Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Lehre 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Lehre? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Lehre finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
ContractAmtliche Datenbasis
FolderDSGVO-konform
ShieldSSL-verschlüsselt
Clock
10 min.
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19.10.2026
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4.6 (330)
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Lehre liegt bei 92 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr gleich geblieben.
  • Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 200 €/m².
  • Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 20 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Wie haben sich die Bodenrichtwerte in 2026 für Lehre entwickelt?

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 92 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 92 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.

Die Bodenrichtwerte für Lehre wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.

Die Bodenrichtwerte in Lehre werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.

Nutzart⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
Wohn- und Mischbebauung920.0 %20200
Gewerbe420.0 %3550
Landwirtschaft2,411.6 %1,15,3
Forstwirtschaft0,60.0 %0,60,6

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Lehre (2001-2026)

Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Lehre liegt im Jahr 2026 bei 92 €/m² und zeigt damit keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr. In 2025 war jedoch bereits ein Anstieg von 4,5 % gegenüber 2024 zu verzeichnen, nachdem die Werte drei Jahre lang stagniert hatten.

Die auffälligste Entwicklung zeigt sich im Jahr 2022, als der Bodenrichtwert um 10 €/m² oder 10,2 % einbrach – der stärkste Rückgang im gesamten Beobachtungszeitraum. Diesem deutlichen Wertverlust folgte eine zweijährige Stagnationsphase von 2022 bis 2024 bei 88 €/m², bevor 2025 eine leichte Erholung einsetzte. Die Jahre 2019, 2023 und 2024 sowie 2011 und 2012 zeigen ebenfalls stagnierende Werte ohne jegliche Veränderung.

In der längerfristigen Betrachtung erlebte Lehre zwischen 2015 und 2021 eine ausgeprägte Wachstumsphase mit kontinuierlichen Steigerungen. Besonders dynamisch entwickelten sich die Jahre 2016 bis 2018 mit Zuwächsen zwischen 8,7 % und 11,1 %, wobei 2017 mit 11,1 % den höchsten prozentualen Anstieg im gesamten Zeitraum markierte. Insgesamt hat sich der Bodenrichtwert von 35 €/m² im Jahr 2000 bis 2026 auf 92 €/m² erhöht, was einem Gesamtanstieg von über 160 % entspricht.

JahrBodenrichtwertVeränderung
202288 €/m²-10.2 %
202388 €/m²0.0 %
202488 €/m²0.0 %
202592 €/m²4.5 %
202692 €/m²0.0 %
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Bodenrichtwerte benachbarter Städte

Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Niedersachsen.
Stadt⌀ (€/m2)△ (%)Distanz (km)
Meine12020.0 %8.3
Cremlingen955.6 %8.6
Calberlah609.1 %9.3
Wasbüttel5711.8 %9.8
Wolfsburg2105.0 %10.7
Vordorf900.0 %12.2
Braunschweig330-2.9 %12.6
Veltheim4528.6 %12.8
Rötgesbüttel5312.8 %13.1
Isenbüttel856.3 %13.1
Weyhausen1809.1 %13.9
Sickte4922.5 %14.6
Evessen2827.3 %14.9
Osloß6414.3 %14.9
Schwülper13512.5 %15.6

Sind die Grundstückspreise in Lehre mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Lehre sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Lehre gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Lehre kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Lehre gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Lehre?

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Lehre zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Lehre

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Lehre:

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Helmstedt.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Die Bodenrichtwerte für Lehre erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Helmstedt anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Lehre werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Helmstedt festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Lehres. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Lehre sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Helmstedt hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Lehre werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Lehre wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Lehre wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Lehre befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen