Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Oberhausen-Sterkrade 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Oberhausen-Sterkrade liegt bei 290 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% gestiegen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Walsumermark mit 350 €/m².
- Der Stadtteil Oberhausen-Biefang hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 230 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Oberhausen-Sterkrade 2026
In Sterkrade liegen die durchschnittlichen Bodenrichtwerte der elf Stadtteilbezirke zwischen 230 €/m² in Biefang und 350 €/m² in Walsumermark. Walsumermark führt damit das Preisniveau an, gefolgt von Königshardt mit 340 €/m² und Schmachtendorf mit 315 €/m². Alle Bezirke verzeichnen gegenüber dem Vorjahr Zuwächse. Die stärksten Anstiege entfallen auf Tackenberg mit 12,5 % (von 240 €/m² auf 270 €/m²) und Barmingholten mit 10,6 % (von 235 €/m² auf 260 €/m²). Beide Bezirke haben damit im Mittelfeld des Preisgefüges deutlich aufgeschlossen.
Am unteren Ende der Zuwachsskala stehen Alsfeld mit 3,7 %, Sterkrade-Mitte mit 4,0 % und Schwarze Heide mit 4,3 %. Die Spanne innerhalb einzelner Bezirke fällt teils erheblich aus: Sterkrade-Mitte weist mit 150 €/m² bis 700 €/m² die größte Bandbreite auf und erreicht zugleich den höchsten Einzelwert des gesamten Stadtteils, obwohl der Durchschnitt mit 260 €/m² nur im Mittelfeld liegt. Auch Walsumermark zeigt mit 115 €/m² bis 570 €/m² eine breite Streuung. Dagegen bewegen sich die Werte in Buschhausen mit 115 €/m² bis 290 €/m² und in Schwarze Heide mit 140 €/m² bis 340 €/m² in einem vergleichsweise engen Korridor.
Auffällig ist, dass die Bezirke mit den höchsten Durchschnittswerten, Walsumermark, Königshardt und Schmachtendorf, Zuwächse zwischen 4,5 % und 6,8 % verzeichnen und damit im oberen Mittelfeld der Entwicklung liegen. Die niedrigsten Durchschnittswerte in Biefang, Buschhausen und Schwarze Heide zwischen 230 €/m² und 240 €/m² gehen mit Zuwächsen von 4,3 % bis 5,8 % einher. Die Differenz zwischen dem teuersten und dem günstigsten Bezirk beträgt 120 €/m², das Preisniveau des Spitzenreiters liegt damit rund 52,2 % über dem des Schlusslichts.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Walsumermark | 350 | 4.5 % | 115 | 570 |
| 2 | Königshardt | 340 | 6.3 % | 175 | 540 |
| 3 | Schmachtendorf | 315 | 6.8 % | 135 | 490 |
| 4 | Alsfeld | 280 | 3.7 % | 175 | 400 |
| 5 | Tackenberg | 270 | 12.5 % | 150 | 450 |
| 6 | Sterkrade-Mitte | 260 | 4.0 % | 150 | 700 |
| 6 | Barmingholten | 260 | 10.6 % | 135 | 460 |
| 8 | Holten | 255 | 6.3 % | 115 | 400 |
| 9 | Schwarze Heide | 240 | 4.3 % | 140 | 340 |
| 10 | Buschhausen | 238 | 5.8 % | 115 | 290 |
| 11 | Biefang | 230 | 4.5 % | 115 | 300 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Oberhausen-Sterkrade (2001-2026)
In Oberhausen-Sterkrade liegt der Bodenrichtwert aktuell bei 290 €/m². Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 10 €/m² beziehungsweise 3,6 %. Der Wert liegt damit deutlich über dem Niveau von 106 €/m² im Jahr 2000, was über den Gesamtzeitraum von 26 Jahren einer Steigerung um das Rund-2,7-Fache entspricht.
Die Entwicklung verlief in mehreren Phasen. Nach einem nahezu stabilen Start stieg der Bodenrichtwert 2003 mit 25,0 % (von 112 auf 140 €/m²) so stark wie in keinem anderen Jahr und erreichte 2007 den Wert von 188 €/m². Es folgte eine Phase leichter Rückgänge und Stagnation zwischen 2008 und 2012 mit Werten zwischen 171 und 181 €/m². Ab 2013 setzte ein anhaltender Aufwärtstrend ein, der 2017 mit einem Plus von 11,9 % auf 245 €/m² seinen stärksten Schub erreichte und bis 2021 auf 298 €/m² führte.
