Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Altona-Nord 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Altona-Nord liegt bei 1.022 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 0.1% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 6.969 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 160 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Altona-Nord den 8. von 14 Plätzen innerhalb des Bezirks Altona.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Altona-Nord 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.022 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 1 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 1.021 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 0,1%.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Altona-Nord wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 01.08.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Altona-Nord
In Altona-Nord liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert im Jahr 2026 bei 1.022 €/m². Gegenüber dem Vorjahr (1.021 €/m²) entspricht das einem Plus von 1 €/m² beziehungsweise 0,1 %, womit sich der Wert praktisch unverändert zeigt. Seit dem Jahr 2000 (388 €/m²) hat sich der Bodenrichtwert damit um 634 €/m² auf das 2,6-Fache erhöht.
In den ersten Jahren des Betrachtungszeitraums stieg der Wert zunächst moderat und machte 2003 mit 24,1 % (von 411 auf 510 €/m²) den größten prozentualen Sprung. Bis 2007 erreichte er 687 €/m², bevor er in den Jahren 2008 und 2009 auf 623 €/m² zurückging. Danach folgte eine Phase leichter Zuwächse und Stagnation bis etwa 2015, ehe ab 2016 eine kräftige Aufwärtsentwicklung einsetzte: Zwischen 2015 und 2018 stieg der Wert von 737 auf 967 €/m², darunter 11,7 % im Jahr 2017. Mit 2020 wurde erstmals die Marke von 1.000 €/m² überschritten (1.017 €/m²).
Im Fünfjahreszeitraum seit 2021 zeigt sich ein Höchststand von 1.089 €/m² im Jahr 2021, gefolgt vom stärksten Rückgang des gesamten Zeitraums im Jahr 2022 mit -104 €/m² beziehungsweise -9,6 %. In den Jahren 2023 und 2024 verharrte der Wert nahezu unverändert bei 985 beziehungsweise 982 €/m². Mit einem Anstieg um 4,0 % auf 1.021 €/m² im Jahr 2025 wurde das Niveau von 2020 wieder erreicht, der Höchstwert von 2021 liegt jedoch weiterhin rund 6,2 % über dem aktuellen Stand.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 985 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 985 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 982 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 1.021 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 1.022 €/m² | 0.1 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Altona
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Altona) auf Platz 8 von 14. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 22 von 104.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Altona) | 8 | 14 |
| Stadt (Hamburg) | 22 | 104 |
Im Bezirk Altona reicht die Spanne der Bodenrichtwerte von 431 €/m² in Lurup bis 1.766 €/m² in Altona-Altstadt, dem höchsten Wert im Bezirk. Es folgen Ottensen mit 1.513 €/m² und Sternschanze mit 1.327 €/m², während Othmarschen (1.257 €/m²), Blankenese (1.154 €/m²), Nienstedten (1.149 €/m²) und Groß Flottbek (1.143 €/m²) ein enges mittleres Feld zwischen rund 1.140 und 1.260 €/m² bilden. Die westlichen und nordwestlichen Stadtteile liegen deutlich darunter: Rissen und Sülldorf erreichen jeweils 728 €/m², Osdorf 630 €/m², Iserbrook 628 €/m² und Bahrenfeld 621 €/m².
Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Mehrheit der Stadtteile Rückgänge, die am stärksten in Lurup (-5,9 %), Rissen und Sülldorf (jeweils -5,2 %) sowie in Nienstedten und Iserbrook (jeweils -4,4 %) ausfielen. Die zentralen Lagen Altona-Altstadt (-1,3 %), Ottensen (-1,2 %) und Sternschanze (-1,6 %) gaben dagegen moderater nach. Unverändert blieben die Werte in Othmarschen und Groß Flottbek (jeweils 0,0 %), und Altona-Nord verzeichnete mit +0,1 % als einziger Stadtteil einen minimalen Anstieg auf 1.022 €/m².
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Altona-Altstadt | 1.766 | 112 | 14.305 |
| 2 | Ottensen | 1.513 | 140 | 8.318 |
| 3 | Sternschanze | 1.327 | 180 | 6.849 |
| 4 | Othmarschen | 1.257 | 135 | 4.909 |
| 5 | Blankenese | 1.154 | 12 | 5.141 |
| 6 | Nienstedten | 1.149 | 135 | 3.744 |
| 7 | Groß Flottbek | 1.143 | 205 | 3.068 |
| 8 | Altona-Nord | 1.022 | 160 | 6.969 |
| 9 | Rissen | 728 | 12 | 3.518 |
| 10 | Sülldorf | 728 | 180 | 1.670 |
| 11 | Osdorf | 630 | 180 | 3.068 |
| 12 | Iserbrook | 628 | 180 | 1.577 |
| 13 | Bahrenfeld | 621 | 160 | 4.052 |
| 14 | Lurup | 431 | 180 | 1.482 |

Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Altona-Nord dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Hamburg-Altona-Nord sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Altona-Nord gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Altona-Nord kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Altona-Nord gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Hamburg
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Altona-Nord
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Website:
https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschussE-Mail:
info@gv.hamburg.deTelefon:
+49 40 115Fax:
+49 40 427 926 066
Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Altona-Nord
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Hamburg-Altona-Nord variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Altona-Nord für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Altona-Nord
Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Hamburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 01.08.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de