Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Schwäbisch Gmünd 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Schwäbisch Gmünd liegt bei 236 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Kernstadt mit 296 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Degenfeld und liegt bei 112 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Schwäbisch Gmünd 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 236 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 2 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 238 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 0,8%.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Kernstadt mit einem Wert von knapp 296 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Degenfeld mit 112 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Schwäbisch Gmünd wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 25.06.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Schwäbisch Gmünd sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Schwäbisch Gmünd werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
Schwäbisch Gmünder Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Schwäbisch Gmünd weisen die Stadtteile Kernstadt, Rehnenhof-Wetzgau und Bettringen im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kernstadt | 296 | -1.0 % |
| 2 | Rehnenhof-Wetzgau | 230 | 1.3 % |
| 3 | Bettringen | 218 | -0.9 % |
| 4 | Herlikofen | 216 | -0.5 % |
| 5 | Lindach | 211 | -2.3 % |
Schwäbisch Gmünder Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Schwäbisch Gmünd finden sich in Hussenhofen, Weiler und Degenfeld. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Kernstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -50%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Degenfeld | 112 | -0.9 % |
| 2 | Weiler | 143 | -0.7 % |
| 3 | Hussenhofen | 173 | -1.1 % |
| 4 | Rechberg | 177 | -0.6 % |
| 5 | Bargau | 199 | -3.9 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Schwäbisch Gmünd (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Schwäbisch Gmünd liegt 2025 bei 236 €/m² und zeigt damit einen Rückgang um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Nach dem Anstieg 2024 setzt sich somit die volatile Entwicklung der vergangenen Jahre fort.
Die Bodenrichtwerte entwickelten sich über den Gesamtzeitraum von 2000 bis 2025 mit einer deutlichen Aufwärtstendenz von ursprünglich 90 €/m² auf aktuell 236 €/m². Besonders auffällig war die dynamische Wachstumsphase von 2016 bis 2021, in der die Werte von 186 €/m² auf 254 €/m² kletterten. Den Höhepunkt erreichten die Bodenrichtwerte 2021 mit 254 €/m², gefolgt von einem markanten Einbruch um 9,8 % auf 229 €/m² im Jahr 2022.
Die jüngste Entwicklung seit 2022 zeigt eine uneinheitliche Tendenz: Nach dem deutlichen Rückgang 2022 folgte 2023 eine weitere leichte Korrektur um 0,4 %, bevor 2024 wieder ein Anstieg um 4,4 % auf 238 €/m² verzeichnet wurde. Das Jahr 2025 bringt erneut einen geringfügigen Rückgang mit sich. Über die gesamte Zeitspanne hinweg fällt auch der Zeitraum von 2002 bis 2007 auf, in dem die Werte kontinuierlich von 95 €/m² auf 160 €/m² anstiegen, unterbrochen nur durch temporäre Rückgänge in den Jahren 2008 und 2009.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 254 €/m² | 7.2 % |
| 2022 | 229 €/m² | -9.8 % |
| 2023 | 228 €/m² | -0.4 % |
| 2024 | 238 €/m² | 4.4 % |
| 2025 | 236 €/m² | -0.8 % |

Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Schwäbisch Gmünd
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Schwäbisch Gmünd
Die Kernstadt von Schwäbisch Gmünd führt das Preisniveau mit durchschnittlich 296 €/m² deutlich an, verzeichnete jedoch einen leichten Rückgang von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist die extreme Preisspanne in diesem Stadtteil von 25 €/m² bis 1.250 €/m², die die unterschiedlichen Lagen innerhalb des Zentrums widerspiegelt. Den stärksten Preisrückgang musste Bargau mit minus 3,9 Prozent auf 199 €/m² hinnehmen, während Lindach mit minus 2,3 Prozent auf 211 €/m² ebenfalls deutlich nachgab.
