Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Lindenthal 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Köln-Lindenthal? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Köln-Lindenthal finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
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19.10.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Lindenthal liegt bei 1.567 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gestiegen.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Lindenthal mit 1.927 €/m².
  • Der Stadtteil Köln-Widdersdorf hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 953 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Lindenthal 2026

Die Bodenrichtwerte im Kölner Stadtteil Lindenthal zeigen eine durchgängig rückläufige Entwicklung über alle Stadtteilbezirke hinweg. Die Rückgänge bewegen sich in einer bemerkenswert engen Spanne zwischen 13,6 % und 14,6 %, wobei Sülz mit -14,6 % den stärksten Wertverlust verzeichnet, während Junkersdorf und Widdersdorf mit jeweils -13,6 % die vergleichsweise geringsten Rückgänge aufweisen. Diese nahezu gleichmäßige prozentuale Entwicklung deutet auf eine flächendeckende Marktkorrektur hin, die alle Lagen des Stadtteils erfasst hat.

Das Preisgefälle innerhalb Lindenthals zeigt eine klare Abstufung: Der Stadtteilbezirk Lindenthal führt mit durchschnittlich 1.927 €/m² die Rangliste an, gefolgt von Sülz mit 1.811 €/m² und Klettenberg mit 1.629 €/m². Am unteren Ende rangieren die westlichen Stadtteile Lövenich mit 1.081 €/m² und Widdersdorf mit 953 €/m². Die Spannweite zwischen dem höchsten und niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert beträgt damit 974 €/m², was die deutlichen Lageunterschiede innerhalb des Stadtteils dokumentiert. Bemerkenswert ist zudem die Bandbreite der Maximalwerte: Während Sülz und Klettenberg Spitzenwerte von 2.610 €/m² erreichen, liegt der höchste Bodenrichtwert in Widdersdorf bei lediglich 1.180 €/m².

RankStadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1
Lindenthal
1.927-14.2 %8602.520
2
Sülz
1.811-14.6 %2202.610
3
Klettenberg
1.629-14.3 %1.5402.610
4
Junkersdorf
1.598-13.6 %2202.290
5
Braunsfeld
1.503-14.1 %4752.520
6
Müngersdorf
1.473-13.7 %4752.290
7
Weiden
1.134-14.2 %2601.580
8
Lövenich
1.081-13.9 %2601.440
9
Widdersdorf
953-13.6 %2601.180

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Lindenthal (2001-2026)

Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Köln-Lindenthal liegt im Jahr 2026 bei 1.567 €/m². Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 26 €/m² beziehungsweise 1,7 %.

Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich eine deutliche Wertsteigerung von 586 €/m² auf 1.567 €/m², was einem Zuwachs von 167,4 % entspricht. Besonders markant fällt die Entwicklung zwischen 2003 und 2007 aus, in der der Bodenrichtwert von 771 €/m² auf 1.037 €/m² kletterte. Die Finanzkrise 2008/2009 führte zu einem temporären Rückgang auf 941 €/m², bevor ab 2010 wieder eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung einsetzte.

In den letzten fünf Jahren verzeichnete Lindenthal eine volatile Preisentwicklung. Zwischen 2017 und 2021 stieg der Bodenrichtwert von 1.351 €/m² auf den bisherigen Höchstwert von 1.644 €/m², was einem Wachstum von 21,7 % innerhalb von vier Jahren entspricht. Das Jahr 2022 brachte jedoch eine drastische Kehrtwende mit einem Rückgang um 158 €/m² oder 9,6 % – dem stärksten absoluten und relativen Minus im gesamten Betrachtungszeitraum. Nach einer Stagnation 2023 und einem leichten Rückgang 2024 um 0,3 % zeigt sich seit 2025 wieder eine Erholung mit einem Anstieg um 4,0 % und einer Fortsetzung dieses Trends in 2026.

