Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Eberswalde 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Eberswalde liegt bei 94 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 1,1% gefallen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 280 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 20 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte in 2026 für Eberswalde entwickelt?
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 94 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 1 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 95 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 1,1%.
Die Bodenrichtwerte für Eberswalde wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 09.03.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Eberswalde werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
| Nutzart | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Wohn- und Mischbebauung | 94 | -1.1 % | 20 | 280 |
| Gewerbe | 15 | 0.0 % | 10 | 20 |
| Landwirtschaft | 1,1 | 0.0 % | 0,9 | 1,3 |
| Forstwirtschaft | 0,4 | -11.1 % | 0,4 | 0,4 |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Eberswalde (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Eberswalde liegt im Jahr 2026 bei 94 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 1 €/m² beziehungsweise 1,1 %. Nach dem leichten Anstieg auf 95 €/m² im Jahr 2025 setzt sich damit die volatile Entwicklung der jüngsten Jahre fort.
Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend von ursprünglich 36 €/m² auf aktuell 94 €/m², was einer Wertsteigerung von 161 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als der Bodenrichtwert von 74 €/m² auf 101 €/m² kletterte – ein Anstieg von 36,5 % in nur fünf Jahren. Die höchsten jährlichen Zuwächse in dieser Phase erfolgten 2017 mit 12,2 % und 2016 mit 8,8 %.
Auffällig ist der markante Einbruch im Jahr 2022, als der Wert um 9,9 % auf 91 €/m² fiel und damit das bis dahin erreichte Maximum von 101 €/m² deutlich unterschritt. Nach einer kurzzeitigen Erholung auf 95 €/m² im Jahr 2025 stabilisiert sich das Preisniveau aktuell bei 94 €/m², bleibt jedoch unter dem Höchststand von 2021. Bereits in der Vergangenheit waren vereinzelte Rückgänge zu verzeichnen, etwa in den Jahren 2008 und 2009 sowie eine Stagnationsphase zwischen 2011 und 2012.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 101 €/m² | 7.4 % |
| 2022 | 91 €/m² | -9.9 % |
| 2024 | 91 €/m² | 0.0 % |
| 2025 | 95 €/m² | 4.4 % |
| 2026 | 94 €/m² | -1.1 % |
Bodenrichtwerte nach Postleitzahl
| PLZ | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|
| 16225 | 107 | 20 | 280 |
| 16227 | 75 | 40 | 135 |
Die Bodenrichtwerte in Eberswalde zeigen 2024 eine bemerkenswert dynamische Entwicklung mit deutlichen Preissteigerungen in beiden Postleitzahlgebieten. Im Gebiet 16225 erreicht der durchschnittliche Bodenrichtwert 108 €/m² nach einem Anstieg von 20,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während das Gebiet 16227 mit 76 €/m² einen Zuwachs von 18,8 Prozent verzeichnet.
Besonders auffällig sind die enormen Preisspannen innerhalb der einzelnen Gebiete: In der PLZ 16225 reichen die Werte von 20 €/m² bis zu 280 €/m², was eine Differenz von 1.300 Prozent bedeutet. Das Gebiet 16227 zeigt mit einer Spanne von 40 €/m² bis 130 €/m² deutlich geringere Schwankungen, liegt aber insgesamt auf einem niedrigeren Preisniveau als der südliche Bereich der Stadt.
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Brandenburg.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Britz | 73 | 0.0 % | 6.5 |
| Melchow | 178 | -12.7 % | 6.9 |
| Biesenthal | 129 | -0.8 % | 11.4 |
| Falkenberg (Mark) | 17 | 6.3 % | 11.8 |
| Chorin | 59 | 0.0 % | 12.0 |
| Marienwerder | 68 | 11.5 % | 13.3 |
| Rüdnitz | 128 | 30.6 % | 15.5 |
| Schorfheide | 53 | 3.9 % | 15.6 |
| Höhenland | 25 | 0.0 % | 15.9 |
| Joachimsthal | 107 | 2.9 % | 16.1 |
| Oderberg | 17 | 0.0 % | 18.0 |
| Bad Freienwalde (Oder) | 20 | 0.0 % | 19.0 |
| Werneuchen | 110 | 3.8 % | 20.1 |
| Bernau bei Berlin | 227 | -0.4 % | 20.8 |
| Wandlitz | 129 | -7.9 % | 21.4 |
Sind die Grundstückspreise in Eberswalde mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Eberswalde sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Eberswalde gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Eberswalde kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Eberswalde gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Eberswalde?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Eberswalde zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Brandenburg können Sie über BORIS Brandenburg, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Brandenburg.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Eberswalde
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Eberswalde:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Barnim
Am Markt 1
16225 Eberswalde
Website:
https://www.barnim.de/verwaltung-politik/aemter-leistungen/amt/geschaeftsstelle-des-gutachterausschussE-Mail:
Gutachterausschuss@kvbarnim.deTelefon:
03334 214 1946Fax:
03334 214 2946Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Barnim.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Aktuelle Immobilienpreise in Eberswalde
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Eberswalde variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Eberswalde für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Die Bodenrichtwerte für Eberswalde erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Brandenburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Barnim anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Eberswalde werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Barnim festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Eberswaldes. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 09.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Eberswalde sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Barnim hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Eberswalde werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Eberswalde wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Eberswalde wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Eberswalde befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
