Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Mönchengladbach-Nord 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Mönchengladbach-Nord liegt bei 417 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Gladbach mit 678 €/m².
- Der Stadtteil Mönchengladbach-Waldhausen hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 312 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Mönchengladbach-Nord 2026
Im Stadtteil Nord von Mönchengladbach liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert in Gladbach mit 678 €/m² mit Abstand am höchsten, wächst mit 1,2 % gegenüber dem Vorjahr (670 €/m²) jedoch am schwächsten aller Subdistricts. Zugleich weist Gladbach mit 3.500 €/m² den höchsten Einzelwert und die größte Spanne (310 bis 3.500 €/m²) auf. Auf den Plätzen folgen Windberg mit 502 €/m² (+1,4 %) und Am Wasserturm mit 453 €/m² (+1,8 %). Eicken erreicht 420 €/m² bei einem Plus von 2,4 % und einem Maximalwert von 800 €/m².
Die dynamischste Entwicklung zeigen die Lagen im Westen und Süden. Hardter Wald und Hardt-Mitte verzeichnen mit jeweils 6,1 % den stärksten Anstieg, beide von 330 auf 350 €/m². Bemerkenswert ist, dass der Durchschnittswert in Hardter Wald dem Maximalwert von 350 €/m² entspricht, was auf ein sehr homogenes Preisniveau hindeutet. Auch Waldhausen (+4,7 %, 313 €/m²), Dahl (+4,1 %, 329 €/m²), Ohler (+4,0 %, 334 €/m²) und Venn (+3,7 %, 368 €/m²) liegen deutlich über den Zuwächsen der zentralen Lagen.
Insgesamt ist ein klares Muster erkennbar: Die höherpreisigen Bereiche wie Gladbach, Windberg und Am Wasserturm wachsen moderat mit 1,2 % bis 1,8 %, während die günstigeren Subdistricts mit Werten zwischen 313 und 368 €/m² überwiegend 3,7 % bis 6,1 % zulegen. Das Preisgefälle zwischen dem teuersten und dem günstigsten Bereich verringert sich dadurch leicht. In Waldhausen liegen Minimum (310 €/m²) und Maximum (320 €/m²) nur 10 €/m² auseinander, was die geringste Preisstreuung im gesamten Stadtteil darstellt.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Gladbach | 678 | 1.2 % | 310 | 3.500 |
| 2 | Windberg | 502 | 1.4 % | 140 | 675 |
| 3 | Am Wasserturm | 453 | 1.8 % | 320 | 625 |
| 4 | Eicken | 420 | 2.4 % | 280 | 800 |
| 5 | Venn | 368 | 3.7 % | 140 | 440 |
| 6 | Hardter Wald | 350 | 6.1 % | 100 | 350 |
| 6 | Hardt-Mitte | 350 | 6.1 % | 100 | 420 |
| 8 | Ohler | 334 | 4.0 % | 185 | 350 |
| 9 | Westend | 333 | 3.7 % | 185 | 525 |
| 10 | Dahl | 329 | 4.1 % | 310 | 370 |
| 11 | Waldhausen | 313 | 4.7 % | 310 | 320 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Mönchengladbach-Nord (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Mönchengladbach Nord liegt aktuell bei 417 €/m². Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert unverändert (0,0 %), nachdem er 2025 um 16 €/m² beziehungsweise 4,0 % gestiegen war. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Wert von 158 €/m² auf 417 €/m² erhöht, was einem Plus von 259 €/m² beziehungsweise rund 163,9 % entspricht.
Die stärksten Zuwächse verzeichnete der Bodenrichtwert zu Beginn der 2000er Jahre, insbesondere 2003 mit einem Anstieg um 40 €/m² (23,8 %). Ab 2016 setzte eine weitere Aufwärtsphase ein: Von 301 €/m² im Jahr 2015 stieg der Wert über 327 €/m² (2016) und 365 €/m² (2017) auf 395 €/m² im Jahr 2018. Bis zum Höchststand von 445 €/m² im Jahr 2021 kamen weitere Steigerungen hinzu, darunter 30 €/m² beziehungsweise 7,2 % im Jahr 2021.
