Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Braunschweig Innenstadt 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Braunschweig-Innenstadt liegt bei 652 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 8.8% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 7.000 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 120 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Braunschweig-Innenstadt 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 652 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 53 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 599 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 8,8%.
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig-Innenstadt wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 01.03.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 652 | 8.8 % | 120 | 7.000 |
| Landwirtschaft | 4 | 0.0 % | 2,4 | 5,6 |
| Forstwirtschaft | 0,6 | 9.1 % | 0,6 | 0,6 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Braunschweig-Innenstadt (2001-2026)
In der Braunschweiger Innenstadt beträgt der Bodenrichtwert im Jahr 2025 652 €/m², was einer Steigerung um 53 €/m² oder 8,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung zeigt eine deutliche Erholung nach den Rückgängen in den Jahren 2022 und 2023.
Über den Gesamtzeitraum von 2000 bis 2025 ist eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung erkennbar, bei der sich der Bodenrichtwert von 227 €/m² auf 652 €/m² nahezu verdreifacht hat. Besonders auffällig ist das Jahr 2003 mit einem außergewöhnlichen Sprung um 58 €/m² oder 24,1 %, der den stärksten absoluten und relativen Anstieg im gesamten Betrachtungszeitraum darstellt. Die Jahre 2017 und 2018 verzeichneten ebenfalls überdurchschnittliche Zuwächse von 55 €/m² (11,7 %) beziehungsweise 42 €/m² (8,0 %).
Die jüngere Entwicklung seit 2020 zeigt ein wechselhaftes Bild: Nach kontinuierlichen Steigerungen von 2020 bis 2021 folgte 2022 ein markanter Einbruch um 62 €/m² (-9,7 %), der größte Rückgang seit der Finanzkrise 2008/2009. Das Jahr 2023 brachte mit minus 1 €/m² (-0,2 %) eine weitere, wenn auch minimale Korrektur. Die aktuelle Entwicklung 2024 und 2025 mit Zuwächsen von 4,0 % und 8,8 % signalisiert eine Stabilisierung auf hohem Niveau, wobei der Wert von 652 €/m² einen neuen Höchststand markiert.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 639 €/m² | 7.0 % |
| 2022 | 577 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 576 €/m² | -0.2 % |
| 2024 | 599 €/m² | 4.0 % |
| 2025 | 652 €/m² | 8.8 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 38100 | 961 | -0.3 % | 120 | 7.000 |
| 38106 | 543 | 46.4 % | 120 | 800 |
| 38102 | 439 | 39.4 % | 120 | 650 |
Die Bodenrichtwerte in der Braunschweiger Innenstadt zeigen eine deutlich zweigeteilte Entwicklung. Während das Postleitzahlgebiet 38100 mit 961 €/m² das höchste Preisniveau aufweist, aber einen leichten Rückgang von 0,3 % verzeichnet, erlebten die beiden anderen Gebiete erhebliche Wertsteigerungen. Besonders markant entwickelte sich 38106 mit einem Anstieg von 46,4 % auf 543 €/m², gefolgt von 38102 mit einem Zuwachs von 39,4 % auf 439 €/m².
Auffällig ist die extreme Preisspanne innerhalb der Innenstadt: Das teuerste Grundstück erreicht 7.000 €/m² in 38100, während günstigste Lagen in allen drei Gebieten einheitlich bei 120 €/m² beginnen. Die Maximalwerte der beiden stark gestiegenen Gebiete liegen deutlich niedriger bei 800 €/m² (38106) und 650 €/m² (38102), was auf unterschiedliche Lagenqualitäten und Nutzungsarten innerhalb der verschiedenen Innenstadtbereiche hindeutet.
Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Braunschweig
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Braunschweig.| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Bebelhof | 239 | 5.8 % | 1.9 |
| Westliches Ringgebiet | 251 | 10.6 % | 1.9 |
| Siegfriedviertel | 333 | 7.1 % | 2.0 |
| Lindenberg | 170 | 1.8 % | 2.6 |
| Gliesmarode | 263 | -4.7 % | 2.7 |
| Riddagshausen | 221 | 0.5 % | 2.8 |
| Schwarzer Berg | 227 | -2.2 % | 3.2 |
| Schuntersiedlung | 229 | 0.4 % | 3.4 |
| Ölper | 194 | -2.5 % | 3.5 |
| Weststadt | 191 | -3.5 % | 3.7 |
Sind die Grundstückspreise in Braunschweig-Innenstadt mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Braunschweig-Innenstadt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Braunschweig-Innenstadt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Braunschweig-Innenstadt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Braunschweig-Innenstadt gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig-Innenstadt
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Braunschweig
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Braunschweig:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig
Wilhelmstraße 3
38100 Braunschweig
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_braunschweig_wolfsburg/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-101491.htmlE-Mail:
gag-bs-wob@lgln.niedersachsen.deTelefon:
0531 / 23485 - 370Fax:
0531 23485-140Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
