Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Braunschweig Innenstadt 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Braunschweig-Innenstadt liegt bei 653 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 0,2% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 7.000 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 120 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Braunschweig-Innenstadt 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 653 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 1 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 652 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 0,2%.
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig-Innenstadt wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 653 | 0.2 % | 120 | 7.000 |
| Landwirtschaft | 4,1 | 2.5 % | 2,4 | 5,8 |
| Forstwirtschaft | 0,6 | 0.0 % | 0,6 | 0,6 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Braunschweig-Innenstadt (2001-2026)
Der Bodenrichtwert in der Braunschweiger Innenstadt liegt aktuell bei 653 €/m² und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (652 €/m²) um 1 €/m² bzw. 0,2 % erhöht. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 (248 €/m²) hat sich der Wert um 405 €/m² bzw. rund 163 % gesteigert und mehr als verdoppelt.
Die stärkste Wertsteigerung innerhalb eines Jahres war 2003 mit +24,4 % (von 262 auf 326 €/m²) zu verzeichnen. Von 2013 bis 2021 folgte eine nahezu durchgehende Aufwärtsphase, in der der Bodenrichtwert von 439 auf den Höchststand von 695 €/m² stieg; besonders kräftig fielen dabei 2016 mit +8,5 %, 2017 mit +11,7 % und 2018 mit +8,1 % aus. Rückgänge gab es zuvor lediglich in den Jahren 2008 (-5,9 %) und 2009 (-3,6 %) sowie in geringerem Maß 2001 und 2011.
In den letzten fünf Jahren zeigt sich eine Phase der Korrektur und Stabilisierung. Nach dem Höchstwert von 695 €/m² im Jahr 2021 sank der Bodenrichtwert 2022 um 66 €/m² bzw. 9,5 % auf 629 €/m², den größten prozentualen Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum. Anschließend blieb er 2023 unverändert und ging 2024 geringfügig auf 627 €/m² zurück (-0,3 %), bevor 2025 mit +4,0 % auf 652 €/m² wieder ein Anstieg erfolgte. Der aktuelle Wert liegt damit rund 6,1 % unter dem Höchststand von 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 629 €/m² | -9.5 % |
| 2023 | 629 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 627 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 652 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 653 €/m² | 0.2 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 38100 | 962 | 0.1 % | 120 | 7.000 |
| 38106 | 543 | 0.0 % | 120 | 800 |
| 38102 | 500 | 0.0 % | 120 | 650 |
Im Stadtteil Innenstadt von Braunschweig zeigen die Bodenrichtwerte nahezu keine Bewegung. Das Postleitzahlgebiet 38100 erreicht mit durchschnittlich 962 €/m² das höchste Niveau und verzeichnet gegenüber dem Vorjahr (961 €/m²) lediglich einen Anstieg von 0,1 %. In den Gebieten 38102 (500 €/m²) und 38106 (543 €/m²) blieben die Durchschnittswerte unverändert bei 0,0 %. Rückgänge sind in keinem der drei Gebiete zu verzeichnen.
Auffällig ist vor allem die Spreizung innerhalb der Gebiete. Im Gebiet 38100 reicht die Spanne von 120 €/m² bis zu 7.000 €/m², womit dort der mit Abstand höchste Einzelwert des Stadtteils liegt. Der Durchschnitt von 962 €/m² liegt damit deutlich unter dem Spitzenwert, was auf einen kleinen Bereich mit sehr hohen Richtwerten bei überwiegend niedrigerem Niveau hindeutet. In 38106 liegt der Höchstwert bei 800 €/m², in 38102 bei 650 €/m². Der Mindestwert beträgt in allen drei Gebieten einheitlich 120 €/m². Das Durchschnittsniveau in 38100 liegt rund 77,2 % über dem von 38102 und rund 77,2 % über dem von 38106 nur dann nicht, sondern gegenüber 38106 etwa 77,2 % zu hoch angesetzt; belastbar ist der Abstand von 462 €/m² zu 38102 und 419 €/m² zu 38106.
Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Braunschweig
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Braunschweig.| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Bebelhof | 280 | 0.0 % | 1.9 |
| Westliches Ringgebiet | 280 | 0.0 % | 1.9 |
| Siegfriedviertel | 450 | 0.0 % | 2.0 |
| Lindenberg | 275 | 0.0 % | 2.6 |
| Gliesmarode | 280 | 0.0 % | 2.7 |
| Riddagshausen | 420 | 0.0 % | 2.8 |
| Schwarzer Berg | 300 | 0.0 % | 3.2 |
| Schuntersiedlung | 330 | 0.0 % | 3.4 |
| Ölper | 300 | 0.0 % | 3.5 |
| Weststadt | 195 | 0.0 % | 3.7 |
Sind die Grundstückspreise in Braunschweig-Innenstadt mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Braunschweig-Innenstadt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Braunschweig-Innenstadt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Braunschweig-Innenstadt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Braunschweig-Innenstadt gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig-Innenstadt
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Braunschweig
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Braunschweig:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig
Wilhelmstraße 3
38100 Braunschweig
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_braunschweig_wolfsburg/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-101491.htmlE-Mail:
gag-bs-wob@lgln.niedersachsen.deTelefon:
0531 / 23485 - 370Fax:
0531 23485-140Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Braunschweig Innenstadt
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Braunschweigs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Braunschweig wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Braunschweig wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Braunschweig befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de