkte für die Lagequalität liefern.

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    Schritt 3: Zielgruppe definieren

    Bevor Sie den Text Ihrer Immobilienanzeige formulieren, legen Sie fest, welche Zielgruppe am wahrscheinlichsten Interesse hat: Singles, Paare, Familien, Senioren oder Kapitalanleger. Eine 2-Zimmer-Wohnung in zentraler Innenstadtlage mit guter ÖPNV-Anbindung spricht eher junge Berufstätige an, während ein Reihenhaus mit Garten und Schulen in der Nähe für Familien geeignet ist. Für jede Zielgruppe gewichten Sie andere Merkmale: Familien achten auf Zimmeranzahl, Sicherheit und Infrastruktur, Senioren auf Barrierefreiheit und medizinische Versorgung, Investoren auf Rendite und Leerstandsrisiko. Diese Zielgruppendefinition steuert die Wortwahl im Anzeigentitel, in der Objektbeschreibung und bei der Auswahl der Fotos.

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    Schritt 4: Fotos & Grundrisse erstellen

    Planen Sie ausreichend Zeit für die fotografische Dokumentation ein, idealerweise bei Tageslicht und stabilem Wetter. Vor dem Fototermin führen Sie ein "Home Staging Light" durch: gründliches Aufräumen, Entfernen persönlicher Gegenstände, kleine Schönheitsreparaturen und dezente Dekoration. Fotografieren Sie systematisch alle Räume sowie Außenbereiche und Besonderheiten, bis Sie mindestens 12, besser 15 bis 25 aussagekräftige Bilder vorliegen haben. Erstellen oder aktualisieren Sie den Grundriss mit einem geeigneten Tool und achten Sie auf maßstäbliche Darstellung und klare Raumbezeichnungen. Ein professionell aufbereiteter Grundriss erhöht die Aussagekraft Ihrer Immobilienanzeige deutlich.

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    Schritt 5: Anzeigentext formulieren

    Nun verfassen Sie den Anzeigentitel und die Objektbeschreibung, orientiert an der zuvor definierten Zielgruppe. Halten Sie sich an eine sinnvolle Struktur: kurze Einleitung mit Lage und Charakter der Immobilie, danach Beschreibung von Gebäude und Ausstattung, zum Schluss Hinweise zu Mängeln, Modernisierungen und rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. Energieeffizienzklasse). Die Beschreibung sollte 300 bis 500 Wörter umfassen und sowohl emotionale als auch sachliche Aspekte verbinden, ohne übertrieben zu wirken. Achten Sie auf fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik, da diese einen wesentlichen Einfluss auf den professionellen Eindruck Ihrer Immobilienanzeige haben. Bei Unsicherheit kann ein abschließendes Lektorat durch eine zweite Person sinnvoll sein.

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    Schritt 6: Plattform auswählen & inserieren

    Wählen Sie die passenden Plattformen entsprechend Objektart, Region und Budget aus. Eine typische Kombination besteht aus einem großen Portal mit hoher Reichweite (z. B. ImmobilienScout24), einem kostenlosen Portal für Privatanbieter (Immowelt) und Kleinanzeigen für lokale Interessenten. Prüfen Sie die Tarifmodelle: Für den Verkauf einer Eigentumswohnung können etwa 3 Monate ImmobilienScout24 (199 Euro), ein kostenloses Immowelt-Inserat und ein kostenfreies Kleinanzeigen-Inserat kombiniert werden, was ein gutes Verhältnis von Kosten und Reichweite bietet. Achten Sie bei der Eingabe der Daten darauf, alle Pflichtfelder vollständig und konsistent auszufüllen und die Angaben aus Ihren Unterlagen (Wohnfläche, Baujahr, Energiekennwerte) exakt zu übernehmen. Nutzen Sie nach Möglichkeit identische Fotos und Texte, um Missverständnisse zwischen verschiedenen Anzeigen zu vermeiden.

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    Schritt 7: Anzeige optimieren & Performance messen

    Nach Veröffentlichung Ihrer Immobilienanzeige beobachten Sie die Resonanz anhand von Kennzahlen wie Aufrufen, Merklisten-Einträgen und Anfragen. Bleiben nach zwei Wochen bei einem marktgerechten Preis deutlich weniger Anfragen als erwartet, überprüfen Sie Fotos, Titel und Beschreibung: Möglicherweise sind die Bilder nicht aussagekräftig genug oder die Zielgruppe wird sprachlich nicht erreicht. Ein praktischer Ansatz ist A/B-Testing: Variieren Sie beispielsweise den Anzeigentitel oder das Titelfoto und vergleichen Sie, welche Variante mehr Klicks und Kontakte erzeugt. Ein Rechenbeispiel: Erhält Variante A eines Titels in 7 Tagen 200 Aufrufe und 4 Anfragen, Variante B 260 Aufrufe und 7 Anfragen, ist Variante B klar überlegen und sollte beibehalten werden. Passen Sie die Anzeige bei schwacher Performance gezielt an, bevor Sie eine Preisanpassung in Betracht ziehen.

