Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Oberhausen-Sterkrade 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Oberhausen-Sterkrade liegt bei 261 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% gestiegen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Walsumermark mit 295 €/m².
- Der Stadtteil Oberhausen-Biefang hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 208 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Oberhausen-Sterkrade 2026
Die Bodenrichtwerte in Sterkrade-Oberhausen zeigen eine durchweg positive Entwicklung über alle Stadtteile hinweg, wobei sich die Wachstumsraten deutlich unterscheiden. Besonders auffällig ist die Entwicklung in Alsfeld mit einem Anstieg von 17,1 %, gefolgt von Königshardt mit 14,0 % und Tackenberg mit 10,6 %. Diese drei Stadtteile verzeichnen damit überdurchschnittliche Wertsteigerungen, die deutlich über den moderateren Zuwächsen der übrigen Gebiete liegen.
Das Preisniveau präsentiert sich differenziert: Walsumermark führt mit durchschnittlich 296 €/m², dicht gefolgt von Schmachtendorf mit 272 €/m² und Sterkrade-Mitte mit 256 €/m². Am unteren Ende der Skala befinden sich Biefang mit 208 €/m², Holten mit 212 €/m² und Barmingholten mit 216 €/m². Bemerkenswert ist die Spannbreite der Maximalwerte: Während in Sterkrade-Mitte Spitzenwerte von bis zu 700 €/m² erreicht werden, liegt das Maximum in Buschhausen bei lediglich 290 €/m².
Die Gesamtbetrachtung zeigt eine Spreizung zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil von etwa 88 €/m² im Durchschnitt. Die stabileren Wachstumsraten zwischen 4,9 % und 6,9 % in Walsumermark, Schmachtendorf, Sterkrade-Mitte sowie den südlicheren Stadtteilen Buschhausen, Schwarze Heide, Holten und Biefang kontrastieren mit den dynamischeren Entwicklungen in Alsfeld, Königshardt und Tackenberg.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Walsumermark | 296 | 6.9 % | 115 | 570 |
| 2 | Schmachtendorf | 272 | 6.3 % | 135 | 490 |
| 3 | Sterkrade-Mitte | 256 | 4.9 % | 150 | 700 |
| 4 | Königshardt | 252 | 14.0 % | 175 | 540 |
| 5 | Tackenberg | 250 | 10.6 % | 150 | 450 |
| 6 | Alsfeld | 233 | 17.1 % | 175 | 400 |
| 7 | Buschhausen | 220 | 5.8 % | 115 | 290 |
| 8 | Schwarze Heide | 218 | 5.8 % | 140 | 340 |
| 9 | Barmingholten | 216 | 10.2 % | 135 | 460 |
| 10 | Holten | 212 | 6.5 % | 115 | 400 |
| 11 | Biefang | 208 | 5.6 % | 115 | 300 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Oberhausen-Sterkrade (2001-2026)
Der Bodenrichtwert in Sterkrade liegt im Jahr 2026 bei 261 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 11 €/m² beziehungsweise 4,4 %. Diese Entwicklung setzt den Wachstumstrend fort, der sich seit 2024 wieder etabliert hat, nachdem der Markt zuvor eine deutliche Korrektur durchlaufen hatte.
Besonders auffällig ist der Einbruch im Jahr 2022, als der Bodenrichtwert von 266 €/m² auf 241 €/m² fiel – ein Rückgang von 9,4 %, der den stärksten prozentualen Verlust im gesamten Betrachtungszeitraum darstellt. In den Jahren 2016 bis 2021 hatte sich der Wert zuvor dynamisch entwickelt und war kontinuierlich von 196 €/m² auf den Höchststand von 266 €/m² gestiegen, was einer Gesamtsteigerung von 35,7 % innerhalb von nur fünf Jahren entspricht. Die Phase zwischen 2017 und 2018 war mit Zuwächsen von 11,7 % und 7,8 % besonders wachstumsstark.