Der deutlichste Rückgang der letzten Jahre erfolgte 2022 mit -43 €/m² beziehungsweise -9,7 %, womit der Wert auf 402 €/m² sank. Danach verharrte er 2023 und 2024 nahezu unverändert bei 402 €/m² beziehungsweise 401 €/m². Der Anstieg 2025 auf 417 €/m² glich den Rückgang von 2022 teilweise aus, der Höchstwert von 2021 wurde bislang nicht wieder erreicht. Ein früherer Rückgang war 2008 mit -5,7 % zu verzeichnen, gefolgt von einem weiteren Minus von -3,8 % im Jahr 2009.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 402 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 402 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 401 €/m² | -0.2 % |
| 2025 | 417 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 417 €/m² | 0.0 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 41061 | 560 | 0.0 % | 310 | 3.500 |
| 41063 | 474 | 0.0 % | 150 | 675 |
| 41068 | 351 | -1.4 % | 150 | 440 |
| 41169 | 350 | 0.0 % | 100 | 420 |
| 41065 | 339 | 0.0 % | 310 | 525 |
| 41069 | 326 | 0.0 % | 185 | 370 |
Im Stadtteil Nord von Mönchengladbach liegt das höchste durchschnittliche Bodenrichtwertniveau im Postleitzahlgebiet 41061 mit 560 €/m². Mit deutlichem Abstand folgt 41063 mit 474 €/m², während die übrigen Gebiete zwischen 326 €/m² (41069) und 351 €/m² (41068) liegen. Die Spanne zwischen dem teuersten und dem günstigsten Durchschnittswert beträgt damit 234 €/m².
Bei der Entwicklung zum Vorjahr zeigt sich weitgehende Stabilität: Fünf der sechs Gebiete verzeichnen keine Veränderung. Einzige Ausnahme ist 41068 mit einem Rückgang von 356 €/m² auf 351 €/m², was einem Minus von 1,4 % entspricht. Auffällig ist die Streuung innerhalb von 41061, wo die Werte von 310 €/m² bis zu 3.500 €/m² reichen und damit den höchsten Einzelwert im gesamten Stadtteil markieren. In 41063 liegt das Maximum bei 675 €/m², in 41065 bei 525 €/m². Die niedrigsten Einzelwerte weisen 41169 mit 100 €/m² sowie 41063 und 41068 mit jeweils 150 €/m² auf.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Mönchengladbach
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Mönchengladbach.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Nord | 370 | 0.0 % | 100 | 3.500 |
| 2 | Ost | 320 | 0.0 % | 60 | 420 |
| 4 | West | 320 | 0.0 % | 100 | 480 |
| 2 | Süd | 310 | 0.0 % | 115 | 1.750 |
In Mönchengladbach liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert in Nord bei 417 €/m² und damit am höchsten aller vier Stadtteile. Süd und Ost folgen mit jeweils 324 €/m², West bildet mit 320 €/m² den Abschluss. Der Abstand zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil beträgt damit 97 €/m², was einem Aufschlag von rund 30,3 % für Nord gegenüber West entspricht. Die drei übrigen Stadtteile liegen mit maximal 4 €/m² Differenz nahezu gleichauf.
Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahr gibt es in keinem Stadtteil: Alle vier Gebiete verzeichnen eine Veränderung von 0,0 %, die Durchschnittswerte sind unverändert geblieben. Das Preisniveau zeigt sich damit stabil.
Deutlich größer als die Unterschiede bei den Durchschnittswerten sind die Spannen innerhalb der Stadtteile. Nord weist mit 100 €/m² bis 3.500 €/m² die größte Bandbreite auf, der Spitzenwert liegt dort mehr als achtmal so hoch wie der Durchschnitt. Auch in Süd reicht die Spanne von 115 €/m² bis 1.750 €/m². Ost (60 €/m² bis 420 €/m²) und West (100 €/m² bis 480 €/m²) bewegen sich dagegen in einem engen Korridor, wobei Ost mit 60 €/m² den niedrigsten Einzelwert der Stadt verzeichnet. Die höchsten Einzelwerte konzentrieren sich somit auf Nord und Süd, während Ost und West ein homogeneres Preisgefüge aufweisen.
Sind die Grundstückspreise in Mönchengladbach-Nord mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Mönchengladbach-Nord sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Mönchengladbach-Nord gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Mönchengladbach-Nord kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Mönchengladbach-Nord gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Mönchengladbach-Nord
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Mönchengladbach zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Mönchengladbach
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Mönchengladbach:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach
Harmoniestraße 25
41236 Mönchengladbach
Website:
https://www.moenchengladbach.de/index.php?id=4001905E-Mail:
gutachterausschuss@moenchengladbach.deTelefon:
02161/25-8740Fax:
02161/25-8629Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Mönchengladbach Nord
Die Bodenrichtwerte für Mönchengladbach erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Mönchengladbach werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Mönchengladbachs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Mönchengladbach sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Mönchengladbach werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Mönchengladbach wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Mönchengladbach wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Mönchengladbach befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de