Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Köln-Innenstadt 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Köln-Innenstadt? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Köln-Innenstadt finden Sie im Folgenden.
Jetzt aktuellen Bodenrichtwert für Köln abfragen!
Für welches Grundstück benötigen Sie den Bodenrichtwert?
Bodenrichtwerte Deutschland2026
ContractAmtliche Datenbasis
FolderDSGVO-konform
ShieldSSL-verschlüsselt
Clock
14 min.
Calendar
19.10.2026
Star
4.9 (239)
summary

Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Köln-Innenstadt liegt bei 2.470 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gestiegen.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Altstadt-Nord mit 4.234 €/m².
  • Der Stadtteil Köln-Deutz hat den niedrigsten durchschnittlichen Bodenrichtwert mit 1.711 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

KI-Zusammenfassung anfordern

Lassen Sie diese Seite von ChatGPT zusammenfassen und erhalten Sie eine übersichtliche Analyse der Bodenrichtwerte für Köln-Innenstadt.

ChatGPT
Mit ChatGPT zusammenfassenÖffnet in neuem Tab

Aktuelle Bodenrichtwerte für Köln-Innenstadt 2026

Die Bodenrichtwerte in der Kölner Innenstadt zeigen eine durchweg rückläufige Entwicklung über alle Stadtbezirke hinweg. Die Altstadt-Nord verzeichnet mit 4.235 €/m² zwar weiterhin das höchste durchschnittliche Preisniveau, jedoch gleichzeitig einen Rückgang von 13,9 % gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher fallen die Wertminderungen in den übrigen Bezirken aus: Die Altstadt-Süd büßte 14,7 % ein und liegt nun bei 2.394 €/m², während Neustadt-Nord mit minus 15,0 % und Neustadt-Süd mit minus 15,1 % die stärksten prozentualen Verluste hinnehmen mussten.

Besonders auffällig ist die ausgeprägte Preisspanne innerhalb der einzelnen Bezirke. Sowohl in der Altstadt-Nord als auch in der Altstadt-Süd reichen die Werte von verhältnismäßig niedrigen Lagen bei 1.690 €/m² beziehungsweise 1.470 €/m² bis zu Spitzenlagen mit 24.000 €/m². Deutz bildet mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.711 €/m² und einem Rückgang von 14,8 % das Schlusslicht der Innenstadtbezirke, wobei die Mindest- und Maximalwerte hier mit 470 €/m² bis 4.000 €/m² eine deutlich geringere Bandbreite aufweisen als in den Altstadtbezirken.

RankStadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1
Altstadt-Nord
4.235-13.9 %1.69024.000
2
Altstadt-Süd
2.394-14.7 %1.47024.000
3
Neustadt-Nord
2.064-15.0 %8607.000
4
Neustadt-Süd
1.983-15.1 %8804.450
5
Deutz
1.711-14.8 %4704.000

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Köln-Innenstadt (2001-2026)

Der Bodenrichtwert in der Kölner Innenstadt liegt im Jahr 2026 bei 2.470 €/m² und zeigt damit gegenüber dem Vorjahr eine minimale Steigerung von lediglich 0,1 % oder 2 €/m². Diese nahezu stagnierende Entwicklung setzt die Phase moderater Veränderungen der vergangenen Jahre fort, nachdem 2025 noch ein Anstieg von 4,0 % verzeichnet wurde.

Besonders auffällig ist der massive Einbruch im Jahr 2022, als der Bodenrichtwert um 253 €/m² oder 9,6 % auf 2.381 €/m² fiel – der stärkste absolute und relative Rückgang im gesamten Beobachtungszeitraum. Im Jahr 2023 stagnierte der Wert vollständig bei 0,0 % Veränderung, bevor 2024 ein weiterer leichter Rückgang um 0,3 % folgte. Diese dreijährige Korrekturphase beendete die zuvor beobachtete langjährige Aufwärtsdynamik.

Die Phase von 2016 bis 2021 war geprägt von einem kontinuierlichen Aufwärtstrend mit besonders starken Zuwächsen: 11,7 % im Jahr 2017 und 8,6 % im Jahr 2016. Der Höchststand wurde 2021 mit 2.634 €/m² erreicht, was einer Steigerung von 697 €/m² gegenüber 2016 entspricht. Über den Gesamtzeitraum von 2000 bis 2026 hat sich der Bodenrichtwert von 939 €/m² auf 2.470 €/m² mehr als verdoppelt, was einem Anstieg von 163,0 % entspricht. Die frühen 2000er Jahre zeigten bereits eine dynamische Entwicklung mit einem Spitzenwert von 24,1 % Wachstum im Jahr 2003.

