Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Porz 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Porz liegt bei 682 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Porz mit 887 €/m².
- Der Stadtteil Köln-Grengel hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 501 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Porz 2026
Die Bodenrichtwerte im Kölner Stadtteil Porz zeigen eine durchgehend rückläufige Entwicklung über alle Stadtbezirke hinweg. Der Durchschnittswert für den gesamten Stadtteil liegt bei 888 €/m², was einem Rückgang von 11,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders markant fällt der Wertverlust in Elsdorf mit -14,2 % aus, wo die Preise von 817 €/m² auf 701 €/m² sanken, sowie in Finkenberg mit -13,5 %, wo der Bodenrichtwert von 872 €/m² auf 754 €/m² zurückging. Die geringsten Rückgänge verzeichneten Lind mit -8,7 % und Libur mit -6,9 %, wobei Libur mit aktuell 630 €/m² zugleich das zweitniedrigste Preisniveau aufweist.
Die Preisspanne innerhalb des Stadtteils ist erheblich: Während die höchsten Werte in Ensen und Porz mit jeweils bis zu 1.070 €/m² zu finden sind, bildet Grengel mit einem Minimum von 290 €/m² das untere Ende der Skala. Grengel weist mit einem Durchschnitt von 502 €/m² auch den niedrigsten mittleren Bodenrichtwert aller Stadtbezirke auf. Im Mittelfeld bewegen sich Stadtbezirke wie Poll, Westhoven und Wahnheide mit Werten zwischen 760 und 780 €/m², während Ensen, Zündorf und Poll trotz der Rückgänge noch zu den höherpreisigen Lagen mit durchschnittlich über 780 €/m² zählen.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Porz | 888 | -11.1 % | 690 | 1.070 |
| 2 | Ensen | 791 | -11.1 % | 730 | 1.070 |
| 3 | Zündorf | 790 | -10.6 % | 690 | 980 |
| 4 | Poll | 781 | -11.9 % | 470 | 930 |
| 5 | Westhoven | 775 | -10.9 % | 500 | 830 |
| 6 | Wahnheide | 761 | -10.2 % | 610 | 880 |
| 7 | Finkenberg | 754 | -13.5 % | 710 | 770 |
| 7 | Urbach | 754 | -11.5 % | 610 | 930 |
| 9 | Gremberghoven | 745 | -11.7 % | 730 | 760 |
| 10 | Eil | 741 | -11.4 % | 290 | 930 |
| 11 | Lind | 732 | -8.7 % | 690 | 750 |
| 12 | Wahn | 714 | -11.2 % | 690 | 780 |
| 13 | Elsdorf | 701 | -14.2 % | 610 | 860 |
| 14 | Libur | 630 | -6.9 % | 630 | 630 |
| 15 | Langel | 593 | -11.6 % | 560 | 980 |
| 16 | Grengel | 502 | -8.9 % | 290 | 880 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Porz (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Köln-Porz liegt im Jahr 2026 bei 682 €/m² und verzeichnet damit einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 17 €/m² beziehungsweise 2,4 %. Nach einem kurzen Anstieg im Jahr 2025 setzt sich damit die seit 2022 beobachtbare Tendenz sinkender oder stagnierender Werte fort.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich eine Steigerung von 266 €/m² auf 682 €/m², was einem Zuwachs von 156,4 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als der Bodenrichtwert kontinuierlich von 505 €/m² auf den bisherigen Höchststand von 746 €/m² kletterte. Die stärkste einzelne Zunahme ereignete sich im Jahr 2017 mit einem Plus von 65 €/m² oder 11,9 %, gefolgt von den Jahren 2021 und 2018 mit Anstiegen von jeweils rund 50 €/m².
