Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Goslar 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Goslar liegt bei 47 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Jürgenohl mit 80 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Lochtum und liegt bei 17 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Goslar 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 47 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 47 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Jürgenohl mit einem Wert von knapp 80 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Lochtum mit 17 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Goslar wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Goslar sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Goslar werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Goslarer Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Goslar weisen die Stadtteile Jürgenohl, Hahnenklee-Bockswiese und Hahndorf im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Jürgenohl | 80 | 2.6 % |
| 2 | Hahnenklee-Bockswiese | 52 | 0.0 % |
| 3 | Hahndorf | 43 | 0.0 % |
| 4 | Sudmerberg | 42 | 0.0 % |
| 5 | Vienenburg | 36 | 0.0 % |
Goslarer Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Goslar (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Goslar liegt aktuell bei 47 €/m². Gegenüber dem Vorjahr blieb er unverändert (0,0 %), nachdem er 2025 um 2 €/m² beziehungsweise 4,4 % gestiegen war. Seit 2000 hat sich der Wert damit von 17 €/m² auf 47 €/m² erhöht, was einem Zuwachs von 176,5 % entspricht.
Der Gesamtzeitraum zeigt einen überwiegend steigenden Verlauf mit nur wenigen Rückgängen. Der stärkste Anstieg fiel mit 27,8 % in das Jahr 2003, als der Wert von 18 €/m² auf 23 €/m² kletterte. Bis 2007 stieg der Bodenrichtwert auf 31 €/m², ging in den Jahren 2008 und 2009 auf 28 €/m² zurück und bewegte sich anschließend von 2010 bis 2012 stabil bei 30 €/m². Von 2013 bis 2015 folgte ein moderater Anstieg um jeweils rund 3 % pro Jahr auf 33 €/m².
In den letzten fünf bis zehn Jahren verlief die Entwicklung dynamischer. Zwischen 2016 und 2017 legte der Bodenrichtwert mit 9,1 % und 13,9 % deutlich zu und erreichte 2017 41 €/m². Bis 2021 setzte sich der Anstieg auf 50 €/m² fort, den bisherigen Höchststand. Im Jahr 2022 sank der Wert um 5 €/m² beziehungsweise 10,0 % auf 45 €/m², den größten Rückgang im Betrachtungszeitraum. In den Jahren 2023 und 2024 blieb er unverändert bei 45 €/m², bevor er 2025 auf 47 €/m² stieg und 2026 auf diesem Niveau verharrte.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 45 €/m² | -10.0 % |
| 2023 | 45 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 45 €/m² | 0.0 % |
| 2025 | 47 €/m² | 4.4 % |
| 2026 | 47 €/m² | 0.0 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Goslar
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Goslar
Die höchsten Durchschnittswerte in Goslar weist Jürgenohl mit 80 €/m² auf, gegenüber 78 €/m² im Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,6 %. Mit deutlichem Abstand folgen Hahnenklee-Bockswiese mit 52 €/m², Hahndorf mit 43 €/m² und Sudmerberg mit 42 €/m². Am unteren Ende liegen Lochtum mit 17 €/m² und Lengde mit 24 €/m². Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil liegt damit ein Faktor von rund 4,7.
Bei den Veränderungen zum Vorjahr zeigen sich nur zwei Ausnahmen von einem ansonsten stabilen Bild. Lengde verzeichnet mit +9,1 % den stärksten Anstieg, der Durchschnittswert stieg von 22 €/m² auf 24 €/m². Den einzigen Rückgang meldet Ohlhof: Dort sank der Durchschnitt um 15,8 % von 38 €/m² auf 32 €/m². Alle übrigen acht Stadtteile bleiben unverändert auf Vorjahresniveau.
Auffällig sind die teils großen Spannen innerhalb einzelner Stadtteile. In Vienenburg reichen die Werte von 14 €/m² bis 130 €/m² bei einem Durchschnitt von lediglich 36 €/m². Ähnlich breit gestreut sind Ohlhof mit 15 bis 115 €/m² sowie Hahndorf mit 12 bis 110 €/m². Den höchsten Einzelwert der Stadt erreicht Jürgenohl mit 150 €/m². Vergleichsweise homogen zeigt sich dagegen Oker mit einer Spanne von 9 bis 57 €/m².
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Jürgenohl | 80 | 2.6 % | 18 | 150 |
| Hahnenklee-Bockswiese | 52 | 0.0 % | 9 | 86 |
| Hahndorf | 43 | 0.0 % | 12 | 110 |
| Sudmerberg | 42 | 0.0 % | 18 | 90 |
| Vienenburg | 36 | 0.0 % | 14 | 130 |
| Ohlhof | 32 | -15.8 % | 15 | 115 |
| Immenrode | 32 | 0.0 % | 12 | 90 |
| Oker | 30 | 0.0 % | 9 | 57 |
| Jerstedt | 28 | 0.0 % | 12 | 86 |
| Lengde | 24 | 9.1 % | 15 | 41 |
| Lochtum | 17 | 0.0 % | 9 | 41 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Hahndorf | 16 | 2,42 | 0,65 |
| Hahnenklee-Bockswiese | - | 0,7 | 0,6 |
| Immenrode | - | 2,42 | 0,65 |
| Jerstedt | 16 | 2,17 | 0,65 |
| Jürgenohl | 40 | 2,55 | 0,65 |
| Lengde | - | 2,3 | 0,6 |
| Lochtum | - | 1,35 | 0,62 |
| Ohlhof | - | 2,55 | 0,65 |
| Oker | 11 | 1,25 | 0,65 |
| Sudmerberg | 23 | 2,55 | 0,65 |
| Vienenburg | 15 | 2,02 | 0,62 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Niedersachsen.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Bad Harzburg | 64 | 0.0 % | 3.3 |
| Ilsenburg | 95 | 0.0 % | 6.2 |
| Nordharz | 48 | 0.0 % | 10.2 |
| Wernigerode | 160 | 0.0 % | 12.4 |
| Clausthal-Zellerfeld | 35 | 0.0 % | 12.7 |
| Osterwieck | 27 | 0.0 % | 13.5 |
| Schladen-Werla | 50 | 11.1 % | 15.4 |
| Liebenburg | 27 | 3.8 % | 18.6 |
| Börßum | 42 | 20.0 % | 19.3 |
| Braunlage | 46 | 0.0 % | 20.3 |
| Flöthe | 22 | 29.4 % | 22.8 |
| Remlingen-Semmenstedt | 21 | 31.3 % | 23.3 |
| Langelsheim | 30 | 0.0 % | 23.8 |
| Blankenburg (Harz) | 62 | 0.0 % | 24.0 |
| Kissenbrück | 30 | 20.0 % | 24.2 |
Sind die Grundstückspreise in Goslar mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Goslar sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Goslar gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Goslar kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Goslar gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Goslar?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Goslar zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Goslar
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Goslar:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Goslar
Jürgenweg 8
38640 Goslar
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_northeim/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-103480.htmlE-Mail:
gag-nom@lgln.niedersachsen.deTelefon:
05321 7574 - 0Fax:
05321 7574 - 25Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Goslar.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Goslar
Die Bodenrichtwerte für Goslar erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Goslar anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Goslar werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Goslar festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Goslars. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Goslar sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Goslar hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Goslar werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Goslar wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Goslar wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Goslar befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
