Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hochstadt 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hochstadt liegt bei 250 €/m² und ist damit im Schnitt zur letzten Ermittlung 2024 um 4,2% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 360 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 130 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte in 2026 für Hochstadt entwickelt?
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 250 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 10 €/m² gegenüber der letzten Ermittlung 2024 bei 240 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 4,2%.
Die Bodenrichtwerte für Hochstadt wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 26.03.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hochstadt werden in einem zweijährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2028 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2028 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 250 | 4.2 % | 130 | 360 |
| Gewerbe | 80 | 6.7 % | 31 | 85 |
| Landwirtschaft | 3,2 | 10.3 % | 0,8 | 8 |
| Forstwirtschaft | 0,35 | 0.0 % | 0,35 | 0,35 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Hochstadt (2001-2026)
Der aktuelle Bodenrichtwert in Hochstadt liegt bei 250 €/m² (Stand 2026). Gegenüber dem vorangegangenen Wert von 240 €/m² aus dem Jahr 2024 entspricht dies einem Anstieg um 10 €/m² beziehungsweise 4,2 %. Seit dem Jahr 2000, als der Bodenrichtwert noch 91 €/m² betrug, hat er sich damit mehr als verdoppelt und liegt um rund das 2,7-Fache höher.
Die Entwicklung verlief über den Gesamtzeitraum überwiegend aufwärtsgerichtet, mit zwei Phasen der Schwäche. Nach dem Anstieg auf 161 €/m² im Jahr 2007 sank der Wert im Zuge der Finanzkrise bis 2009 auf 146 €/m², ein Rückgang von 9,3 % gegenüber dem Höchststand. Besonders dynamisch war das Jahr 2003 mit einem Plus von 24 €/m² beziehungsweise 25,0 %, dem stärksten relativen Zuwachs im gesamten Zeitraum.
In den letzten fünf Jahren erreichte der Bodenrichtwert 2021 mit 256 €/m² seinen bisherigen Höchststand, nachdem er seit 2015 von 173 €/m² kontinuierlich gestiegen war. Der Anstieg 2017 um 22 €/m² (11,7 %) war dabei der kräftigste Zuwachs der vergangenen zehn Jahre. Im Jahr 2022 folgte mit -25 €/m² beziehungsweise -9,8 % der stärkste absolute Rückgang des gesamten Zeitraums auf 231 €/m². Nach einer Seitwärtsbewegung 2023 (230 €/m²) stieg der Wert bis 2026 wieder auf 250 €/m² und liegt damit noch 6 €/m² beziehungsweise 2,3 % unter dem Höchststand von 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 256 €/m² | 7.1 % |
| 2022 | 231 €/m² | -9.8 % |
| 2023 | 230 €/m² | -0.4 % |
| 2024 | 240 €/m² | 4.3 % |
| 2026 | 250 €/m² | 4.2 % |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Rheinland-Pfalz.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Zeiskam | 242 | 0.0 % | 2.8 |
| Essingen (Pfalz) | 310 | 0.0 % | 2.8 |
| Freimersheim (Pfalz) | 261 | 0.0 % | 3.6 |
| Bornheim (Pfalz) | 320 | 0.0 % | 4.0 |
| Ottersheim bei Landau | 250 | 0.0 % | 5.1 |
| Lustadt | 255 | 0.0 % | 5.3 |
| Offenbach an der Queich | 331 | 0.0 % | 5.4 |
| Knittelsheim | 300 | 0.0 % | 5.6 |
| Freisbach | 249 | 0.0 % | 5.8 |
| Edesheim | 340 | 0.0 % | 6.2 |
| Weingarten (Pfalz) | 330 | 0.0 % | 6.7 |
| Bellheim | 309 | 0.0 % | 7.5 |
| Westheim (Pfalz) | 275 | 0.0 % | 7.8 |
| Schwegenheim | 390 | 0.0 % | 9.8 |
| Insheim | 260 | 0.0 % | 10.0 |
Sind die Grundstückspreise in Hochstadt mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Hochstadt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hochstadt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus den Jahren 2024 und 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hochstadt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hochstadt gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Hochstadt?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Hochstadt zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Rheinland-Pfalz können Sie über BORIS RLP, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS RLP.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hochstadt
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Hochstadt:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich Rheinpfalz
Pestalozzistraße 4
76829 Landau i.d. Pfalz
Website:
https://gutachterausschuesse.rlp.de/service/gutachterausschuesse-fuer-grundstueckswerteE-Mail:
vermka-rpf@vermkv.rlp.deTelefon:
06341 149-0Fax:
Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich Rheinpfalz.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hochstadt erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS RLP nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Südliche Weinstraße anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hochstadt werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Südliche Weinstraße festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hochstadts. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 26.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2028 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hochstadt sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Südliche Weinstraße hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2028 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2028 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hochstadt werden zweijährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hochstadt wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hochstadt wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hochstadt befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