In den letzten fünf Jahren zeigt sich eine Korrektur und anschließende Erholung. Nach dem Höchststand von 298 €/m² im Jahr 2021 sank der Bodenrichtwert 2022 um 9,4 % auf 270 €/m², den stärksten Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum. Bis 2024 blieb das Niveau mit 270 €/m² und 269 €/m² nahezu unverändert. Seit 2025 steigen die Werte wieder, zunächst um 4,1 % auf 280 €/m² und anschließend auf 290 €/m². Der Höchstwert von 2021 wurde damit noch nicht wieder erreicht.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 270 €/m² | -9.4 % |
| 2023 | 270 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 269 €/m² | -0.4 % |
| 2025 | 280 €/m² | 4.1 % |
| 2026 | 290 €/m² | 3.6 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 46147 | 330 | 6.5 % | 115 | 600 |
| 46145 | 290 | 3.6 % | 150 | 700 |
| 46149 | 260 | 4.0 % | 120 | 420 |
Im Stadtteil Sterkrade verzeichnen alle drei Postleitzahlgebiete steigende Bodenrichtwerte. Mit durchschnittlich 330 €/m² liegt das Gebiet 46147 an der Spitze und weist zugleich den stärksten Anstieg auf: Gegenüber dem Vorjahr (310 €/m²) legte der Wert um 6,5 % zu. Das Gebiet 46145 folgt mit 290 €/m² (Vorjahr: 280 €/m², +3,6 %), während 46149 mit 260 €/m² das niedrigste Durchschnittsniveau zeigt. Dort stieg der Wert von 250 €/m² um 4,0 %, womit die Entwicklung leicht über der von 46145 liegt.
Die Spannweite innerhalb der Gebiete ist teils erheblich. In 46145 reichen die Werte von 150 €/m² bis 700 €/m² und erreichen damit den höchsten Einzelwert im gesamten Stadtteil. Auch in 46147 ist die Streuung mit 115 €/m² bis 600 €/m² groß, dort findet sich zugleich der niedrigste Einzelwert. Im Gebiet 46149 fällt die Bandbreite mit 120 €/m² bis 420 €/m² deutlich geringer aus.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Oberhausen
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Oberhausen.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Sterkrade | 290 | 3.6 % | 115 | 700 |
| 2 | Alt-Oberhausen | 280 | 3.7 % | 120 | 990 |
| 3 | Osterfeld | 260 | 4.0 % | 115 | 470 |
In Oberhausen verzeichnen alle drei Stadtteile einen Anstieg der durchschnittlichen Bodenrichtwerte. Den höchsten Durchschnittswert erreicht Sterkrade mit 290 €/m², ein Plus von 3,6 % gegenüber den 280 €/m² des Vorjahres. Dahinter folgt Alt-Oberhausen mit 280 €/m² nach zuvor 270 €/m², was einer Steigerung von 3,7 % entspricht.
Die stärkste prozentuale Veränderung weist Osterfeld auf. Dort stieg der Durchschnittswert um 4,0 % von 250 €/m² auf 260 €/m². Trotz dieses Zuwachses bleibt Osterfeld der Stadtteil mit dem niedrigsten Durchschnittsniveau. Der Abstand zu Sterkrade beträgt 30 €/m², die Spanne zwischen den drei Stadtteilen ist damit vergleichsweise gering.
Deutlich größere Unterschiede zeigen sich innerhalb der Stadtteile. In Alt-Oberhausen reichen die Bodenrichtwerte von 120 €/m² bis 990 €/m² und erreichen damit den höchsten Spitzenwert der Stadt. Sterkrade liegt mit Werten zwischen 115 €/m² und 700 €/m² im Mittelfeld, während Osterfeld mit einem Maximum von 470 €/m² die geringste Spitze aufweist. Das Minimum liegt in allen Stadtteilen mit 115 €/m² bis 120 €/m² auf nahezu identischem Niveau.
Sind die Grundstückspreise in Oberhausen-Sterkrade mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Oberhausen-Sterkrade sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Oberhausen-Sterkrade gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Oberhausen-Sterkrade kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Oberhausen-Sterkrade gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oberhausen-Sterkrade
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oberhausen zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Oberhausen
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Oberhausen:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Website:
https://gars.nrw/oberhausenE-Mail:
gutachterausschuss@oberhausen.deTelefon:
0208/825-2327Fax:
0208/825-5272Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Oberhausen Sterkrade
Die Bodenrichtwerte für Oberhausen erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Oberhausen werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Oberhausens. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Oberhausen sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Oberhausen werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Oberhausen wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Oberhausen wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Oberhausen befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de