Als einziger Stadtteil konnte Rehnenhof-Wetzgau gegen den Trend eine Wertsteigerung von 1,3 Prozent auf 230 €/m² erzielen und liegt damit im oberen Preissegment der Stadt. Die Stadtteile im mittleren Preissegment zwischen 173 €/m² und 218 €/m² zeigten überwiegend moderate Rückgänge zwischen 0,5 und 1,1 Prozent. Am unteren Ende der Preisskala rangiert Degenfeld mit 112 €/m², was weniger als die Hälfte des Kernstadt-Niveaus entspricht und die deutlichen Preisunterschiede zwischen zentralen und peripheren Lagen verdeutlicht.
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Kernstadt | 296 | -1.0 % | 25 | 1.250 |
| Rehnenhof-Wetzgau | 230 | 1.3 % | 105 | 285 |
| Bettringen | 218 | -0.9 % | 45 | 300 |
| Herlikofen | 216 | -0.5 % | 180 | 280 |
| Lindach | 211 | -2.3 % | 45 | 260 |
| Straßdorf | 206 | -1.4 % | 105 | 280 |
| Bargau | 199 | -3.9 % | 45 | 260 |
| Großdeinbach | 199 | -1.0 % | 90 | 325 |
| Rechberg | 177 | -0.6 % | 160 | 225 |
| Hussenhofen | 173 | -1.1 % | 45 | 280 |
| Weiler | 143 | -0.7 % | 35 | 195 |
| Degenfeld | 112 | -0.9 % | 105 | 135 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Bargau | 45 | 2,4 | 0,6 |
| Bettringen | 85 | 2,4 | 0,6 |
| Degenfeld | - | 2,4 | 0,6 |
| Großdeinbach | 90 | 2,4 | 0,6 |
| Herlikofen | 85 | 2,4 | 0,6 |
| Hussenhofen | 106 | 2,4 | 0,6 |
| Kernstadt | 129 | 2,4 | 0,6 |
| Lindach | 83 | 2,4 | 0,6 |
| Rechberg | - | 2,4 | 0,6 |
| Rehnenhof-Wetzgau | 110 | 2,4 | 0,6 |
| Straßdorf | 90 | 2,4 | 0,6 |
| Weiler | - | 2,4 | 0,6 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Mutlangen | 304 | 0.3 % | 5.9 |
| Waldstetten (Ostalbkreis) | 228 | -0.9 % | 6.9 |
| Iggingen | 184 | -1.1 % | 7.1 |
| Ottenbach | 257 | -3.7 % | 7.6 |
| Böbingen an der Rems | 222 | 0.0 % | 8.0 |
| Leinzell | 139 | 1.5 % | 8.0 |
| Durlangen | 128 | 0.0 % | 8.3 |
| Täferrot | 118 | 0.0 % | 8.4 |
| Lauterstein | 123 | 0.0 % | 8.9 |
| Heubach | 219 | -0.5 % | 8.9 |
| Göggingen | 144 | 0.0 % | 9.8 |
| Wäschenbeuren | 262 | -3.0 % | 10.2 |
| Donzdorf | 224 | -0.4 % | 10.4 |
| Lorch (Württemberg) | 249 | -0.4 % | 10.7 |
| Salach | 344 | -5.0 % | 11.1 |
Sind die Grundstückspreise in Schwäbisch Gmünd mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Schwäbisch Gmünd sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Schwäbisch Gmünd gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Schwäbisch Gmünd kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Schwäbisch Gmünd gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Schwäbisch Gmünd?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Schwäbisch Gmünd zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Baden-Württemberg können Sie über BORIS BW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS BW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Schwäbisch Gmünd
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Schwäbisch Gmünd:
Adresse:
Gemeinsamer Gutachterausschuss Schwäbisch Gmünd
Marktplatz 37
73525 Schwäbisch Gmünd
Website:
https://www.schwaebisch-gmuend.de/gutachterausschuss.htmlE-Mail:
gutachterausschuss@schwaebisch-gmuend.deTelefon:
07171 603-6215Fax:
Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gemeinsamer Gutachterausschuss Schwäbisch Gmünd.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
