Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Mülheim 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Mülheim liegt bei 785 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Buchforst mit 874 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Flittard hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 630 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Mülheim 2026
Die Bodenrichtwerte in allen Stadtteilbezirken von Mülheim zeigen eine deutlich rückläufige Entwicklung. Besonders markant fällt der Rückgang in Mülheim mit -14,3 % aus, wo die Werte von 970 €/m² auf 831 €/m² gesunken sind. Auch Holweide verzeichnet mit -12,4 % einen überdurchschnittlich starken Wertverlust von 971 €/m² auf 851 €/m². Die übrigen Bezirke bewegen sich in einem Korridor zwischen -10,7 % und -12,0 %, wobei selbst die moderateste Entwicklung in Dellbrück mit -10,7 % einen deutlichen Preisrückgang dokumentiert.
Das Preisniveau der Stadtteilbezirke zeigt erhebliche Unterschiede: Buchforst führt mit 874 €/m² die Rangliste an, gefolgt von Holweide mit 851 €/m² und Dellbrück mit 847 €/m². Am unteren Ende liegt Flittard mit 631 €/m², was eine Differenz von 243 €/m² zum Spitzenreiter bedeutet. Bemerkenswert ist die Spannweite innerhalb einzelner Bezirke: Während Mülheim mit Maximalwerten bis 1.190 €/m² die höchsten Spitzenwerte aufweist, reichen die Minimalwerte in Dellbrück, Dünnwald und Flittard bis auf 280 €/m² herunter, was auf eine heterogene Struktur der Lagen innerhalb dieser Bezirke hinweist.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Buchforst | 874 | -11.5 % | 540 | 1.040 |
| 2 | Holweide | 851 | -12.4 % | 650 | 1.000 |
| 3 | Dellbrück | 847 | -10.7 % | 300 | 1.040 |
| 4 | Buchheim | 845 | -11.8 % | 730 | 1.040 |
| 5 | Mülheim | 831 | -14.3 % | 530 | 1.190 |
| 6 | Höhenhaus | 788 | -11.2 % | 620 | 920 |
| 7 | Dünnwald | 760 | -11.2 % | 280 | 870 |
| 8 | Stammheim | 666 | -12.0 % | 540 | 810 |
| 9 | Flittard | 631 | -11.3 % | 280 | 690 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Mülheim (2001-2026)
Der aktuelle Bodenrichtwert in Köln-Mülheim liegt bei 785 €/m² im Jahr 2026. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 19 €/m² oder 2,4 %, nachdem 2025 noch ein Anstieg von 4,0 % auf 804 €/m² verzeichnet wurde.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum seit 2000 zeigt sich eine deutliche Aufwärtsentwicklung von 306 €/m² auf aktuell 785 €/m², was einer Steigerung von mehr als 150 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als die Bodenrichtwerte von 631 €/m² auf 858 €/m² kletterten, mit Spitzenwerten in den Jahren 2017 (plus 11,7 %) und 2018 (plus 7,9 %). Die Jahre 2003 (plus 24,1 %) und 2005 (plus 12,0 %) stechen in der frühen Phase ebenfalls mit überdurchschnittlichen Zuwächsen hervor.
Auffällig ist der deutliche Einbruch im Jahr 2022, als die Bodenrichtwerte um 83 €/m² oder 9,7 % auf 775 €/m² sanken. Diese Korrektur beendete die langjährige Wachstumsphase abrupt und setzte sich in abgeschwächter Form bis 2024 fort, bevor 2025 eine kurzzeitige Erholung einsetzte. Der aktuelle Rückgang im Jahr 2026 signalisiert eine anhaltende Marktvolatilität, wobei das Preisniveau deutlich unter dem Höchststand von 2021 verbleibt.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 775 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 775 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 773 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 804 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 785 €/m² | -2.4 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 51065 | 892 | -1.8 % | 540 | 1.190 |
| 51067 | 831 | -2.2 % | 610 | 960 |
| 51069 | 798 | -3.0 % | 280 | 990 |
| 51063 | 773 | -0.9 % | 530 | 1.190 |
| 51061 | 711 | -2.6 % | 280 | 920 |
Im Stadtteil Mülheim zeigen die Bodenrichtwerte eine durchgängig rückläufige Entwicklung über alle fünf Postleitzahlgebiete hinweg. Die stärkste Preiskorrektur verzeichnet das Gebiet 51069 mit einem Rückgang von 3,0 % auf nun 798 €/m², gefolgt von 51061 mit minus 2,6 % auf aktuell 711 €/m². Die moderateste Anpassung zeigt sich in 51063 mit minus 0,9 %, wo der durchschnittliche Bodenrichtwert bei 773 €/m² liegt.
Beim Preisniveau liegt 51065 mit 892 €/m² an der Spitze und weist gleichzeitig die größte Preisspanne auf: Der Maximalwert von 1.190 €/m² kontrastiert hier mit einem Mindestwert von 540 €/m². Bemerkenswert ist, dass dieser Höchstwert von 1.190 €/m² auch im Gebiet 51063 erreicht wird, während dort gleichzeitig Lagen mit 530 €/m² existieren. Das Gebiet 51061 bildet mit 711 €/m² das günstigste durchschnittliche Preisniveau und zeigt mit einer Spanne von 280 €/m² bis 920 €/m² ebenfalls erhebliche interne Differenzierungen.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Stadtteile zeigen überwiegend moderate Preissteigerungen, wobei sich die Innenstadt mit durchschnittlich 2.470 €/m² deutlich an der Spitze positioniert – nahezu unverändert zum Vorjahr mit nur 0,1 % Zuwachs. Die größte Dynamik entwickelte Rodenkirchen mit einem Anstieg von 1,8 % auf 1.334 €/m², dicht gefolgt von Lindenthal mit 1,7 % auf 1.567 €/m². Bemerkenswert ist die Preisspanne in der Innenstadt, die von 470 €/m² bis zum Höchstwert von 24.000 €/m² reicht und damit die enorme Heterogenität innerstädtischer Lagen verdeutlicht.
Während die westlichen und nördlichen Stadtteile moderate Wertsteigerungen verzeichnen, zeigen die rechtsrheinischen Bezirke eine gegenteilige Entwicklung. Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 % auf 785 €/m² beziehungsweise 682 €/m². Auch Kalk weist mit -2,3 % eine negative Entwicklung auf. Die Preisgefälle zwischen den Stadtteilen bleiben erheblich: Zwischen dem günstigsten Stadtteil Porz und dem teuersten Bezirk Innenstadt liegt ein Faktor von mehr als 3,6.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Mülheim mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Mülheim sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Mülheim gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Mülheim kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Mülheim gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Mülheim
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Mülheim
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
