Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Braunschweig Westliches Ringgebiet 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Braunschweig-Westliches Ringgebiet liegt bei 280 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr gleich geblieben.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 600 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 90 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
KI-Zusammenfassung anfordern
Lassen Sie diese Seite von ChatGPT zusammenfassen und erhalten Sie eine übersichtliche Analyse der Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet.
Aktuelle Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 280 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 280 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 280 | 0.0 % | 90 | 600 |
| Gewerbe | 85 | 0.0 % | 20 | 260 |
| Landwirtschaft | 3,85 | 6.9 % | 2,2 | 5,8 |
| Forstwirtschaft | 0,6 | 0.0 % | 0,6 | 0,6 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Braunschweig-Westliches Ringgebiet (2001-2026)
Der Bodenrichtwert im Westlichen Ringgebiet in Braunschweig liegt aktuell bei 280 €/m². Gegenüber dem Vorjahr blieb er unverändert (0,0 %), nachdem er 2025 noch um 11 €/m² beziehungsweise 4,1 % gestiegen war. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Wert von 106 €/m² auf 280 €/m² erhöht, was einem Zuwachs von rund 164,2 % entspricht.
Die stärksten Zuwächse fielen in die Jahre 2003 mit 25,0 % (von 112 auf 140 €/m²) sowie 2005 mit 12,5 % und 2017 mit 11,9 %. Zwischen 2015 und 2021 stieg der Bodenrichtwert nahezu kontinuierlich von 202 €/m² auf den Höchststand von 298 €/m². Rückgänge gab es nur selten: Nach 2007 sank der Wert in den Jahren 2008 und 2009 auf 171 €/m², in den Jahren danach bewegte er sich bis 2012 seitwärts zwischen 179 und 181 €/m².
In den letzten fünf Jahren zeigt sich nach dem Höchstwert von 298 €/m² im Jahr 2021 die deutlichste Korrektur des gesamten Betrachtungszeitraums: 2022 fiel der Bodenrichtwert um 28 €/m² beziehungsweise 9,4 % auf 270 €/m². Dieser Wert blieb 2023 unverändert und lag 2024 mit 269 €/m² geringfügig darunter (-0,4 %). Mit dem Anstieg auf 280 €/m² im Jahr 2025 wurde ein Teil des Rückgangs wieder ausgeglichen, das Niveau von 2021 ist jedoch noch nicht erreicht.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 270 €/m² | -9.4 % |
| 2023 | 270 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 269 €/m² | -0.4 % |
| 2025 | 280 €/m² | 4.1 % |
| 2026 | 280 €/m² | 0.0 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 38114 | 430 | 0.0 % | 120 | 600 |
| 38118 | 270 | 0.0 % | 120 | 600 |
| 38122 | 230 | 0.0 % | 90 | 310 |
Im Westlichen Ringgebiet von Braunschweig liegen die durchschnittlichen Bodenrichtwerte im Postleitzahlgebiet 38114 mit 430 €/m² am höchsten, gefolgt von 38118 mit 270 €/m² und 38122 mit 230 €/m². Damit liegt das Niveau in 38114 um rund 59,3 Prozent über dem von 38118 und um rund 87,0 Prozent über dem von 38122. In allen drei Gebieten blieben die Durchschnittswerte gegenüber dem Vorjahr unverändert, die Veränderung beträgt jeweils 0,0 Prozent.
Auffällig ist die Spannweite innerhalb der einzelnen Gebiete. In 38114 und 38118 reichen die Bodenrichtwerte jeweils von 120 €/m² bis 600 €/m², was einem Faktor von 5 zwischen Minimum und Maximum entspricht. Der Höchstwert von 600 €/m² ist in beiden Gebieten identisch und liegt deutlich über den jeweiligen Durchschnittswerten. In 38122 fällt die Spanne mit 90 €/m² bis 310 €/m² niedriger aus, der Maximalwert liegt hier nur etwa halb so hoch wie in den beiden anderen Gebieten.
Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Braunschweig
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Braunschweig.| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Weststadt | 195 | 0.0 % | 1.8 |
| Innenstadt | 653 | 0.2 % | 1.9 |
| Lehndorf | 196 | 0.0 % | 2.6 |
| Bebelhof | 280 | 0.0 % | 2.7 |
| Ölper | 300 | 0.0 % | 3.2 |
| Siegfriedviertel | 450 | 0.0 % | 3.3 |
| Melverode | 350 | 0.0 % | 3.4 |
| Broitzem | 227 | 0.0 % | 3.5 |
| Schwarzer Berg | 300 | 0.0 % | 3.6 |
| Lamme | 175 | 0.0 % | 4.1 |
Sind die Grundstückspreise in Braunschweig-Westliches Ringgebiet mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Braunschweig-Westliches Ringgebiet sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Braunschweig-Westliches Ringgebiet gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Braunschweig-Westliches Ringgebiet kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Braunschweig-Westliches Ringgebiet gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig-Westliches Ringgebiet
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Braunschweig
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Braunschweig:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig
Wilhelmstraße 3
38100 Braunschweig
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_braunschweig_wolfsburg/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-101491.htmlE-Mail:
gag-bs-wob@lgln.niedersachsen.deTelefon:
0531 / 23485 - 370Fax:
0531 23485-140Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Braunschweig Westliches Ringgebiet
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Braunschweigs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Braunschweig sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Braunschweig werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Braunschweig wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Braunschweig wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Braunschweig befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de