Eine deutliche Trendwende markiert das Jahr 2022 mit einem Einbruch um 72 €/m² oder 9,7 %, dem stärksten absoluten und relativen Rückgang im gesamten Zeitraum. Die Jahre 2024 bis 2026 zeigen eine Phase der Instabilität mit wechselnden Vorzeichen, wobei sich der Wert auf einem Niveau stabilisiert, das etwa 9 % unter dem Höchststand von 2021 liegt. Auch in der Vergangenheit gab es mit den Jahren 2008 und 2009 bereits eine Phase rückläufiger Werte, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als ab 2022.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 746 €/m² | 7.2 % |
| 2022 | 674 €/m² | -9.7 % |
| 2024 | 672 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 699 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 682 €/m² | -2.4 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 51107 | 816 | 0.0 % | 290 | 820 |
| 51105 | 761 | -2.6 % | 470 | 930 |
| 51149 | 759 | -2.9 % | 500 | 1.020 |
| 51143 | 759 | -2.8 % | 530 | 1.070 |
| 51145 | 739 | -2.8 % | 580 | 890 |
| 51147 | 571 | -1.7 % | 290 | 840 |
Im Stadtteil Porz zeigt sich 2024 ein überwiegend rückläufiger Trend bei den Bodenrichtwerten. Besonders auffällig ist die Entwicklung in der PLZ 51149, wo der durchschnittliche Bodenrichtwert um 2,9 % von 782 €/m² auf 759 €/m² gesunken ist. Ähnlich deutliche Rückgänge verzeichnen die Gebiete 51145 mit -2,8 % (von 760 auf 739 €/m²) und 51143 ebenfalls mit -2,8 % (von 781 auf 759 €/m²). Die PLZ 51105 weist mit 781 €/m² im Vorjahr auf 761 €/m² einen Rückgang von 2,6 % auf, während die PLZ 51147 mit -1,7 % den geringsten Wertverlust zeigt.
Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet das Gebiet 51107, das mit 816 €/m² sowohl den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert im Stadtteil aufweist als auch als einziges eine Stagnation ohne Veränderung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Die Preisspanne innerhalb des Stadtteils erstreckt sich von minimal 290 €/m² bis maximal 1.070 €/m² in der PLZ 51143, was auf erhebliche kleinräumige Lageunterschiede hinweist. Das niedrigste durchschnittliche Preisniveau findet sich mit 571 €/m² in der PLZ 51147.
Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Köln.| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 2.090 | 0.0 % | 470 | 24.000 |
| 2 | Lindenthal | 1.450 | 1.4 % | 230 | 2.610 |
| 3 | Rodenkirchen | 1.195 | 1.3 % | 210 | 2.930 |
| 4 | Nippes | 1.155 | 2.2 % | 750 | 2.300 |
| 5 | Ehrenfeld | 960 | 0.0 % | 260 | 1.900 |
| 6 | Kalk | 790 | -3.7 % | 240 | 1.590 |
| 9 | Porz | 730 | -2.7 % | 290 | 1.070 |
| 7 | Mülheim | 700 | -4.1 % | 280 | 1.190 |
| 8 | Chorweiler | 700 | 2.9 % | 125 | 1.170 |
Die Kölner Bodenrichtwerte zeigen 2024 eine weitgehend stabile bis leicht positive Entwicklung, wobei die Innenstadt mit einem durchschnittlichen Wert von 2.470 €/m² das mit Abstand höchste Preisniveau aufweist. Während die Veränderung hier mit 0,1 % nahezu stagniert, verzeichnen Rodenkirchen mit 1,8 % und Lindenthal mit 1,7 % die stärksten Zuwächse unter den hochpreisigen Stadtteilen. Bemerkenswert ist die enorme Spannweite in der Innenstadt, wo Spitzenwerte von 24.000 €/m² erreicht werden, während der Mindestwert bei 470 €/m² liegt.
Auffällig sind die rückläufigen Entwicklungen in den rechtsrheinischen Stadtteilen: Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 %, Kalk liegt mit -2,3 % nur knapp darüber. Diese drei Stadtteile bilden mit Werten zwischen 682 €/m² und 795 €/m² das untere Preissegment. Im Mittelfeld positionieren sich Ehrenfeld mit 1.001 €/m² und Nippes mit 1.131 €/m², die mit Steigerungen von 1,2 % respektive 1,3 % moderat zulegen konnten.
Sind die Grundstückspreise in Köln-Porz mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Köln-Porz sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Porz gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Porz kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Porz gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Porz
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Website:
https://www.gars.nrw/koelnE-Mail:
gutachterausschuss@stadt-koeln.deTelefon:
0221/221-23017Fax:
0221/221-23081Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Porz
Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