Wohnfläche korrekt in der Immobilienanzeige angeben

Wohnflächenverordnung (WoFlV) als Standard

Für Miet- und Kaufverträge wird in der Praxis überwiegend die Wohnflächenverordnung (WoFlV) herangezogen, die regelt, welche Flächen zu welchem Anteil als Wohnfläche zählen. Voll angerechnet werden Wohn- und Schlafräume, Küchen und Bäder mit einer lichten Höhe von mindestens 2,00 Metern. Flächen unter Dachschrägen werden nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt: Bereiche mit 1,00 bis 2,00 Metern Höhe zählen zu 50 Prozent, unter 1,00 Meter gar nicht. Auch Balkone und Terrassen werden in der Regel nur mit 25 Prozent, bei sehr hoher Qualität maximal 50 Prozent angesetzt. Die korrekte Anwendung der WoFlV ist wichtig, um rechtliche Streitigkeiten wegen Flächenabweichungen zu vermeiden.

DIN 277: Größere Zahlen, andere Zielsetzung

Die DIN 277 dient nicht primär der Ermittlung von Wohnfläche, sondern der Berechnung von Grund- und Nutzflächen für Planung und Kostenkalkulation. Sie rechnet im Grundsatz alle Flächen, einschließlich Balkone und Terrassen, vollständig an, ohne Höhenstaffelung unter Dachschrägen. Dadurch fallen Flächenangaben nach DIN 277 regelmäßig größer aus als nach WoFlV. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Eine Wohnung mit 50 m² Innenfläche und 8 m² Balkon ergibt nach WoFlV (25 Prozent Balkon) 52 m², nach DIN 277 (100 Prozent Balkon) 58 m² – eine Differenz von 6 m². Bei einem Mietpreis von 10 Euro pro Quadratmeter entspricht dies 60 Euro monatlich, also 720 Euro jährlich Differenz.

Methode transparent kommunizieren

In Ihrer Immobilienanzeige sollten Sie angeben, nach welcher Methode die Wohnfläche berechnet wurde, insbesondere wenn die Flächenangabe im Exposé oder im Mietvertrag eine zentrale Rolle spielt. Für Wohnraummiete und geförderten Wohnungsbau ist die WoFlV der anerkannte Standard, während DIN-277-Flächenangaben eher in Bauplanung und Finanzierung verwendet werden. Um spätere Auseinandersetzungen mit Mietern oder Käufern zu vermeiden, empfiehlt sich die Formulierung "Wohnfläche nach WoFlV ca. 85 m²" oder "Grundfläche nach DIN 277 ca. 120 m²". Bei komplexen Objekten oder größeren Abweichungen zwischen alten und neuen Berechnungen kann eine fachkundige Überprüfung durch einen Sachverständigen sinnvoll sein.

Nach der Anzeige: Anfragen managen & Besichtigungen organisieren

Schnelle Reaktion auf Anfragen (innerhalb 24 Stunden)

Eine zeitnahe Reaktion auf eingehende Anfragen ist ein zentrales Qualitätsmerkmal im Vermarktungsprozess. Antworten Sie idealerweise innerhalb von 24 Stunden und bestätigen Sie den Eingang der Anfrage mit einem kurzen Hinweis auf das weitere Vorgehen, etwa der geplanten Terminvergabe. Standardisierte E-Mail-Vorlagen erleichtern diesen Prozess, können aber individuell angepasst werden, um auf spezifische Fragen einzugehen. Verzögerte Antworten erhöhen das Risiko, dass ernsthafte Interessenten andere Objekte bevorzugen oder das Vertrauen in Ihre Zuverlässigkeit sinkt. Dokumentieren Sie Anfragen systematisch, um den Überblick zu behalten und Interessenten später gezielt kontaktieren zu können.

Qualifizierung von Interessenten

Vor der Vereinbarung von Besichtigungsterminen sollten Sie Interessenten kurz prüfen, um unnötige Termine zu vermeiden. Bei Verkauf fragen Sie nach einem Finanzierungsrahmen oder einer bereits bestehenden Finanzierungszusage, bei Vermietung nach Einkommen, Haushaltsgröße und gewünschtem Einzugstermin. Eine strukturierte Vorqualifizierung hilft, ernsthafte Interessenten von unverbindlichen Anfragen zu unterscheiden. Für Mietverhältnisse sind übliche Unterlagen eine Selbstauskunft, Gehaltsnachweise und eine Schufa-Auskunft, während beim Kauf ein Finanzierungsnachweis der Bank erforderlich sein kann. Diskriminierende Fragen oder Vorauswahlen nach AGG-verbotenen Kriterien (z. B. Herkunft, Religion, Alter) sind dabei zu vermeiden.

Besichtigungstermine effizient planen

Statt Einzeltermine über mehrere Wochen zu verstreuen, planen Sie zwei bis drei feste Zeitfenster pro Woche, etwa Mittwoch 17–19 Uhr, Donnerstag 18–20 Uhr und Samstag 10–12 Uhr. Innerhalb dieser Zeiträume vergeben Sie Einzel- oder Kleingruppentermine von je 30 bis 45 Minuten. Einzelbesichtigungen erlauben eine individuelle Betreuung und detaillierte Beantwortung von Fragen, sind aber zeitintensiv; Kleingruppen von 3 bis 5 Interessenten bieten einen guten Kompromiss. Massenbesichtigungen mit unbestimmter Teilnehmerzahl sind organisatorisch schwierig, wirken unpersönlich und sind in der Regel nicht empfehlenswert. Planen Sie zwischen Terminen kurze Puffer ein, um die Immobilie zu lüften und für den nächsten Besuch vorzubereiten.

  1. Antworten innerhalb von 24 Stunden

  2. Vorqualifizierung (Finanzierungsrahmen/Einzugstermin/Einkommen) – ohne AGG-Verstöße

  3. 2–3 feste Besichtigungs-Zeitfenster pro Woche planen

  4. Termine 30–45 Minuten, Puffer zum Lüften/Vorbereiten

  1. Aufgeräumt, sauber, gut belüftet

    Vor jedem Besichtigungstermin sorgen Sie für einen aufgeräumten, sauberen und gut belüfteten Zustand der Immobilie.

  2. Stolperfallen entfernen

    Beseitigen Sie Stolperfallen im Flur.

  3. Mülleimer leeren & persönliche Gegenstände wegräumen

    Leeren Sie Mülleimer und räumen Sie persönliche Gegenstände wie Wäsche, Post oder Akten weg.

  4. Ausreichend Licht einschalten & kurz vorher lüften

    Schalten Sie ausreichend Lichtquellen ein und lüften Sie kurz vor dem Termin, um frische Luft in den Räumen zu haben.

  5. Haustiere möglichst anderweitig unterbringen

    So vermeiden Sie allergische Reaktionen oder Ablenkungen.

  6. Unterlagen bereithalten

    Halten Sie Grundriss, Energieausweis und eine kurze Objektübersicht bereit, um Fragen direkt vor Ort beantworten zu können.

Checkliste für die Besichtigung

Vor jedem Besichtigungstermin sorgen Sie für einen aufgeräumten, sauberen und gut belüfteten Zustand der Immobilie. Beseitigen Sie Stolperfallen im Flur, leeren Sie Mülleimer und räumen Sie persönliche Gegenstände wie Wäsche, Post oder Akten weg. Schalten Sie ausreichend Lichtquellen ein, um ein helles, freundliches Ambiente zu erzeugen, und lüften Sie kurz vor dem Termin, um frische Luft in den Räumen zu haben. Haustiere sollten möglichst während der Besichtigung anderweitig untergebracht werden, um allergische Reaktionen oder Ablenkungen zu vermeiden. Halten Sie Unterlagen wie Grundriss, Energieausweis und eine kurze Objektübersicht bereit, um Fragen direkt vor Ort beantworten zu können.

Nachbereitung & Follow-up

Nach den Besichtigungen dokumentieren Sie Eindrücke der Interessenten, deren Fragen und etwaige Bedenken. Bei ernsthaften Interessenten melden Sie sich innerhalb weniger Tage mit einem strukturierten Follow-up, klären offene Punkte und erläutern die nächsten Schritte (z. B. Angebotsabgabe, Finanzierungsnachweis, Notartermin). Feedback von nicht weiter interessierten Personen kann Hinweise liefern, ob Preis, Zustand oder bestimmte Eigenschaften der Immobilie angepasst oder anders kommuniziert werden sollten. Bleiben die Rückmeldungen über einen längeren Zeitraum überwiegend kritisch, sollten Sie die Immobilienanzeige überarbeiten oder die Preisstrategie anpassen. Ein transparenter Prozess stärkt das Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines zügigen Vertragsabschlusses.

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Quellen

Häufige Fragen zum Thema Immobilienanzeige erstellen