Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Halle (Saale) Nietleben 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Halle (Saale)-Nietleben liegt bei 175 €/m² und ist damit im Schnitt zur letzten Ermittlung 2024 um 6,1% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 260 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 25 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Halle (Saale)-Nietleben 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 175 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 10 €/m² gegenüber der letzten Ermittlung 2024 bei 165 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 6,1%.
Die Bodenrichtwerte für Halle (Saale)-Nietleben wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 16.04.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Halle (Saale) werden in einem zweijährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2028 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2028 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 175 | 6.1 % | 25 | 260 |
| Gewerbe | 30 | 0.0 % | 30 | 30 |
| Landwirtschaft | 2,8 | -3.4 % | 0,75 | 2,8 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Halle (Saale)-Nietleben (2001-2026)
Der aktuelle Bodenrichtwert in Halle (Saale)-Nietleben liegt im Jahr 2024 bei 165 €/m². Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 7 €/m² beziehungsweise 4,4 %.
Über den Gesamtzeitraum seit dem Jahr 2000 zeigt sich eine deutliche Wertsteigerung von 62 €/m² auf 165 €/m², was einer Zunahme um 166 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als der Bodenrichtwert von 129 €/m² auf 176 €/m² kletterte – eine Steigerung um 36,4 % innerhalb von nur fünf Jahren. Der stärkste Einzelanstieg in diesem Zeitraum erfolgte 2017 mit einem Plus von 15 €/m² oder 11,6 %.
Auffällig ist der Einbruch im Jahr 2022, als der Wert um 17 €/m² oder 9,7 % auf 159 €/m² zurückging – der stärkste Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum. Nach einer nahezu stagnierenden Entwicklung 2023 mit einem minimalen Rückgang von 0,6 % zeigt sich 2024 wieder eine Erholung. Der für 2026 verzeichnete Wert von 175 €/m² würde eine Fortsetzung der positiven Entwicklung mit einem Anstieg von 6,1 % bedeuten und läge knapp unter dem bisherigen Höchststand von 176 €/m² aus dem Jahr 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 176 €/m² | 7.3 % |
| 2022 | 159 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 158 €/m² | -0.6 % |
| 2024 | 165 €/m² | 4.4 % |
| 2026 | 175 €/m² | 6.1 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 06126 | 177 | 6.0 % | 25 | 240 |
| 06120 | 135 | 2.3 % | 80 | 260 |
Im Stadtteil Nietleben zeigt sich bei den Bodenrichtwerten eine durchweg positive Entwicklung, wobei die Postleitzahl 06126 mit einem Plus von 6,0 % die stärkste Dynamik aufweist. Der durchschnittliche Bodenrichtwert stieg hier von 167 €/m² auf 177 €/m² und liegt damit deutlich über dem Niveau des benachbarten Postleitzahlgebiets 06120, das mit 135 €/m² einen um rund 24 % niedrigeren Durchschnittswert verzeichnet. Die Entwicklung in der Postleitzahl 06120 verlief mit einer Steigerung von 132 €/m² auf 135 €/m² (plus 2,3 %) moderater.
Bemerkenswert ist die große Bandbreite der Einzelwerte innerhalb der beiden Postleitzahlgebiete: Während in 06126 die Spanne von 25 €/m² bis 240 €/m² reicht, zeigt sich in 06120 mit Werten zwischen 80 €/m² und 260 €/m² sowohl eine höhere Preisuntergrenze als auch ein leicht höherer Maximalwert. Die deutlich unterschiedlichen Durchschnittswerte bei ähnlichen Preisspannen deuten auf eine unterschiedliche Verteilung der Lagen und Nutzungsarten innerhalb der beiden Gebiete hin.
Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Halle (Saale)
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Halle (Saale).| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Westliche Neustadt | 126 | 4.1 % | 1.4 |
| Neustadt | 139 | 3.7 % | 1.7 |
| Nördliche Neustadt | 172 | 6.2 % | 2.4 |
| Heide-Süd | 278 | 6.9 % | 2.5 |
| Südliche Neustadt | 123 | 1.7 % | 2.8 |
| Saaleaue | 236 | 15.7 % | 3.7 |
| Kröllwitz | 316 | 5.7 % | 4.1 |
| Giebichenstein | 415 | 16.2 % | 4.7 |
| Altstadt | 669 | 14.9 % | 5.2 |
| Gesundbrunnen | 279 | 8.1 % | 5.3 |
Sind die Grundstückspreise in Halle (Saale)-Nietleben mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Halle (Saale)-Nietleben sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Halle (Saale)-Nietleben gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus den Jahren 2024 und 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Halle (Saale)-Nietleben kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Halle (Saale)-Nietleben gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Halle (Saale)-Nietleben
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Halle (Saale) zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Sachsen-Anhalt können Sie über BORIS Sachsen-Anhalt, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Sachsen-Anhalt.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Halle (Saale)
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Halle (Saale):
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Halle (Saale)
Neustädter Passage 15
06122 Halle (Saale)
Website:
https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-adressen-gutachterausschuss.htmlE-Mail:
gaa.halle.lvermgeo@sachsen-anhalt.deTelefon:
0345 6912-481Fax:
0345 6912-133Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Halle (Saale).
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Halle (Saale) Nietleben
Die Bodenrichtwerte für Halle (Saale) erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Sachsen-Anhalt nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Halle (Saale) anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Halle (Saale) werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Halle (Saale)) festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Halle (Saale)s. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 16.04.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2028 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Halle (Saale) sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Halle (Saale)) hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2028 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2028 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Halle (Saale) werden zweijährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Halle (Saale) wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Halle (Saale) wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Halle (Saale) befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de