JahrBodenrichtwertVeränderung
20221.486 €/m²-9.6 %
20231.486 €/m²0.0 %
20241.482 €/m²-0.3 %
20251.541 €/m²4.0 %
20261.567 €/m²1.7 %
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Bodenrichtwerte nach Postleitzahl

PLZ⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
509312.0741.5 %8602.520
509371.9590.9 %2302.610
509351.7822.0 %1.2202.610
509391.6201.2 %8802.610
509331.5201.9 %4752.520
508581.4371.8 %2302.360
508591.0672.3 %2601.480

Im Stadtteil Lindenthal zeigen sich im aktuellen Jahr durchweg positive Entwicklungen bei den Bodenrichtwerten mit Steigerungen zwischen 0,9 % und 2,3 %. Den stärksten Zuwachs verzeichnet das Postleitzahlgebiet 50859 mit 2,3 % auf nun durchschnittlich 1.067 €/m², während das Gebiet 50937 mit 0,9 % die geringste Wertsteigerung aufweist. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung im Gebiet 50935, das mit einem Anstieg von 2,0 % auf 1.782 €/m² einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs zeigt.

Das Preisniveau innerhalb Lindenthals variiert erheblich: Das Gebiet 50931 liegt mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 2.074 €/m² an der Spitze, während das Gebiet 50859 mit 1.067 €/m² das niedrigste Durchschnittsniveau erreicht. Die Spannweite der einzelnen Richtwerte reicht von 230 €/m² (in den Gebieten 50937 und 50858) bis zu 2.610 €/m² (in mehreren Postleitzahlgebieten). Auffällig ist zudem, dass vier der sieben Gebiete einen identischen Maximalwert von 2.610 €/m² aufweisen, was auf vergleichbare Toplagen innerhalb des Stadtteils hindeutet.

Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln

Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Köln.
RankStadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1Innenstadt2.0900.0 %47024.000
2Lindenthal1.4501.4 %2302.610
3Rodenkirchen1.1951.3 %2102.930
4Nippes1.1552.2 %7502.300
5Ehrenfeld9600.0 %2601.900
6Kalk790-3.7 %2401.590
9Porz730-2.7 %2901.070
7Mülheim700-4.1 %2801.190
8Chorweiler7002.9 %1251.170

Die Kölner Stadtteile zeigen überwiegend moderate Preissteigerungen, wobei sich die Innenstadt mit durchschnittlich 2.470 €/m² deutlich an der Spitze positioniert – nahezu unverändert zum Vorjahr mit nur 0,1 % Zuwachs. Die größte Dynamik entwickelte Rodenkirchen mit einem Anstieg von 1,8 % auf 1.334 €/m², dicht gefolgt von Lindenthal mit 1,7 % auf 1.567 €/m². Bemerkenswert ist die Preisspanne in der Innenstadt, die von 470 €/m² bis zum Höchstwert von 24.000 €/m² reicht und damit die enorme Heterogenität innerstädtischer Lagen verdeutlicht.

Während die westlichen und nördlichen Stadtteile moderate Wertsteigerungen verzeichnen, zeigen die rechtsrheinischen Bezirke eine gegenteilige Entwicklung. Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 % auf 785 €/m² beziehungsweise 682 €/m². Auch Kalk weist mit -2,3 % eine negative Entwicklung auf. Die Preisgefälle zwischen den Stadtteilen bleiben erheblich: Zwischen dem günstigsten Stadtteil Porz und dem teuersten Bezirk Innenstadt liegt ein Faktor von mehr als 3,6.

Sind die Grundstückspreise in Köln-Lindenthal mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Köln-Lindenthal sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Lindenthal gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Lindenthal kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Lindenthal gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Lindenthal

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:

Adresse:

Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln

Website:

https://www.gars.nrw/koeln

E-Mail:

gutachterausschuss@stadt-koeln.de

Telefon:

0221/221-23017

Fax:

0221/221-23081

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Lindenthal

Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen