Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Mülheim 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Mülheim liegt bei 785 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Buchforst mit 874 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Flittard hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 630 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Mülheim 2026
Der Stadtteil Mülheim verzeichnet über alle Bezirke hinweg einen deutlichen Rückgang der Bodenrichtwerte. Die Veränderungsraten bewegen sich in einer bemerkenswert engen Spanne zwischen -10,7 % in Dellbrück und -14,3 % in Mülheim, wobei letzterer sowohl namensgebend für den Gesamtstadtteil ist als auch den stärksten Wertverlust aufweist. Buchforst liegt mit einem aktuellen Durchschnittswert von 874 €/m² an der Spitze, gefolgt von Holweide mit 851 €/m² und Dellbrück mit 847 €/m². Am unteren Ende der Preisskala positionieren sich Flittard mit 631 €/m², Stammheim mit 666 €/m² und Dünnwald mit 760 €/m².
Auffällig ist die relativ homogene Preisentwicklung trotz unterschiedlicher Ausgangsniveaus. Die Differenz zwischen dem teuersten Bezirk Buchforst und dem günstigsten Bezirk Flittard beträgt 243 €/m², was eine Preisspanne von etwa 39 % bedeutet. Die Maximalwerte einzelner Lagen zeigen dabei deutliche Unterschiede: Während in Buchheim, Buchforst und Dellbrück Spitzenwerte von 1.040 €/m² erreicht werden, liegt der Höchstwert in Flittard bei lediglich 690 €/m². Die Mindestwerte variieren ebenfalls erheblich, wobei in Dünnwald und Flittard vereinzelt noch Lagen mit 280 €/m² zu finden sind, während Buchheim mit 730 €/m² den höchsten Mindestwert aufweist.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Buchforst | 874 | -11.5 % | 540 | 1.040 |
| 2 | Holweide | 851 | -12.4 % | 650 | 1.000 |
| 3 | Dellbrück | 847 | -10.7 % | 300 | 1.040 |
| 4 | Buchheim | 845 | -11.8 % | 730 | 1.040 |
| 5 | Mülheim | 831 | -14.3 % | 530 | 1.190 |
| 6 | Höhenhaus | 788 | -11.2 % | 620 | 920 |
| 7 | Dünnwald | 760 | -11.2 % | 280 | 870 |
| 8 | Stammheim | 666 | -12.0 % | 540 | 810 |
| 9 | Flittard | 631 | -11.3 % | 280 | 690 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Mülheim (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Köln-Mülheim liegt im Jahr 2026 bei 785 €/m² und verzeichnet damit einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 19 €/m², was einer negativen Veränderung von 2,4 % entspricht. Nach dem Anstieg im Jahr 2025 auf 804 €/m² setzt sich damit die instabile Entwicklung der jüngsten Jahre fort.
Über den Gesamtzeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend von ursprünglich 306 €/m² auf aktuell 785 €/m², was einer Wertsteigerung von mehr als 156 % entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Bodenrichtwerte zwischen 2015 und 2021, in dieser Phase stiegen die Werte von 581 €/m² kontinuierlich auf den bisherigen Höchststand von 858 €/m² im Jahr 2021. Die stärksten Zuwächse erfolgten dabei in den Jahren 2017 mit 11,7 % und 2016 mit 8,6 %.
Die jüngste Entwicklung ab 2022 weicht markant vom langfristigen Trend ab. Im Jahr 2022 erfolgte ein drastischer Einbruch um 83 €/m² beziehungsweise 9,7 %, der den Wert auf 775 €/m² reduzierte. Nach einer kurzzeitigen Erholung auf 804 €/m² im Jahr 2025 folgte 2026 erneut ein Rückgang, sodass die Bodenrichtwerte aktuell deutlich unter dem Niveau von 2021 liegen. Auffällig ist auch die frühere Phase der Konsolidierung zwischen 2008 und 2012, in der die Werte nach dem Rückgang 2008 um 5,7 % über mehrere Jahre weitgehend stagnierten.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 858 €/m² | 7.1 % |
| 2022 | 775 €/m² | -9.7 % |
| 2024 | 773 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 804 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 785 €/m² | -2.4 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 51065 | 892 | -1.8 % | 540 | 1.190 |
| 51067 | 831 | -2.2 % | 610 | 960 |
| 51069 | 798 | -3.0 % | 280 | 990 |
| 51063 | 773 | -0.9 % | 530 | 1.190 |
| 51061 | 711 | -2.6 % | 280 | 920 |
Im Stadtteil Mülheim zeigen sich durchweg rückläufige Bodenrichtwerte mit Veränderungsraten zwischen -0,9 % und -3,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Den stärksten prozentualen Rückgang verzeichnet das Postleitzahlgebiet 51069 mit -3,0 %, wo der durchschnittliche Bodenrichtwert von 823 €/m² auf aktuell 798 €/m² gesunken ist. Ebenfalls deutlich fiel der Rückgang in 51061 mit -2,6 % aus, wobei dieser Bereich mit 711 €/m² gleichzeitig das niedrigste durchschnittliche Preisniveau im Stadtteil aufweist.
Das höchste durchschnittliche Preisniveau findet sich in 51065 mit 892 €/m², trotz eines Rückgangs von -1,8 %. Bemerkenswert ist die große Preisspanne innerhalb einzelner Postleitzahlgebiete: Während in 51063 und 51065 Maximalwerte von jeweils 1.190 €/m² erreicht werden, liegen die Mindestwerte in denselben Gebieten bei 530 €/m² beziehungsweise 540 €/m². Die geringste Schwankungsbreite weist 51067 mit einer Spanne von 610 €/m² bis 960 €/m² auf, das zugleich die moderateste Wertminderung von -2,2 % verzeichnet.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Bodenrichtwerte zeigen 2024 eine weitgehend stabile bis leicht positive Entwicklung, wobei die Innenstadt mit einem durchschnittlichen Wert von 2.470 €/m² das mit Abstand höchste Preisniveau aufweist. Während die Veränderung hier mit 0,1 % nahezu stagniert, verzeichnen Rodenkirchen mit 1,8 % und Lindenthal mit 1,7 % die stärksten Zuwächse unter den hochpreisigen Stadtteilen. Bemerkenswert ist die enorme Spannweite in der Innenstadt, wo Spitzenwerte von 24.000 €/m² erreicht werden, während der Mindestwert bei 470 €/m² liegt.
Auffällig sind die rückläufigen Entwicklungen in den rechtsrheinischen Stadtteilen: Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 %, Kalk liegt mit -2,3 % nur knapp darüber. Diese drei Stadtteile bilden mit Werten zwischen 682 €/m² und 795 €/m² das untere Preissegment. Im Mittelfeld positionieren sich Ehrenfeld mit 1.001 €/m² und Nippes mit 1.131 €/m², die mit Steigerungen von 1,2 % respektive 1,3 % moderat zulegen konnten.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Mülheim mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Mülheim sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Mülheim gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Mülheim kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Mülheim gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Mülheim
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Mülheim
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