JahrBodenrichtwertVeränderung
20222.381 €/m²-9.6 %
20232.381 €/m²0.0 %
20242.374 €/m²-0.3 %
20252.468 €/m²4.0 %
20262.470 €/m²0.1 %
Jetzt Grundstückswert ermitteln
CTA

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl

PLZ⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
506675.5560.0 %1.83024.000
506782.5710.0 %1.4704.450
506722.5330.0 %8607.900
506702.3130.0 %8604.100
506682.2970.0 %1.6904.100
506762.1440.0 %1.4704.450
506741.9540.0 %8807.900
506771.8020.0 %1.4702.140
506791.7160.3 %4704.000

Im Stadtteil Innenstadt zeigt sich für das Postleitzahlgebiet 50667 mit 5.556 €/m² das mit Abstand höchste durchschnittliche Preisniveau, das mehr als doppelt so hoch liegt wie in den meisten anderen Gebieten. Besonders auffällig ist dabei die Spannweite von 470 €/m² bis 24.000 €/m², die die stark heterogene Struktur dieses Bereichs dokumentiert. Am unteren Ende der Preisskala bewegt sich das Gebiet 50679 mit durchschnittlich 1.716 €/m², das gleichzeitig als einziges eine minimale Veränderung von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr aufweist.

Alle übrigen acht Postleitzahlgebiete verzeichnen eine unveränderte Entwicklung mit 0,0 % Veränderung zum Vorjahr. Die durchschnittlichen Bodenrichtwerte bewegen sich dabei in einer Bandbreite zwischen 1.716 €/m² und 2.571 €/m², während die Postleitzahlgebiete 50672 und 50674 mit Maximalwerten von jeweils 7.900 €/m² einzelne deutlich höherwertige Lagen aufweisen. Der niedrigste Minimalwert findet sich im Gebiet 50679 mit 470 €/m², während die höchsten Einstiegspreise mit 1.830 €/m² im bereits genannten Spitzengebiet 50667 liegen.

Bodenrichtwerte für weitere Stadtteile in Köln

Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Köln.
RankStadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1Innenstadt2.0900.0 %47024.000
2Lindenthal1.4501.4 %2302.610
3Rodenkirchen1.1951.3 %2102.930
4Nippes1.1552.2 %7502.300
5Ehrenfeld9600.0 %2601.900
6Kalk790-3.7 %2401.590
9Porz730-2.7 %2901.070
7Mülheim700-4.1 %2801.190
8Chorweiler7002.9 %1251.170

Die Kölner Stadtteile zeigen überwiegend moderate Preissteigerungen, wobei sich die Innenstadt mit durchschnittlich 2.470 €/m² deutlich an der Spitze positioniert – nahezu unverändert zum Vorjahr mit nur 0,1 % Zuwachs. Die größte Dynamik entwickelte Rodenkirchen mit einem Anstieg von 1,8 % auf 1.334 €/m², dicht gefolgt von Lindenthal mit 1,7 % auf 1.567 €/m². Bemerkenswert ist die Preisspanne in der Innenstadt, die von 470 €/m² bis zum Höchstwert von 24.000 €/m² reicht und damit die enorme Heterogenität innerstädtischer Lagen verdeutlicht.

Während die westlichen und nördlichen Stadtteile moderate Wertsteigerungen verzeichnen, zeigen die rechtsrheinischen Bezirke eine gegenteilige Entwicklung. Mülheim und Porz verzeichnen jeweils einen Rückgang von -2,4 % auf 785 €/m² beziehungsweise 682 €/m². Auch Kalk weist mit -2,3 % eine negative Entwicklung auf. Die Preisgefälle zwischen den Stadtteilen bleiben erheblich: Zwischen dem günstigsten Stadtteil Porz und dem teuersten Bezirk Innenstadt liegt ein Faktor von mehr als 3,6.

Sind die Grundstückspreise in Köln-Innenstadt mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Köln-Innenstadt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Köln-Innenstadt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Köln-Innenstadt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Köln-Innenstadt gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln-Innenstadt

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Köln zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Köln

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Köln:

Adresse:

Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln

Website:

https://www.gars.nrw/koeln

E-Mail:

gutachterausschuss@stadt-koeln.de

Telefon:

0221/221-23017

Fax:

0221/221-23081

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Jetzt Grundstückswert ermitteln
CTA

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Köln Innenstadt

Die Bodenrichtwerte für Köln erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Köln werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Kölns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Köln sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Köln werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Köln wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Köln wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Köln befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

Infoicon
Quellen