Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Tübingen Derendingen 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Tübingen-Derendingen liegt bei 825 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 0.0% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 980 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 500 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Tübingen-Derendingen 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 825 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 825 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.
Die Bodenrichtwerte für Tübingen-Derendingen wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 25.06.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Tübingen werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 825 | 0.0 % | 500 | 980 |
| Gewerbe | 173 | 0.0 % | 135 | 220 |
| Landwirtschaft | 4,17 | 0.7 % | 2 | 5,5 |
| Forstwirtschaft | 0,4 | 0.0 % | 0,4 | 0,4 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Tübingen-Derendingen (2001-2026)
Der aktuelle Bodenrichtwert in Tübingen-Derendingen liegt bei 825 €/m² und zeigt damit im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung (0,0 %). Nach dem leichten Rückgang 2023 hat sich der Wert damit auf dem Niveau von 2024 stabilisiert.
Die Entwicklung über den Gesamtzeitraum zeigt eine deutliche Aufwärtsbewegung von 314 €/m² im Jahr 2000 auf das heutige Niveau, was einer Gesamtsteigerung von 162,7 % entspricht. Besonders auffällig ist der starke Wachstumsschub zwischen 2016 und 2021, in dem der Bodenrichtwert von 647 €/m² auf 880 €/m² kletterte - eine Steigerung von 36,0 % in nur fünf Jahren. Den stärksten Einzeljahresanstieg verzeichnete dabei das Jahr 2017 mit einem Plus von 76 €/m² (11,7 %), gefolgt von 2021 mit einem Zuwachs von 58 €/m².
Eine markante Zäsur stellte das Jahr 2022 dar, als der Bodenrichtwert um 84 €/m² auf 796 €/m² einbrach - der stärkste absolute Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum mit minus 9,5 %. Auch historisch zeigten sich bereits Phasen der Korrektur, insbesondere 2008 und 2009 mit Rückgängen von 5,8 % und 3,8 %. Der niedrigste Wert wurde 2009 mit 503 €/m² erreicht, während das absolute Maximum 2021 bei 880 €/m² lag.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 880 €/m² | 7.1 % |
| 2022 | 796 €/m² | -9.5 % |
| 2023 | 793 €/m² | -0.4 % |
| 2024 | 825 €/m² | 4.0 % |
| 2025 | 825 €/m² | 0.0 % |

Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Tübingen
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Tübingen.| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Südstadt | 866 | 0.0 % | 1.6 |
| Französisches Viertel | 775 | 0.0 % | 2.0 |
| Weilheim | 543 | 0.0 % | 2.2 |
| Zentrum | 1.579 | 0.0 % | 2.5 |
| Au - Unterer Wert | 778 | 0.0 % | 2.7 |
| Gartenstraße | 943 | 0.0 % | 2.7 |
| Österberg | 1.018 | 0.0 % | 3.2 |
| Kilchberg | 531 | 0.0 % | 3.3 |
| Weststadt | 862 | 0.0 % | 3.5 |
| Universität | 939 | 0.0 % | 3.8 |
Sind die Grundstückspreise in Tübingen-Derendingen mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Tübingen-Derendingen sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Tübingen-Derendingen gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Tübingen-Derendingen kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Tübingen-Derendingen gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Tübingen-Derendingen
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Tübingen zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Baden-Württemberg können Sie über BORIS BW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS BW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Tübingen
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Tübingen:
Adresse:
Gemeinsamer Gutachterausschuss Tübingen
Brunnenstraße 3
72074 Tübingen
Website:
www.tuebingen.deE-Mail:
gutachterausschuss@tuebingen.deTelefon:
07071 204-2560Fax:
Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gemeinsamer Gutachterausschuss Tübingen.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Tübingen Derendingen
Die Bodenrichtwerte für Tübingen erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS BW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim None anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Tübingen werden vom None festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Tübingens. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 25.06.2025 für den Stichtag 01.01.2025 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Tübingen sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der None hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2026 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2026 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Tübingen werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Tübingen wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Tübingen wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Tübingen befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.