Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Essen Stadtwald 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Essen-Stadtwald liegt bei 475 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 2,2% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 670 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 340 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
KI-Zusammenfassung anfordern
Lassen Sie diese Seite von ChatGPT zusammenfassen und erhalten Sie eine übersichtliche Analyse der Bodenrichtwerte für Essen-Stadtwald.
Aktuelle Bodenrichtwerte für Essen-Stadtwald 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 475 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 10 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 465 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 2,2%.
Die Bodenrichtwerte für Essen-Stadtwald wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 31.03.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Essen werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 475 | 2.2 % | 340 | 670 |
| Gewerbe | 338 | 0.0 % | 125 | 550 |
| Landwirtschaft | 4 | 0.0 % | 4 | 4 |
| Forstwirtschaft | 0,9 | 0.0 % | 0,9 | 0,9 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Essen-Stadtwald (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Essen-Stadtwald liegt im Jahr 2026 bei 475 €/m². Gegenüber dem Vorjahr 2025 entspricht dies einem Anstieg von 10 €/m² beziehungsweise 2,2 %.
Über den gesamten Erfassungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich eine deutliche Wertsteigerung von 176 €/m² auf 475 €/m², was einer Zunahme um 170 % entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Bodenrichtwerte zwischen 2015 und 2021, in diesem Zeitraum stiegen die Werte von 336 €/m² kontinuierlich auf 496 €/m² an. Der stärkste jährliche Anstieg wurde im Jahr 2017 mit 42 €/m² oder 11,5 % verzeichnet, gefolgt von einem Zuwachs um 33 €/m² im Jahr 2018.
Auffällig ist der deutliche Rückgang im Jahr 2022, als die Bodenrichtwerte um 48 €/m² oder 9,7 % auf 448 €/m² sanken. In den beiden Folgejahren 2023 und 2024 stagnierten die Werte nahezu mit einer Veränderung von 0,0 % beziehungsweise -0,2 %. Seit 2025 zeichnet sich mit einem Anstieg von 4,0 % auf 465 €/m² und der weiteren Steigerung auf 475 €/m² im Jahr 2026 wieder eine Erholung ab, wobei das bisherige Höchstniveau von 496 €/m² aus dem Jahr 2021 noch nicht wieder erreicht wurde.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 448 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 448 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 447 €/m² | -0.2 % |
| 2025 | 465 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 475 €/m² | 2.2 % |

Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 45134 | 490 | 2.1 % | 340 | 670 |
| 45133 | 440 | 2.3 % | 340 | 450 |
Die Bodenrichtwerte im Stadtwald zeigen eine moderate, aber durchgängig positive Entwicklung. In der PLZ 45133 stieg der durchschnittliche Bodenrichtwert von 430 €/m² auf 440 €/m², was einer Steigerung von 2,3 % entspricht. Im benachbarten Gebiet 45134 fiel die Entwicklung mit einem Anstieg von 480 €/m² auf 490 €/m² und 2,1 % ähnlich aus. Damit bewegen sich beide Postleitzahlbereiche in einem vergleichbaren Werteniveau und weisen nahezu identische Wachstumsraten auf.
Bemerkenswert ist die deutlich größere Preisspanne in der PLZ 45134, wo die Bandbreite von 340 €/m² bis 670 €/m² reicht, während in der PLZ 45133 die Werte zwischen 340 €/m² und 450 €/m² liegen. Die Minimumwerte beider Gebiete sind identisch, doch die Maximalwerte unterscheiden sich erheblich um 220 €/m², was auf deutlich heterogenere Lagen innerhalb des Postleitzahlgebiets 45134 hindeutet. Trotz dieser internen Unterschiede liegen die durchschnittlichen Bodenrichtwerte beider Bereiche mit einer Differenz von lediglich 50 €/m² relativ nah beieinander.
Bodenrichtwerte benachbarter Stadtteile in Essen
Für detaillierte Informationen zu Bodenrichtwerten nach Nutzungsart, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Essen.| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Rellinghausen | 440 | 2.3 % | 1.6 |
| Bergerhausen | 460 | 2.2 % | 2.0 |
| Rüttenscheid | 550 | 1.9 % | 2.1 |
| Bredeney | 700 | 2.9 % | 2.6 |
| Heisingen | 590 | 3.5 % | 2.9 |
| Südviertel | 550 | 1.9 % | 3.0 |
| Huttrop | 465 | 2.2 % | 3.1 |
| Überruhr-Hinsel | 440 | 2.3 % | 3.2 |
| Südostviertel | 480 | 2.1 % | 3.3 |
| Fischlaken | 520 | 4.0 % | 3.4 |
Sind die Grundstückspreise in Essen-Stadtwald mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Essen-Stadtwald sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Essen-Stadtwald gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Essen-Stadtwald kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Essen-Stadtwald gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
So erhalten Sie den Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Essen-Stadtwald
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Essen zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Essen
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Essen:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen
Lindenallee 8
45127 Essen
Website:
https://www.gars.nrw/essenE-Mail:
gutachterausschuss@essen.deTelefon:
0201/88-68505Fax:
0201/88-9168502Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Essen Stadtwald
Die Bodenrichtwerte für Essen erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Essen werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Essens. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Essen sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Essen werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Essen wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Essen wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Essen befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de