Über den gesamten Zeitraum von 2000 bis 2026 hat sich der Bodenrichtwert von 95 €/m² auf 261 €/m² nahezu verdreifacht, was einer Gesamtsteigerung von 174,7 % entspricht. Neben dem Einbruch 2022 zeigten sich auch in den Jahren 2008 und 2009 Rückgänge, als der Wert von 168 €/m² auf 152 €/m² sank. Die außergewöhnlich starke Wertsteigerung im Jahr 2003 mit einem Plus von 25,0 % markiert den höchsten relativen Anstieg in der erfassten Historie.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 266 €/m² | 6.8 % |
| 2022 | 241 €/m² | -9.4 % |
| 2024 | 240 €/m² | -0.4 % |
| 2025 | 250 €/m² | 4.2 % |
| 2026 | 261 €/m² | 4.4 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 46147 | 272 | 4.6 % | 115 | 600 |
| 46145 | 269 | 4.7 % | 150 | 700 |
| 46149 | 236 | 4.4 % | 120 | 420 |
Im Stadtteil Sterkrade zeigen sich über alle Postleitzahlgebiete hinweg moderate Preissteigerungen bei den Bodenrichtwerten. Die stärkste Entwicklung verzeichnet das PLZ-Gebiet 46145 mit einem Anstieg von 4,7 % auf durchschnittlich 269 €/m², gefolgt von 46147 mit 4,6 % auf 272 €/m² und 46149 mit 4,4 % auf 236 €/m². Alle drei Gebiete bewegen sich damit in einer ähnlichen Größenordnung bei den prozentualen Veränderungen.
Bemerkenswert sind die deutlichen Unterschiede in den Preisspannen innerhalb der einzelnen Postleitzahlgebiete. Während das Gebiet 46145 die höchste Preisspitze mit 700 €/m² aufweist, erreicht 46147 maximal 600 €/m² und 46149 maximal 420 €/m². Die Mindestpreise variieren ebenfalls erheblich zwischen 115 €/m² in 46147 und 150 €/m² in 46145. Das PLZ-Gebiet 46149 zeigt mit einer Spanne von 120 bis 420 €/m² die geringsten Maximalwerte, liegt aber mit 236 €/m² beim durchschnittlichen Bodenrichtwert nur moderat unter den beiden anderen Gebieten.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Oberhausen
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Oberhausen.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Sterkrade | 290 | 3.6 % | 115 | 700 |
| 2 | Alt-Oberhausen | 280 | 3.7 % | 120 | 990 |
| 3 | Osterfeld | 260 | 4.0 % | 115 | 470 |
In Sterkrade liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert aktuell bei 261 €/m² und damit auf dem höchsten Niveau aller drei Stadtteile Oberhausens. Dicht gefolgt wird dieser von Alt-Oberhausen mit 259 €/m², was einen Unterschied von lediglich 2 €/m² bedeutet. Osterfeld weist mit 231 €/m² den niedrigsten Durchschnittswert auf, bleibt jedoch mit rund 30 €/m² Differenz zu den führenden Stadtteilen in einer ähnlichen Größenordnung.
Die Preisentwicklung zeigt sich über alle drei Stadtteile hinweg bemerkenswert einheitlich mit Steigerungen zwischen 4,4 % und 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Während Sterkrade und Alt-Oberhausen jeweils um 4,4 % zulegten, verzeichnete Osterfeld mit 4,5 % die marginal höchste Wachstumsrate. Besonders auffällig ist die Spannbreite der Bodenrichtwerte in Alt-Oberhausen, wo zwischen dem Minimum von 120 €/m² und dem Maximum von 990 €/m² eine erhebliche Differenz von 870 €/m² besteht. Im Vergleich dazu zeigen Sterkrade mit einer Spanne von 115 €/m² bis 700 €/m² und Osterfeld mit 115 €/m² bis 470 €/m² deutlich geringere Schwankungsbreiten innerhalb der Stadtteilgrenzen.
Sind die Grundstückspreise in Oberhausen-Sterkrade mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Oberhausen-Sterkrade sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Oberhausen-Sterkrade gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Oberhausen-Sterkrade kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Oberhausen-Sterkrade gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oberhausen-Sterkrade
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oberhausen zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Oberhausen
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Oberhausen:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Website:
https://gars.nrw/oberhausenE-Mail:
gutachterausschuss@oberhausen.deTelefon:
0208/825-2327Fax:
0208/825-5272Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Oberhausen Sterkrade
Die Bodenrichtwerte für Oberhausen erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Oberhausen werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Oberhausens. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Oberhausen sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oberhausen hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Oberhausen werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Oberhausen wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Oberhausen wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Oberhausen befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de