Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Berlin Nikolassee 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Berlin-Nikolassee liegt bei 1.201 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um -6.5% gefallen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 1.700 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 850 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Berlin-Nikolassee den 4. von 8 Plätzen innerhalb des Bezirks Steglitz-Zehlendorf.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Berlin Nikolassee 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.201 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 83 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 1.284 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 6,5%.
Die Bodenrichtwerte für Berlin-Nikolassee wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 16.03.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Berlin werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Berlin Nikolassee
Analyse der Bodenrichtwertentwicklung in Berlin-Nikolassee
Der aktuelle Bodenrichtwert in Berlin-Nikolassee liegt im Jahr 2026 bei 1.201 €/m². Dies entspricht einem Rückgang von 83 €/m² oder 6,5 % gegenüber dem Vorjahr 2025. Damit setzt sich die volatile Entwicklung der jüngsten Jahre fort.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich ein deutlicher Wertzuwachs von 488 €/m² auf 1.201 €/m², was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als der Bodenrichtwert kontinuierlich von 1.008 €/m² auf 1.370 €/m² stieg, wobei allein im Jahr 2017 ein Anstieg von 118 €/m² oder 11,7 % zu verzeichnen war. Die stärkste relative Wertsteigerung im gesamten Zeitraum erfolgte jedoch bereits 2003 mit 24,2 %.
Die jüngste Entwicklung seit 2022 ist von erheblichen Korrekturen geprägt. Nach dem Höchststand von 1.370 €/m² im Jahr 2021 folgte 2022 ein drastischer Einbruch um 132 €/m² oder 9,6 %, der größte absolute Rückgang in der gesamten Zeitreihe. Die Jahre 2024 bis 2026 zeigen eine instabile Seitwärtsbewegung mit wechselnden Vorzeichen, wobei der Wert 2026 deutlich unter dem Höchststand von 2021 verbleibt. Auffällig ist zudem die Phase zwischen 2008 und 2012, in der die Werte nach einem ersten Rückgang weitgehend stagnierten.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 1.370 €/m² | 7.1 % |
| 2022 | 1.238 €/m² | -9.6 % |
| 2024 | 1.235 €/m² | -0.2 % |
| 2025 | 1.284 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 1.201 €/m² | -6.5 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Berlin Steglitz-Zehlendorf
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Steglitz-Zehlendorf) auf Platz 4 von 8. Im Gesamtvergleich zu allen Berliner Stadtteilen liegt er auf Platz 25 von 97.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Steglitz-Zehlendorf) | 4 | 8 |
| Stadt (Berlin) | 25 | 97 |
Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Stadtteilen: Dahlem führt mit 1.955 €/m² die Werteskala an, gefolgt von Steglitz mit 1.789 €/m². Am unteren Ende rangieren Lankwitz mit 903 €/m² und Lichterfelde mit 963 €/m², wobei zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil eine Spanne von über 1.000 €/m² liegt.
Sämtliche Stadtteile verzeichnen rückläufige Bodenrichtwerte im Vergleich zum Vorjahr. Besonders ausgeprägt fällt der Rückgang in Wannsee mit -7,1 % und Schlachtensee mit -6,7 % aus, während Steglitz mit -1,3 % die geringste Wertminderung aufweist. Der bezirksweite Trend zeigt Abschläge zwischen 1,3 % und 7,1 %, wobei die wassernahen Lagen tendenziell stärkere Korrekturen erfahren haben.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Dahlem | 1.955 | 1.000 | 3.400 |
| 2 | Steglitz | 1.789 | 640 | 5.000 |
| 3 | Schlachtensee | 1.398 | 950 | 1.500 |
| 4 | Nikolassee | 1.201 | 850 | 1.700 |
| 5 | Zehlendorf | 1.165 | 510 | 2.500 |
| 6 | Wannsee | 1.165 | 120 | 1.800 |
| 7 | Lichterfelde | 963 | 70 | 2.000 |
| 8 | Lankwitz | 903 | 560 | 2.000 |

Übersicht aller Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|
| 14129 | 1.285 | 850 | 1.700 |
| 14163 | 924 | 850 | 950 |
Der Ortsteil Nikolassee weist zwei Postleitzahlenbereiche mit unterschiedlichen Preisniveaus auf, wobei die PLZ 14129 mit 1.285 €/m² den höheren durchschnittlichen Bodenrichtwert erreicht und die PLZ 14163 mit 924 €/m² etwa 28 % darunter liegt. Beide Bereiche zeigen damit ein gehobenes Preisniveau im Berliner Vergleich.
Die Entwicklung zum Vorjahr verläuft in beiden Postleitzahlenbereichen rückläufig, wobei die PLZ 14129 einen Rückgang von 6,0 % verzeichnet und die PLZ 14163 mit 5,0 % eine etwas moderatere Abwärtsbewegung aufweist. Die durchschnittlichen Bodenrichtwerte haben sich somit in beiden Bereichen im Jahresvergleich um mehrere Prozentpunkte reduziert.
Entsprechen die Grundstückspreise in Berlin Nikolassee dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Berlin-Nikolassee sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Berlin-Nikolassee gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Berlin-Nikolassee kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Berlin-Nikolassee gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Berlin
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin Nikolassee
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin
Fehrbelliner Platz 1
10707 Berlin
Website:
https://www.berlin.de/gutachterausschuss/E-Mail:
gaa@sensw.berlin.deTelefon:
030 901395239Fax:
030 901395231
Aktuelle Immobilienpreise in Berlin-Nikolassee
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Berlin-Nikolassee variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Berlin-Nikolassee für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Berlin Nikolassee
Die Bodenrichtwerte für Berlin erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Berlin nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Berlin anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Berlin werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Berlin festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Berlins. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 16.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Berlin sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Berlin hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Berlin werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Berlin wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Berlin wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Berlin befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.