Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Braunschweig Westliches Ringgebiet 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Braunschweig-Westliches Ringgebiet liegt bei 251 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 10.6% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 600 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 90 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 251 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 24 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 227 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 10,6%.
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 01.03.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 251 | 10.6 % | 90 | 600 |
| Gewerbe | 98 | 36.1 % | 20 | 260 |
| Landwirtschaft | 3,96 | 0.0 % | 2 | 5,6 |
| Forstwirtschaft | 0,6 | 9.1 % | 0,6 | 0,6 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet (2001-2026)
Der aktuelle Bodenrichtwert im westlichen Ringgebiet von Braunschweig liegt bei 251 €/m² und verzeichnet damit einen deutlichen Anstieg von 24 €/m² oder 10,6 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung markiert den höchsten Wert seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2000.
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt eine bemerkenswerte Volatilität. Nach einem kontinuierlichen Aufwärtstrend bis 2021, als der Wert 242 €/m² erreichte, folgte 2022 ein markanter Einbruch um 23 €/m² auf 219 €/m², was einem Rückgang von 9,5 % entspricht. Diese Korrektur setzte sich 2023 mit einem weiteren leichten Minus von 0,5 % auf 218 €/m² fort, bevor 2024 eine moderate Erholung auf 227 €/m² einsetzte.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum hinweg zeigt sich eine beachtliche Wertsteigerung von 86 €/m² im Jahr 2000 auf den aktuellen Höchststand. Besonders auffällig sind die Jahre 2003 mit einem Sprung um 24,2 % auf 113 €/m² sowie die Phase zwischen 2016 und 2018, in der die Werte von 178 €/m² auf 215 €/m² kletterten. Die stärksten Rückgänge ereigneten sich in den Jahren 2008 und 2009 während der Finanzkrise mit einem Gesamtminus von etwa 9 % sowie der bereits erwähnte deutliche Einbruch 2022.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 242 €/m² | 7.1 % |
| 2022 | 219 €/m² | -9.5 % |
| 2023 | 218 €/m² | -0.5 % |
| 2024 | 227 €/m² | 4.1 % |
| 2025 | 251 €/m² | 10.6 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 38114 | 367 | 17.6 % | 120 | 600 |
| 38118 | 270 | 13.0 % | 120 | 600 |
| 38122 | 175 | 0.0 % | 90 | 310 |
Das westliche Ringgebiet in Braunschweig zeigt eine deutlich heterogene Preisentwicklung bei den Bodenrichtwerten. Während die Postleitzahlbereiche 38114 und 38118 erhebliche Wertsteigerungen verzeichnen, stagniert der Bereich 38122 vollständig. Die PLZ 38114 weist mit 367 €/m² den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert auf und erzielte eine Steigerung von 17,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Bereich 38118 folgt mit 270 €/m² und einem Zuwachs von 13,0 %.
Besonders auffällig ist die extreme Preisspanne innerhalb der einzelnen Postleitzahlgebiete. In den Bereichen 38114 und 38118 reichen die Werte von 120 €/m² bis 600 €/m², was auf stark unterschiedliche Lagen und Nutzungsarten hindeutet. Der südlichste Bereich 38122 zeigt mit 175 €/m² einen unveränderten Durchschnittswert und eine moderatere Spanne von 90 bis 310 €/m², was auf eine stabilere, aber weniger dynamische Marktentwicklung schließen lässt.
Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Braunschweig
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Braunschweig.| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Weststadt | 191 | -3.5 % | 1.8 |
| Innenstadt | 652 | 8.8 % | 1.9 |
| Lehndorf | 196 | -11.3 % | 2.6 |
| Bebelhof | 239 | 5.8 % | 2.7 |
| Ölper | 194 | -2.5 % | 3.2 |
| Siegfriedviertel | 333 | 7.1 % | 3.3 |
| Melverode | 213 | -1.4 % | 3.4 |
| Broitzem | 227 | 0.0 % | 3.5 |
| Schwarzer Berg | 227 | -2.2 % | 3.6 |
| Lamme | 175 | 6.7 % | 4.1 |
Sind die Grundstückspreise in Braunschweig-Westliches Ringgebiet mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Braunschweig-Westliches Ringgebiet sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Braunschweig-Westliches Ringgebiet gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Braunschweig-Westliches Ringgebiet kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Braunschweig-Westliches Ringgebiet gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig-Westliches Ringgebiet
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Braunschweig
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Braunschweig:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig
Wilhelmstraße 3
38100 Braunschweig
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_braunschweig_wolfsburg/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-101491.htmlE-Mail:
gag-bs-wob@lgln.niedersachsen.deTelefon:
0531 / 23485 - 370Fax:
0531 23485-140Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
