Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Melle 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Melle liegt bei 140 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 7,7% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 400 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 35 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte in 2026 für Melle entwickelt?
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 140 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 10 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 130 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 7,7%.
Die Bodenrichtwerte für Melle wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Melle werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 140 | 7.7 % | 35 | 400 |
| Gewerbe | 45 | 12.5 % | 30 | 70 |
| Landwirtschaft | 4,5 | -7.2 % | 2 | 10 |
| Forstwirtschaft | 0,8 | 0.0 % | 0,6 | 1 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Melle (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Melle liegt im Jahr 2026 bei 140 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 10 €/m² bzw. 7,7 %. Nach zwei Jahren der Stagnation auf einem Niveau von 125 €/m² in den Jahren 2023 und 2024 setzt sich damit die Aufwärtsbewegung wieder fort, die bereits 2025 mit einem moderaten Anstieg von 4,0 % begonnen hatte.
Über den Gesamtzeitraum seit dem Jahr 2000 zeigt sich eine deutliche Wertsteigerung von 49 €/m² auf 140 €/m² im Jahr 2026, was einer Zunahme von 185,7 % entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Bodenrichtwerte zwischen 2016 und 2021, als die Werte von 102 €/m² auf 138 €/m² kletterten – ein kontinuierlicher Anstieg mit zweistelligen Zuwachsraten, darunter bemerkenswerte 11,8 % im Jahr 2017. Der stärkste prozentuale Sprung im gesamten Betrachtungszeitraum ereignete sich jedoch bereits 2003 mit einem Anstieg um 25,0 % auf 65 €/m².
Eine markante Zäsur stellte das Jahr 2022 dar, als die Bodenrichtwerte erstmals seit 2009 wieder deutlich zurückgingen – um 13 €/m² bzw. 9,4 % auf 125 €/m². Dieser Rückgang beendete abrupt eine mehrjährige Wachstumsphase und führte zu einer zweijährigen Stagnation, bevor die Werte ab 2025 erneut an Dynamik gewannen.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 125 €/m² | -9.4 % |
| 2023 | 125 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 125 €/m² | 0.0 % |
| 2025 | 130 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 140 €/m² | 7.7 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|
| 49324 | 168 | 35 | 400 |
| 49326 | 135 | 40 | 195 |
| 49328 | 105 | 35 | 205 |
In Melle zeigen alle drei Postleitzahlgebiete eine aufwärtsgerichtete Preisentwicklung, wobei die Dynamik deutlich variiert. Das PLZ-Gebiet 49324 verzeichnet mit 168 €/m² nicht nur den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert, sondern auch die stärkste Wachstumsdynamik mit 8,4 % Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Hier spannt sich die Preisspanne zwischen 35 €/m² und einem Spitzenwert von 400 €/m², was auf eine sehr heterogene Gebietsstruktur hindeutet.
Das PLZ-Gebiet 49328 bildet mit 105 €/m² das untere Ende des Preisgefüges und weist mit 5,0 % die moderateste Entwicklung auf. Bemerkenswert ist, dass trotz unterschiedlicher Preisniveaus alle drei Gebiete vergleichbare Mindestwerte zwischen 35 und 40 €/m² aufweisen, während die Maximalwerte erheblich divergieren. Das mittlere Segment 49326 positioniert sich bei 135 €/m² mit einer Steigerung von 8,0 % und zeigt mit einer Spanne von 40 bis 195 €/m² die homogenste Preisentwicklung der drei betrachteten Bereiche.
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Niedersachsen.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Spenge | 130 | 8.3 % | 10.4 |
| Rödinghausen | 110 | 10.0 % | 10.7 |
| Bissendorf | 160 | 0.0 % | 11.6 |
| Borgholzhausen | 155 | 9.2 % | 12.2 |
| Dissen am Teutoburger Wald | 135 | 3.8 % | 13.1 |
| Hilter am Teutoburger Wald | 145 | 3.6 % | 13.1 |
| Werther (Westfalen) | 200 | 0.0 % | 13.3 |
| Bad Essen | 122 | 6.1 % | 14.0 |
| Bünde | 130 | 8.3 % | 14.5 |
| Enger | 145 | 3.6 % | 15.1 |
| Preußisch Oldendorf | 65 | 0.0 % | 16.4 |
| Halle (Westfalen) | 210 | 0.0 % | 17.2 |
| Bad Rothenfelde | 178 | 11.3 % | 17.3 |
| Georgsmarienhütte | 195 | 0.0 % | 19.0 |
| Kirchlengern | 110 | 4.8 % | 19.8 |
Sind die Grundstückspreise in Melle mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Melle sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Melle gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Melle kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Melle gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Melle?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Melle zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Melle
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Melle:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Osnabrück
Mercatorstraße 6
49080 Osnabrück
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_osnabruck_meppen/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-osnabruck-meppen-103483.htmlE-Mail:
gag-os-mep@lgln.niedersachsen.deTelefon:
0541 503 - 180Fax:
0541 503 - 101Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Osnabrück.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Die Bodenrichtwerte für Melle erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Osnabrück anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Melle werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Osnabrück festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Melles. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Melle sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Osnabrück hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Melle werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Melle wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Melle wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Melle befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
