Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Kalk 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Kalk liegt bei 795 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Brück mit 875 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Ostheim hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 711 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Kalk 2026
Die Bodenrichtwerte in allen neun Stadtbezirken von Kalk zeigen eine einheitliche Abwärtsbewegung. Besonders ausgeprägt ist der Rückgang in Kalk mit -15,0 % auf nun 835 €/m² sowie in Humboldt/Gremberg mit -14,9 % auf 787 €/m². Auch Vingst verzeichnet mit -14,0 % einen deutlichen Wertverlust auf 788 €/m². Die vergleichsweise moderatesten Rückgänge weisen Brück, Merheim und Rath/Heumar mit jeweils rund -10,6 % bis -10,7 % auf, wobei diese drei Bezirke gleichzeitig die höchsten absoluten Bodenrichtwerte im Stadtteil aufweisen.
Das Preisniveau zwischen den Stadtbezirken zeigt eine moderate Spreizung von 712 €/m² in Ostheim bis 876 €/m² in Brück. Auffällig sind die erheblichen Spannen innerhalb einzelner Bezirke: In Humboldt/Gremberg schwanken die Werte zwischen minimal 240 €/m² und maximal 1.590 €/m², was auf stark heterogene Lagen innerhalb des Bezirks hindeutet. Auch Rath/Heumar zeigt mit einer Spanne von 290 €/m² bis 1.020 €/m² deutliche interne Unterschiede, während Merheim mit 650 €/m² bis 970 €/m² vergleichsweise homogener strukturiert ist.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Brück | 876 | -10.7 % | 700 | 1.120 |
| 2 | Merheim | 860 | -10.7 % | 650 | 970 |
| 3 | Kalk | 835 | -15.0 % | 720 | 950 |
| 4 | Rath/Heumar | 832 | -10.6 % | 290 | 1.020 |
| 5 | Neubrück | 807 | -12.4 % | 690 | 910 |
| 6 | Vingst | 788 | -14.0 % | 670 | 790 |
| 7 | Humboldt/Gremberg | 787 | -14.9 % | 240 | 1.590 |
| 8 | Höhenberg | 742 | -14.7 % | 670 | 830 |
| 9 | Ostheim | 712 | -11.4 % | 390 | 970 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Kalk (2001-2026)
Der Bodenrichtwert in Köln-Kalk liegt im Jahr 2026 bei 795 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 19 €/m² oder 2,3 %. Dieser Wert markiert eine Fortsetzung der volatilen Entwicklung, die den Stadtteil in den vergangenen Jahren prägte.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich eine deutliche Aufwärtsentwicklung von 309 €/m² auf 795 €/m², was einem Gesamtzuwachs von 157,3 % entspricht. Besonders markant fiel die Wertsteigerung zwischen 2016 und 2018 aus, als der Bodenrichtwert innerhalb von nur zwei Jahren um 183 €/m² auf 771 €/m² kletterte. Das absolute Maximum wurde im Jahr 2021 mit 868 €/m² erreicht, was gegenüber 2020 einen Anstieg von 7,0 % bedeutete.
Die jüngste Entwicklung seit 2022 ist durch erhebliche Schwankungen gekennzeichnet. Nach dem Höchststand 2021 folgte 2022 ein drastischer Einbruch um 9,6 % auf 785 €/m², der stärkste prozentuale Rückgang im gesamten Beobachtungszeitraum. Im Jahr 2025 konnte mit 814 €/m² kurzzeitig wieder ein Plus von 4,0 % verzeichnet werden, bevor 2026 erneut ein Rückgang eintrat. Auch die Phase zwischen 2007 und 2009 war von negativer Entwicklung geprägt, als der Wert von 548 €/m² auf 497 €/m² zurückging.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 868 €/m² | 7.0 % |
| 2022 | 785 €/m² | -9.6 % |
| 2024 | 783 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 814 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 795 €/m² | -2.3 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 51109 | 829 | -3.0 % | 610 | 1.070 |
| 51103 | 796 | -0.1 % | 640 | 970 |
| 51105 | 792 | 0.0 % | 240 | 1.590 |
| 51107 | 764 | -2.8 % | 290 | 970 |
Im Stadtteil Kalk zeigen sich überwiegend leicht rückläufige Bodenrichtwerte im Vergleich zum Vorjahr. Das Postleitzahlgebiet 51109 verzeichnet mit -3,0 % den stärksten Rückgang, wobei der durchschnittliche Bodenrichtwert von 855 €/m² auf 829 €/m² gesunken ist. Ebenfalls negativ entwickelte sich das Gebiet 51107 mit einem Minus von 2,8 % auf aktuell 764 €/m², das damit das niedrigste durchschnittliche Preisniveau im Stadtteil aufweist. Das Gebiet 51103 blieb mit -0,1 % nahezu unverändert bei 796 €/m², während 51105 mit 792 €/m² exakt stabil geblieben ist.
Bemerkenswert sind die deutlichen Preisspannen innerhalb der einzelnen Postleitzahlgebiete. In 51105 zeigt sich mit einer Differenz von 240 €/m² bis 1.590 €/m² die größte Heterogenität, was auf sehr unterschiedliche Lagen und Grundstücksqualitäten hindeutet. Auch in 51107 ist mit Werten zwischen 290 €/m² und 970 €/m² eine erhebliche Spreizung zu beobachten. Die homogenste Preisentwicklung weist hingegen 51103 auf, wo sich die Werte zwischen 640 €/m² und 970 €/m² bewegen.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Bodenrichtwerte zeigen 2024 eine weitgehend stabile bis leicht positive Entwicklung, wobei die Innenstadt mit einem durchschnittlichen Wert von 2.470 €/m² das mit Abstand höchste Preisniveau aufweist. Während die Veränderung hier mit 0,1 % nahezu stagniert, verzeichnen Rodenkirchen mit 1,8 % und Lindenthal mit 1,7 % die stärksten Zuwächse unter den hochpreisigen Stadtteilen. Bemerkenswert ist die enorme Spannweite in der Innenstadt, wo Spitzenwerte von 24.000 €/m² erreicht werden, während der Mindestwert bei 470 €/m² liegt.
Auffällig sind die rückläufigen Entwicklungen in den rechtsrheinischen Stadtteilen: Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 %, Kalk liegt mit -2,3 % nur knapp darüber. Diese drei Stadtteile bilden mit Werten zwischen 682 €/m² und 795 €/m² das untere Preissegment. Im Mittelfeld positionieren sich Ehrenfeld mit 1.001 €/m² und Nippes mit 1.131 €/m², die mit Steigerungen von 1,2 % respektive 1,3 % moderat zulegen konnten.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Kalk mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Kalk sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Kalk gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Kalk kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Kalk gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Kalk
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Kalk
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
