Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Mönchengladbach-Süd 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Mönchengladbach-Süd liegt bei 324 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Hockstein mit 372 €/m².
- Der Stadtteil Mönchengladbach-Schloss Rheydt hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 232 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Mönchengladbach-Süd 2026
Im Stadtteil Süd von Mönchengladbach liegen die durchschnittlichen Bodenrichtwerte zwischen 232 €/m² in Schloss Rheydt und 372 €/m² in Hockstein und Rheydt. Hockstein verzeichnet bei einem Anstieg von 3,6 % (Vorjahr: 359 €/m²) das höchste Niveau, Rheydt folgt mit identischem Durchschnittswert bei 3,3 % Zuwachs gegenüber 360 €/m². Schmölderpark schließt mit 357 €/m² an (+3,2 %). Schloss Rheydt bildet mit 232 €/m² das Schlusslicht, verzeichnet aber mit 4,5 % einen überdurchschnittlichen Zuwachs gegenüber 222 €/m².
Die stärksten Anstiege erzielen Geistenbeck und Mülfort mit jeweils 6,9 %, beide von 290 €/m² auf 310 €/m². Dahinter liegen Pongs mit 4,4 % (320 auf 334 €/m²), Bonnenbroich-Geneicken mit 4,3 % (302 auf 315 €/m²) und Schrievers mit 4,1 % (314 auf 327 €/m²). Grenzland-Stadion legt um 4,0 % auf 334 €/m² zu. Stagnierende Werte weisen Odenkirchen-West mit 280 €/m² und Sasserath mit 275 €/m² auf, beide mit 0,0 % Veränderung. Rückgänge sind in keinem Bezirk zu verzeichnen.
Bei den Spannen innerhalb der Bezirke fällt Rheydt mit einem Minimum von 280 €/m² und einem Maximum von 1.750 €/m² deutlich heraus. Der Maximalwert liegt damit mehr als viermal so hoch wie der Durchschnitt des Bezirks und markiert den mit Abstand höchsten Einzelwert im Stadtteil. Schmölderpark erreicht mit 525 €/m² ebenfalls einen deutlich über dem Durchschnitt liegenden Höchstwert. Die niedrigsten Einzelwerte betragen 115 €/m² in Odenkirchen-Mitte und Sasserath, während die meisten übrigen Bezirke Mindestwerte zwischen 270 und 310 €/m² aufweisen. Enge Spannen zeigen Geistenbeck (280 bis 320 €/m²) und Grenzland-Stadion (310 bis 370 €/m²), was auf ein homogenes Preisniveau in diesen Lagen hindeutet.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Hockstein | 372 | 3.6 % | 310 | 440 |
| 1 | Rheydt | 372 | 3.3 % | 280 | 1.750 |
| 3 | Schmölderpark | 357 | 3.2 % | 310 | 525 |
| 4 | Grenzland-Stadion | 334 | 4.0 % | 310 | 370 |
| 4 | Pongs | 334 | 4.4 % | 310 | 380 |
| 6 | Schrievers | 327 | 4.1 % | 310 | 380 |
| 7 | Bonnenbroich-Geneicken | 315 | 4.3 % | 280 | 330 |
| 8 | Heyden | 311 | 3.7 % | 270 | 380 |
| 8 | Odenkirchen-Mitte | 311 | 3.3 % | 115 | 330 |
| 10 | Geistenbeck | 310 | 6.9 % | 280 | 320 |
| 10 | Mülfort | 310 | 6.9 % | 230 | 320 |
| 12 | Odenkirchen-West | 280 | 0.0 % | 260 | 320 |
| 13 | Sasserath | 275 | 0.0 % | 115 | 280 |
| 14 | Schloss Rheydt | 232 | 4.5 % | 155 | 310 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Mönchengladbach-Süd (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Mönchengladbach-Süd liegt aktuell bei 324 €/m². Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert unverändert (0,0 %), nachdem er 2025 noch um 13 €/m² beziehungsweise 4,2 % gestiegen war.
Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 123 €/m² auf 324 €/m² erhöht, was einem Zuwachs von 201 €/m² beziehungsweise rund 163 % entspricht. Die stärksten Anstiege verzeichneten die Jahre 2003 mit 24,6 % (+32 €/m²) und 2005 mit 12,6 %. Rückgänge gab es 2008 (-6,0 %) und 2009 (-3,9 %), danach folgte eine Phase überwiegend moderater Zuwächse. Besonders dynamisch war die Entwicklung zwischen 2016 und 2018, in der der Wert von 234 €/m² auf 307 €/m² stieg, mit einem Jahreszuwachs von 11,8 % im Jahr 2017.
