Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Porz 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Köln-Porz? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Köln-Porz finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
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19.10.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Porz liegt bei 682 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% gefallen.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Porz mit 887 €/m².
  • Der Stadtteil Köln-Grengel hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 501 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Porz 2026

Im Stadtteil Porz zeigt sich über alle Stadtteilbezirke hinweg eine durchgängig rückläufige Entwicklung der Bodenrichtwerte. Die Veränderungsraten bewegen sich zwischen -6,9 % in Libur und -14,2 % in Elsdorf, wobei der Großteil der Bezirke Rückgänge von etwa 10 bis 12 Prozent verzeichnet. Der Stadtteilbezirk Porz selbst weist mit 888 €/m² den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert auf, was einem Rückgang von -11,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders stark fiel die Korrektur in Elsdorf aus, wo der Wert von 817 €/m² auf 701 €/m² sank.

Die Preisniveaus zeigen erhebliche Unterschiede innerhalb des Stadtteils. Während die Spitzengruppe um Porz, Ensen und Zündorf durchschnittliche Werte zwischen 790 und 888 €/m² erreicht, liegen Grengel mit 502 €/m² und Libur mit 630 €/m² deutlich darunter. Auffällig ist dabei die Spannweite innerhalb einzelner Bezirke: In Langel variieren die Bodenrichtwerte zwischen 560 und 980 €/m², in Eil zwischen 290 und 930 €/m². Die geringsten Schwankungen weist Libur auf, wo Minimum und Maximum bei jeweils 630 €/m² liegen, was auf eine homogene Gebietstruktur hindeuten könnte.

RankStadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1
Porz
888-11.1 %6901.070
2
Ensen
791-11.1 %7301.070
3
Zündorf
790-10.6 %690980
4
Poll
781-11.9 %470930
5
Westhoven
775-10.9 %500830
6
Wahnheide
761-10.2 %610880
7
Finkenberg
754-13.5 %710770
7
Urbach
754-11.5 %610930
9
Gremberghoven
745-11.7 %730760
10
Eil
741-11.4 %290930
11
Lind
732-8.7 %690750
12
Wahn
714-11.2 %690780
13
Elsdorf
701-14.2 %610860
14
Libur
630-6.9 %630630
15
Langel
593-11.6 %560980
16
Grengel
502-8.9 %290880

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Porz (2001-2026)

Der Bodenrichtwert in Köln-Porz liegt im Jahr 2026 bei 682 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 17 €/m² beziehungsweise 2,4 %. Nach einem Anstieg im Jahr 2025 um 4,0 % auf 699 €/m² setzt sich damit die volatile Entwicklung der jüngsten Jahre fort.

Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend mit einer Steigerung von 266 €/m² auf 682 €/m², was einem Zuwachs von 156,4 % entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Bodenrichtwerte zwischen 2015 und 2021, als die Werte von 505 €/m² auf den Höchststand von 746 €/m² kletterten. Der stärkste Einzelanstieg in diesem Zeitraum erfolgte 2017 mit einem Zuwachs von 65 €/m² oder 11,9 %.

Die jüngste Entwicklung seit 2022 ist durch erhebliche Schwankungen gekennzeichnet. Nach dem Erreichen des Höchststands 2021 folgte 2022 ein markanter Einbruch um 72 €/m² oder 9,7 % auf 674 €/m². In den Jahren 2023 und 2024 stagnierte die Entwicklung nahezu mit Werten von 674 €/m² beziehungsweise 672 €/m². Die vorübergehende Erholung im Jahr 2025 konnte sich 2026 nicht fortsetzen, sodass der aktuelle Wert 64 €/m² unter dem Höchststand von 2021 liegt.

JahrBodenrichtwertVeränderung
2022674 €/m²-9.7 %
2023674 €/m²0.0 %
2024672 €/m²-0.3 %
2025699 €/m²4.0 %
2026682 €/m²-2.4 %
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Bodenrichtwerte nach Postleitzahl

PLZ⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
511078160.0 %290820
51105761-2.6 %470930
51149759-2.9 %5001.020
51143759-2.8 %5301.070
51145739-2.8 %580890
51147571-1.7 %290840

Im Stadtteil Porz zeigt sich für das laufende Jahr eine überwiegend rückläufige Entwicklung der Bodenrichtwerte. Besonders deutlich fällt die Veränderung in den Postleitzahlgebieten 51149 und 51143 aus, wo die durchschnittlichen Bodenrichtwerte um -2,9 % bzw. -2,8 % sanken. Während in 51149 der Durchschnittswert von 782 €/m² auf 759 €/m² zurückging, verzeichnete 51143 einen Rückgang von 781 €/m² auf ebenfalls 759 €/m². Auch die Gebiete 51145 und 51105 weisen mit -2,8 % und -2,6 % merkliche Wertverluste auf. Lediglich das Postleitzahlgebiet 51107 blieb mit 816 €/m² stabil auf Vorjahresniveau.

Das Preisgefüge innerhalb von Porz zeigt erhebliche Unterschiede: Das niedrigste durchschnittliche Niveau findet sich mit 571 €/m² in 51147, während 51107 mit 816 €/m² an der Spitze liegt. Noch deutlicher wird die Spannbreite bei Betrachtung der Extremwerte: Der niedrigste erfasste Bodenrichtwert liegt bei 290 €/m² (51147 und 51107), der höchste erreicht 1.070 €/m² im Gebiet 51143. Trotz der aktuellen Rückgänge bewegen sich fünf der sechs Postleitzahlgebiete weiterhin auf einem Durchschnittsniveau von über 700 €/m².

Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln

Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Köln.
RankStadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1Innenstadt2.0900.0 %47024.000
2Lindenthal1.4501.4 %2302.610
3Rodenkirchen1.1951.3 %2102.930
4Nippes1.1552.2 %7502.300
5Ehrenfeld9600.0 %2601.900
6Kalk790-3.7 %2401.590
9Porz730-2.7 %2901.070
7Mülheim700-4.1 %2801.190
8Chorweiler7002.9 %1251.170

Die Kölner Stadtteile zeigen überwiegend moderate Preissteigerungen, wobei sich die Innenstadt mit durchschnittlich 2.470 €/m² deutlich an der Spitze positioniert – nahezu unverändert zum Vorjahr mit nur 0,1 % Zuwachs. Die größte Dynamik entwickelte Rodenkirchen mit einem Anstieg von 1,8 % auf 1.334 €/m², dicht gefolgt von Lindenthal mit 1,7 % auf 1.567 €/m². Bemerkenswert ist die Preisspanne in der Innenstadt, die von 470 €/m² bis zum Höchstwert von 24.000 €/m² reicht und damit die enorme Heterogenität innerstädtischer Lagen verdeutlicht.

Während die westlichen und nördlichen Stadtteile moderate Wertsteigerungen verzeichnen, zeigen die rechtsrheinischen Bezirke eine gegenteilige Entwicklung. Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 % auf 785 €/m² beziehungsweise 682 €/m². Auch Kalk weist mit -2,3 % eine negative Entwicklung auf. Die Preisgefälle zwischen den Stadtteilen bleiben erheblich: Zwischen dem günstigsten Stadtteil Porz und dem teuersten Bezirk Innenstadt liegt ein Faktor von mehr als 3,6.

Sind die Grundstückspreise in Köln-Porz mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Köln-Porz sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Porz gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Porz kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Porz gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Porz

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:

Adresse:

Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln

Website:

https://www.gars.nrw/koeln

E-Mail:

gutachterausschuss@stadt-koeln.de

Telefon:

0221/221-23017

Fax:

0221/221-23081

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Porz

Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen