Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Kalk 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Kalk liegt bei 795 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Brück mit 875 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Ostheim hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 711 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Kalk 2026
Im Stadtteil Kalk zeigt sich 2024 eine durchgehend rückläufige Entwicklung der Bodenrichtwerte über alle neun Stadtteilbezirke hinweg. Die Rückgänge bewegen sich in einer Bandbreite von -10,6 % in Rath/Heumar bis -15,0 % in Kalk, wobei sechs der neun Bezirke zweistellige Wertverluste verzeichnen. Besonders stark betroffen sind Kalk selbst, Humboldt/Gremberg mit -14,9 % sowie Vingst mit -14,0 %. Die gemäßigteren Rückgänge zwischen -10,6 % und -10,7 % finden sich in Rath/Heumar, Brück und Merheim.
Beim Preisniveau liegt Brück mit durchschnittlich 876 €/m² an der Spitze, gefolgt von Merheim mit 860 €/m² und dem namensgebenden Bezirk Kalk mit 835 €/m². Am unteren Ende der Skala findet sich Ostheim mit 712 €/m², was einer Differenz von 164 €/m² zum Spitzenreiter entspricht. Auffällig ist die erhebliche Spannweite innerhalb einzelner Bezirke: In Humboldt/Gremberg reichen die Werte von 240 €/m² bis 1.590 €/m², in Rath/Heumar von 290 €/m² bis 1.020 €/m². Die Maximalwerte variieren zwischen 790 €/m² in Vingst und 1.590 €/m² in Humboldt/Gremberg, was auf deutlich unterschiedliche Lagequalitäten innerhalb der einzelnen Bezirke hinweist.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Brück | 876 | -10.7 % | 700 | 1.120 |
| 2 | Merheim | 860 | -10.7 % | 650 | 970 |
| 3 | Kalk | 835 | -15.0 % | 720 | 950 |
| 4 | Rath/Heumar | 832 | -10.6 % | 290 | 1.020 |
| 5 | Neubrück | 807 | -12.4 % | 690 | 910 |
| 6 | Vingst | 788 | -14.0 % | 670 | 790 |
| 7 | Humboldt/Gremberg | 787 | -14.9 % | 240 | 1.590 |
| 8 | Höhenberg | 742 | -14.7 % | 670 | 830 |
| 9 | Ostheim | 712 | -11.4 % | 390 | 970 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Kalk (2001-2026)
Der aktuelle Bodenrichtwert in Köln-Kalk liegt im Jahr 2026 bei 795 €/m². Gegenüber dem Vorjahr ist damit ein Rückgang von 19 €/m² bzw. 2,3 % zu verzeichnen. Nach der leichten Erholung im Jahr 2025 setzt sich damit die Abwärtsbewegung der vergangenen Jahre fort.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich eine deutliche Wertsteigerung von 309 €/m² auf 795 €/m², was einer Zunahme von 157,3 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als der Bodenrichtwert von 639 €/m² auf 868 €/m² kletterte – ein Anstieg von 35,8 % innerhalb von nur fünf Jahren. Der stärkste Einzeljahresanstieg wurde 2017 mit 74 €/m² bzw. 11,6 % erreicht, gefolgt von einem weiteren kräftigen Plus von 58 €/m² im Jahr 2018.
Die jüngste Entwicklung seit 2022 zeigt eine markante Trendwende. Nach dem Höchststand von 868 €/m² im Jahr 2021 brach der Wert 2022 um 83 €/m² bzw. 9,6 % ein – der stärkste absolute und relative Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum. In den Folgejahren stagnierte der Bodenrichtwert zunächst bei 785 €/m², bevor 2025 eine kurzzeitige Erholung auf 814 €/m² erfolgte. Der aktuelle Wert von 795 €/m² liegt damit 73 €/m² bzw. 8,4 % unter dem Höchststand von 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 785 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 785 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 783 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 814 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 795 €/m² | -2.3 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 51109 | 829 | -3.0 % | 610 | 1.070 |
| 51103 | 796 | -0.1 % | 640 | 970 |
| 51105 | 792 | 0.0 % | 240 | 1.590 |
| 51107 | 764 | -2.8 % | 290 | 970 |
Im Stadtteil Kalk zeigen die Bodenrichtwerte für 2024 eine überwiegend rückläufige Tendenz. Am stärksten betroffen ist das Postleitzahlgebiet 51109 mit einem Rückgang von -3,0 % auf aktuell 829 €/m², während das benachbarte Gebiet 51107 mit -2,8 % auf 764 €/m² eine ähnliche Entwicklung aufweist. Das Gebiet 51103 verzeichnet mit -0,1 % nur eine marginale Veränderung und liegt bei 796 €/m², während 51105 mit 792 €/m² als einziges Gebiet unverändert zum Vorjahr blieb.
Bei den absoluten Preisniveaus bewegen sich die durchschnittlichen Bodenrichtwerte in Kalk relativ eng beieinander zwischen 764 €/m² und 829 €/m². Auffällig sind jedoch die großen Spannen innerhalb der einzelnen Postleitzahlgebiete: In 51105 reicht die Bandbreite von 240 €/m² bis 1.590 €/m², was auf stark heterogene Lagen innerhalb dieses Gebiets hinweist. Auch 51109 zeigt mit Werten zwischen 610 €/m² und 1.070 €/m² deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Einzellagen.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Stadtteile zeigen überwiegend moderate Preissteigerungen, wobei sich die Innenstadt mit durchschnittlich 2.470 €/m² deutlich an der Spitze positioniert – nahezu unverändert zum Vorjahr mit nur 0,1 % Zuwachs. Die größte Dynamik entwickelte Rodenkirchen mit einem Anstieg von 1,8 % auf 1.334 €/m², dicht gefolgt von Lindenthal mit 1,7 % auf 1.567 €/m². Bemerkenswert ist die Preisspanne in der Innenstadt, die von 470 €/m² bis zum Höchstwert von 24.000 €/m² reicht und damit die enorme Heterogenität innerstädtischer Lagen verdeutlicht.
Während die westlichen und nördlichen Stadtteile moderate Wertsteigerungen verzeichnen, zeigen die rechtsrheinischen Bezirke eine gegenteilige Entwicklung. Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 % auf 785 €/m² beziehungsweise 682 €/m². Auch Kalk weist mit -2,3 % eine negative Entwicklung auf. Die Preisgefälle zwischen den Stadtteilen bleiben erheblich: Zwischen dem günstigsten Stadtteil Porz und dem teuersten Bezirk Innenstadt liegt ein Faktor von mehr als 3,6.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Kalk mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Kalk sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Kalk gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Kalk kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Kalk gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Kalk
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Kalk
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