In den letzten fünf Jahren erreichte der Bodenrichtwert 2021 mit 345 €/m² seinen bisherigen Höchststand nach einem Zuwachs von 7,1 %. 2022 folgte mit -9,6 % (-33 €/m²) der stärkste Rückgang des gesamten Betrachtungszeitraums, wodurch der Wert auf 312 €/m² sank. In den beiden Folgejahren blieb er nahezu konstant (312 €/m² in 2023, 311 €/m² in 2024), bevor 2025 mit 324 €/m² wieder ein Anstieg verzeichnet wurde. Das Niveau von 2021 wurde bislang nicht wieder erreicht und liegt aktuell 21 €/m² beziehungsweise 6,1 % darunter.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 312 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 312 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 311 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 324 €/m² | 4.2 % |
| 2026 | 324 €/m² | 0.0 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 41239 | 348 | 0.0 % | 280 | 525 |
| 41236 | 341 | 0.0 % | 270 | 1.750 |
| 41199 | 310 | 0.0 % | 115 | 330 |
| 41238 | 310 | 0.0 % | 115 | 380 |
Im Stadtteil Süd von Mönchengladbach zeigen die Bodenrichtwerte ein stabiles Bild: In allen vier Postleitzahlgebieten blieb der durchschnittliche Wert gegenüber dem Vorjahr unverändert, die Veränderung beträgt jeweils 0,0 %. Das höchste Durchschnittsniveau weist das Gebiet 41239 mit 348 €/m² auf, gefolgt von 41236 mit 341 €/m². In den Gebieten 41199 und 41238 liegt der Durchschnitt jeweils bei 310 €/m² und damit rund 11 % unter dem Spitzenwert.
Auffällig ist vor allem die Spannweite innerhalb der einzelnen Gebiete. In 41236 reichen die Werte von 270 €/m² bis 1.750 €/m², der Höchstwert liegt damit mehr als sechsmal so hoch wie der Mindestwert und deutlich über dem Gebietsdurchschnitt. Auch in 41238 ist die Streuung mit 115 bis 380 €/m² groß, in 41199 liegt sie bei 115 bis 330 €/m². Vergleichsweise homogen zeigt sich 41239, wo die Werte zwischen 280 €/m² und 525 €/m² liegen.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Mönchengladbach
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Mönchengladbach.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Nord | 370 | 0.0 % | 100 | 3.500 |
| 2 | Ost | 320 | 0.0 % | 60 | 420 |
| 4 | West | 320 | 0.0 % | 100 | 480 |
| 2 | Süd | 310 | 0.0 % | 115 | 1.750 |
In Mönchengladbach liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert in Nord bei 417 €/m² und damit am höchsten aller vier Stadtteile. Süd und Ost folgen mit jeweils 324 €/m², West bildet mit 320 €/m² den Abschluss. Der Abstand zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil beträgt damit 97 €/m², was einem Aufschlag von rund 30,3 % für Nord gegenüber West entspricht. Die drei übrigen Stadtteile liegen mit maximal 4 €/m² Differenz nahezu gleichauf.
Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahr gibt es in keinem Stadtteil: Alle vier Gebiete verzeichnen eine Veränderung von 0,0 %, die Durchschnittswerte sind unverändert geblieben. Das Preisniveau zeigt sich damit stabil.
Deutlich größer als die Unterschiede bei den Durchschnittswerten sind die Spannen innerhalb der Stadtteile. Nord weist mit 100 €/m² bis 3.500 €/m² die größte Bandbreite auf, der Spitzenwert liegt dort mehr als achtmal so hoch wie der Durchschnitt. Auch in Süd reicht die Spanne von 115 €/m² bis 1.750 €/m². Ost (60 €/m² bis 420 €/m²) und West (100 €/m² bis 480 €/m²) bewegen sich dagegen in einem engen Korridor, wobei Ost mit 60 €/m² den niedrigsten Einzelwert der Stadt verzeichnet. Die höchsten Einzelwerte konzentrieren sich somit auf Nord und Süd, während Ost und West ein homogeneres Preisgefüge aufweisen.
Sind die Grundstückspreise in Mönchengladbach-Süd mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Mönchengladbach-Süd sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Mönchengladbach-Süd gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Mönchengladbach-Süd kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Mönchengladbach-Süd gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Mönchengladbach-Süd
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Mönchengladbach zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Mönchengladbach
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Mönchengladbach:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach
Harmoniestraße 25
41236 Mönchengladbach
Website:
https://www.moenchengladbach.de/index.php?id=4001905E-Mail:
gutachterausschuss@moenchengladbach.deTelefon:
02161/25-8740Fax:
02161/25-8629Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Mönchengladbach Süd
Die Bodenrichtwerte für Mönchengladbach erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Mönchengladbach werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Mönchengladbachs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Mönchengladbach sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Mönchengladbach werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Mönchengladbach wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Mönchengladbach wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Mönchengladbach befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de