Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Lindenthal 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Lindenthal liegt bei 1.567 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gestiegen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Lindenthal mit 1.927 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Widdersdorf hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 953 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Lindenthal 2026
Die Bodenrichtwerte in Lindenthal zeigen eine durchgängig rückläufige Entwicklung über alle Stadtteilbezirke hinweg. Die Rückgänge bewegen sich in einer bemerkenswert engen Bandbreite zwischen -13,6 % und -14,6 %, wobei Sülz mit -14,6 % den stärksten Wertverlust verzeichnet, gefolgt von Lindenthal und Weiden mit jeweils -14,2 %. Trotz dieser einheitlichen Abwärtsbewegung bleibt die Rangfolge der Stadtteilbezirke weitgehend stabil: Lindenthal führt mit durchschnittlich 1.927 €/m², während Widdersdorf mit 953 €/m² das untere Ende der Preisspanne markiert.
Zwischen den höchst- und niedrigstbewerteten Stadtteilbezirken besteht eine erhebliche Preisdifferenz von mehr als 1.000 €/m². Innerhalb der einzelnen Stadtteilbezirke zeigen sich teilweise ausgeprägte Schwankungen: Während Widdersdorf eine vergleichsweise homogene Spanne von 260 bis 1.180 €/m² aufweist, reicht die Bandbreite in Sülz von 220 bis 2.610 €/m², was auf deutlich unterschiedliche Lagen und Grundstücksqualitäten innerhalb des Bezirks hindeutet. Auffällig ist zudem, dass die Stadtteilbezirke Weiden, Lövenich und Widdersdorf als einzige nicht die 1.500-€/m²-Marke erreichen und damit eine eigene Preisgruppe am unteren Ende bilden.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Lindenthal | 1.927 | -14.2 % | 860 | 2.520 |
| 2 | Sülz | 1.811 | -14.6 % | 220 | 2.610 |
| 3 | Klettenberg | 1.629 | -14.3 % | 1.540 | 2.610 |
| 4 | Junkersdorf | 1.598 | -13.6 % | 220 | 2.290 |
| 5 | Braunsfeld | 1.503 | -14.1 % | 475 | 2.520 |
| 6 | Müngersdorf | 1.473 | -13.7 % | 475 | 2.290 |
| 7 | Weiden | 1.134 | -14.2 % | 260 | 1.580 |
| 8 | Lövenich | 1.081 | -13.9 % | 260 | 1.440 |
| 9 | Widdersdorf | 953 | -13.6 % | 260 | 1.180 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Lindenthal (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Köln-Lindenthal liegt im Jahr 2026 bei 1.567 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr 2025 einen Anstieg um 26 €/m², was einer Steigerung von 1,7 % entspricht. Nach der deutlichen Erholung im Jahr 2025 mit einem Plus von 4,0 % setzt sich die positive Entwicklung damit moderat fort.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich eine ausgeprägte Wertsteigerung von 586 €/m² auf 1.567 €/m², was einer Gesamtzunahme von 167,4 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als der Bodenrichtwert von 1.210 €/m² auf 1.644 €/m² kletterte, wobei das Jahr 2017 mit einem Anstieg von 141 €/m² oder 11,7 % den höchsten absoluten Zuwachs verzeichnete. Der markanteste Einbruch erfolgte im Jahr 2022 mit einem Rückgang um 158 €/m² oder 9,6 % auf 1.486 €/m², was den stärksten Wertverlust im gesamten Zeitraum darstellt.
Auffällig sind auch die Schwankungen in der ersten Dekade, insbesondere der Sprung im Jahr 2003 mit einem Anstieg um 24,2 % sowie die Rückgänge 2008 und 2009 während der Finanzkrise mit kumulierten Verlusten von 96 €/m². Die Jahre 2019 mit nur 0,4 % Wachstum und 2024 mit einem minimalen Rückgang von 0,3 % markieren Phasen der Stagnation, bevor die Werte jeweils wieder anzogen.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 1.644 €/m² | 7.0 % |
| 2022 | 1.486 €/m² | -9.6 % |
| 2024 | 1.482 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 1.541 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 1.567 €/m² | 1.7 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 50931 | 2.074 | 1.5 % | 860 | 2.520 |
| 50937 | 1.959 | 0.9 % | 230 | 2.610 |
| 50935 | 1.782 | 2.0 % | 1.220 | 2.610 |
| 50939 | 1.620 | 1.2 % | 880 | 2.610 |
| 50933 | 1.520 | 1.9 % | 475 | 2.520 |
| 50858 | 1.437 | 1.8 % | 230 | 2.360 |
| 50859 | 1.067 | 2.3 % | 260 | 1.480 |
Im Stadtteil Lindenthal zeigen sich für das laufende Jahr durchweg positive Entwicklungen mit Steigerungen zwischen 0,9 % und 2,3 % bei den durchschnittlichen Bodenrichtwerten. Die stärkste prozentuale Wertsteigerung verzeichnet das Postleitzahlgebiet 50859 mit 2,3 % auf nunmehr 1.067 €/m², während das Gebiet 50937 mit 0,9 % die geringste Zunahme aufweist. Absolut betrachtet erreicht das Gebiet 50931 mit 2.074 €/m² den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert, gefolgt von 50937 mit 1.959 €/m².
Besonders auffällig ist die deutliche Spannbreite innerhalb der einzelnen Postleitzahlgebiete: In der 50933 reichen die Werte von 475 €/m² bis 2.520 €/m², was auf eine heterogene Gebietszusammensetzung hindeutet. Das Gebiet 50859 weist mit Werten zwischen 260 €/m² und 1.480 €/m² ebenfalls erhebliche Unterschiede auf. Den niedrigsten Minimalwert im gesamten Stadtteil findet sich in den Gebieten 50937 und 50858 mit jeweils 230 €/m², während das Maximum von 2.610 €/m² in gleich drei Postleitzahlgebieten (50939, 50937 und 50935) erreicht wird.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Bodenrichtwerte zeigen 2024 eine weitgehend stabile bis leicht positive Entwicklung, wobei die Innenstadt mit einem durchschnittlichen Wert von 2.470 €/m² das mit Abstand höchste Preisniveau aufweist. Während die Veränderung hier mit 0,1 % nahezu stagniert, verzeichnen Rodenkirchen mit 1,8 % und Lindenthal mit 1,7 % die stärksten Zuwächse unter den hochpreisigen Stadtteilen. Bemerkenswert ist die enorme Spannweite in der Innenstadt, wo Spitzenwerte von 24.000 €/m² erreicht werden, während der Mindestwert bei 470 €/m² liegt.
Auffällig sind die rückläufigen Entwicklungen in den rechtsrheinischen Stadtteilen: Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 %, Kalk liegt mit -2,3 % nur knapp darüber. Diese drei Stadtteile bilden mit Werten zwischen 682 €/m² und 795 €/m² das untere Preissegment. Im Mittelfeld positionieren sich Ehrenfeld mit 1.001 €/m² und Nippes mit 1.131 €/m², die mit Steigerungen von 1,2 % respektive 1,3 % moderat zulegen konnten.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Lindenthal mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Lindenthal sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Lindenthal gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Lindenthal kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Lindenthal gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Lindenthal
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Lindenthal
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de