Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Altona-Altstadt 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Hamburg-Altona-Altstadt? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Hamburg-Altona-Altstadt finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
ContractAmtliche Datenbasis
FolderDSGVO-konform
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14 min.
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02.11.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Altona-Altstadt liegt bei 1.766 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um -1.3% gefallen.
  • Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 14.305 €/m².
  • Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 112 €/m².
  • Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Altona-Altstadt den 1. von 14 Plätzen innerhalb des Bezirks Altona.
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Altona-Altstadt 2026

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.766 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 24 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 1.790 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 1,3%.

Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Altona-Altstadt wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 01.08.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.

Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.

Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Altona-Altstadt

In Hamburg Altona-Altstadt liegt der aktuelle Bodenrichtwert im Jahr 2026 bei 1.766 €/m². Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 24 €/m² beziehungsweise 1,3 %, nachdem der Wert 2025 mit 1.790 €/m² den bisherigen Höchststand erreicht hatte.

Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 681 €/m² auf 1.766 €/m² um rund 159 % erhöht. Die stärksten Zuwächse fielen in die Jahre 2003 mit 24,1 % und 2005 mit 12,1 %. Zwischen 2007 und 2011 verlief die Entwicklung rückläufig bis seitwärts, mit Rückgängen von 5,7 % im Jahr 2008 und 3,8 % im Jahr 2009. Ab 2016 folgte eine ausgeprägte Aufwärtsphase, in der der Wert von 1.293 €/m² im Jahr 2015 auf 1.910 €/m² im Jahr 2021 stieg, mit Zuwächsen von 8,7 % im Jahr 2016 und 11,7 % im Jahr 2017.

In den letzten fünf Jahren zeigt sich ein Hochpunkt im Jahr 2021 mit 1.910 €/m², dem höchsten Wert im gesamten Zeitraum. Im Jahr 2022 sank der Bodenrichtwert um 183 €/m² beziehungsweise 9,6 % auf 1.727 €/m², der stärkste Rückgang seit Beginn der Reihe. Danach blieb der Wert 2023 unverändert und ging 2024 geringfügig um 0,3 % auf 1.721 €/m² zurück. Dem Anstieg um 4,0 % im Jahr 2025 folgte 2026 erneut ein leichter Rückgang, sodass der aktuelle Wert weiterhin um 7,5 % unter dem Niveau von 2021 liegt.

JahrBodenrichtwertVeränderung
20221.727 €/m²-9.6 %
20231.727 €/m²0.0 %
20241.721 €/m²-0.3 %
20251.790 €/m²4.0 %
20261.766 €/m²-1.3 %
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Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Altona

Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Altona) auf Platz 1 von 14. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 9 von 104.

GruppePlatzVon
Bezirk (Altona)114
Stadt (Hamburg)9104

Im Bezirk Altona reicht die Spanne der Bodenrichtwerte von 431 €/m² in Lurup bis 1.766 €/m² in Altona-Altstadt, was einem Faktor von rund 4,1 entspricht. Auf die Altstadt folgen Ottensen mit 1.513 €/m² und Sternschanze mit 1.327 €/m², während Othmarschen (1.257 €/m²), Blankenese (1.154 €/m²), Nienstedten (1.149 €/m²) und Groß Flottbek (1.143 €/m²) ein enges Mittelfeld zwischen rund 1.140 und 1.260 €/m² bilden. Altona-Nord liegt mit 1.022 €/m² knapp darunter, die westlichen und nördlichen Stadtteile Rissen und Sülldorf (jeweils 728 €/m²), Osdorf (630 €/m²), Iserbrook (628 €/m²), Bahrenfeld (621 €/m²) und Lurup bewegen sich auf deutlich niedrigerem Niveau.

Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten fast alle Stadtteile Rückgänge, am stärksten Lurup mit -5,9 %, Rissen und Sülldorf mit jeweils -5,2 % sowie Nienstedten mit -4,4 %, ebenso wie Iserbrook mit -4,4 % und Osdorf mit -4,1 %. Moderater fielen die Abschläge in Altona-Altstadt (-1,3 %), Ottensen (-1,2 %) und Sternschanze (-1,6 %) aus, während Blankenese -2,0 % und Bahrenfeld -2,8 % verzeichneten. Unverändert blieben Othmarschen und Groß Flottbek mit jeweils 0,0 %, einen leichten Zuwachs von 0,1 % wies lediglich Altona-Nord auf.

RankStadtteil⌀ (€/m2)MIN (€/m2)MAX (€/m2)
1Altona-Altstadt1.76611214.305
2Ottensen1.5131408.318
3Sternschanze1.3271806.849
4Othmarschen1.2571354.909
5Blankenese1.154125.141
6Nienstedten1.1491353.744
7Groß Flottbek1.1432053.068
8Altona-Nord1.0221606.969
9Rissen728123.518
10Sülldorf7281801.670
11Osdorf6301803.068
12Iserbrook6281801.577
13Bahrenfeld6211604.052
14Lurup4311801.482
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Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Altona-Altstadt dem Bodenrichtwert?

Die Grundstückspreise in Hamburg-Altona-Altstadt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Altona-Altstadt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Altona-Altstadt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Altona-Altstadt gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Bodenrichtwert Auskunft Hamburg

Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Altona-Altstadt

Adresse:

Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg

Neuenfelder Straße 19

21109 Hamburg

Website:

https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschuss

E-Mail:

info@gv.hamburg.de

Telefon:

+49 40 115

Fax:

+49 40 427 926 066
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Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Altona-Altstadt

Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.

Die Immobilienpreise in Hamburg-Altona-Altstadt variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.

Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Altona-Altstadt für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Altona-Altstadt

Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Hamburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 01.08.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen