Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Rodenkirchen 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Rodenkirchen liegt bei 1.334 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,8% gestiegen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Bayenthal mit 2.360 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Godorf hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 454 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Rodenkirchen 2026
Im Stadtteil Rodenkirchen zeigt sich über alle Bezirke hinweg eine bemerkenswerte Entwicklung: Sämtliche Stadtteilbezirke verzeichnen einen Rückgang der durchschnittlichen Bodenrichtwerte zwischen 13,6 % und 15,0 % gegenüber dem Vorjahr. Den stärksten prozentualen Rückgang weist Immendorf mit -15,0 % auf (von 647 €/m² auf 550 €/m²), gefolgt von Zollstock mit -14,7 % (von 1.283 €/m² auf 1.095 €/m²). Die geringste Abnahme verzeichnet Rondorf mit -13,6 % (von 1.150 €/m² auf 994 €/m²). Diese einheitliche Abwärtsbewegung über alle Bezirke hinweg stellt ein markantes Muster dar.
Beim absoluten Preisniveau bestehen erhebliche Unterschiede innerhalb des Stadtteils. Bayenthal führt mit 2.361 €/m² die Rangliste deutlich an, während Godorf mit 455 €/m² das günstigste durchschnittliche Niveau aufweist. Auch bei den Maximalwerten zeigen sich große Spannweiten: Der höchste erfasste Bodenrichtwert liegt in Bayenthal und Marienburg bei jeweils 2.840 €/m², der niedrigste in Meschenich und Godorf bei 210 €/m². Die drei teuersten Bezirke Bayenthal, Marienburg und Raderberg bewegen sich alle im Bereich von 1.480 €/m² bis 2.361 €/m², während die drei günstigsten Bezirke Godorf, Meschenich und Immendorf zwischen 455 €/m² und 550 €/m² liegen und damit ein Preisniveau erreichen, das weniger als ein Viertel der Spitzenwerte ausmacht.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Bayenthal | 2.361 | -14.3 % | 1.350 | 2.840 |
| 2 | Marienburg | 1.929 | -13.8 % | 930 | 2.840 |
| 3 | Raderberg | 1.480 | -14.3 % | 1.350 | 2.140 |
| 4 | Rodenkirchen | 1.467 | -13.9 % | 930 | 2.210 |
| 5 | Weiß | 1.409 | -14.1 % | 1.060 | 1.700 |
| 6 | Raderthal | 1.389 | -13.8 % | 1.010 | 1.720 |
| 7 | Hahnwald | 1.270 | -13.8 % | 1.140 | 1.270 |
| 8 | Sürth | 1.144 | -14.0 % | 810 | 1.700 |
| 9 | Zollstock | 1.095 | -14.7 % | 820 | 2.040 |
| 10 | Rondorf | 994 | -13.6 % | 220 | 1.230 |
| 11 | Immendorf | 550 | -15.0 % | 500 | 1.230 |
| 12 | Meschenich | 505 | -14.1 % | 210 | 540 |
| 13 | Godorf | 455 | -14.2 % | 210 | 490 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Rodenkirchen (2001-2026)
Der Bodenrichtwert in Köln-Rodenkirchen liegt im Jahr 2026 bei 1.334 €/m² und verzeichnet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 24 €/m², was einer Zunahme von 1,8 % entspricht. Nach der moderaten Entwicklung des Vorjahres mit 4,0 % setzt sich damit der Erholungstrend fort.
Besonders auffällig ist die Entwicklung im Jahr 2022, als der Bodenrichtwert um 134 €/m² auf 1.264 €/m² einbrach – der stärkste absolute und relative Rückgang (-9,6 %) im gesamten Betrachtungszeitraum. In den beiden Folgejahren stagnierte der Wert zunächst vollständig, bevor ab 2025 wieder eine Aufwärtsbewegung einsetzte. Die Phase zwischen 2016 und 2021 war hingegen durch kontinuierliches Wachstum geprägt, wobei besonders die Jahre 2017 mit 120 €/m² (11,7 %) und 2018 mit 93 €/m² (8,1 %) hervorstechen.
Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 498 €/m² auf 1.334 €/m² nahezu verdreifacht, was einer Steigerung von rund 168 % entspricht. Die stärkste relative Zunahme innerhalb eines Jahres erfolgte 2003 mit 24,1 %, während das Jahr 2019 mit nur 5 €/m² Zuwachs (0,4 %) die schwächste Wachstumsphase vor der Trendwende markierte.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 1.264 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 1.264 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 1.260 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 1.310 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 1.334 €/m² | 1.8 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 50968 | 1.816 | 1.9 % | 1.010 | 2.930 |
| 50996 | 1.409 | 1.7 % | 930 | 2.280 |
| 50999 | 1.349 | 2.1 % | 810 | 1.750 |
| 50969 | 1.057 | 0.5 % | 820 | 2.040 |
| 50997 | 679 | 1.8 % | 210 | 1.270 |
Im Stadtteil Rodenkirchen zeigen sich durchweg positive Entwicklungen bei den Bodenrichtwerten, wobei die Veränderungsraten moderat ausfallen. Den stärksten Zuwachs verzeichnet das Postleitzahlgebiet 50999 mit 2,1 %, wo der durchschnittliche Bodenrichtwert von 1.321 €/m² auf 1.349 €/m² gestiegen ist. Die geringste Steigerung weist hingegen die PLZ 50969 mit 0,5 % auf, bei der sich der Wert nur minimal von 1.052 €/m² auf 1.057 €/m² erhöht hat.
Das höchste Preisniveau findet sich im Postleitzahlgebiet 50968 mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.816 €/m² und einem Spitzenwert von 2.930 €/m², was gleichzeitig den höchsten Einzelwert im gesamten Stadtteil darstellt. Am unteren Ende der Preisspanne liegt die PLZ 50997 mit 679 €/m² im Durchschnitt und einem Mindestwert von 210 €/m² – dem niedrigsten erfassten Bodenrichtwert in Rodenkirchen. Die Preisspanne zwischen den Postleitzahlgebieten verdeutlicht eine beträchtliche Heterogenität innerhalb des Stadtteils, wobei der Faktor zwischen dem niedrigsten und höchsten Durchschnittswert etwa 2,7 beträgt.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Stadtteile zeigen überwiegend moderate Preissteigerungen, wobei sich die Innenstadt mit durchschnittlich 2.470 €/m² deutlich an der Spitze positioniert – nahezu unverändert zum Vorjahr mit nur 0,1 % Zuwachs. Die größte Dynamik entwickelte Rodenkirchen mit einem Anstieg von 1,8 % auf 1.334 €/m², dicht gefolgt von Lindenthal mit 1,7 % auf 1.567 €/m². Bemerkenswert ist die Preisspanne in der Innenstadt, die von 470 €/m² bis zum Höchstwert von 24.000 €/m² reicht und damit die enorme Heterogenität innerstädtischer Lagen verdeutlicht.
Während die westlichen und nördlichen Stadtteile moderate Wertsteigerungen verzeichnen, zeigen die rechtsrheinischen Bezirke eine gegenteilige Entwicklung. Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 % auf 785 €/m² beziehungsweise 682 €/m². Auch Kalk weist mit -2,3 % eine negative Entwicklung auf. Die Preisgefälle zwischen den Stadtteilen bleiben erheblich: Zwischen dem günstigsten Stadtteil Porz und dem teuersten Bezirk Innenstadt liegt ein Faktor von mehr als 3,6.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Rodenkirchen mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Rodenkirchen sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Rodenkirchen gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Rodenkirchen kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Rodenkirchen gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Rodenkirchen
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Rodenkirchen
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de