Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Paderborn 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Paderborn liegt bei 460 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Kernstadt mit 590 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Dahl und liegt bei 135 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Paderborn 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 460 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 5 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 465 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 1,1%.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Kernstadt mit einem Wert von knapp 590 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Dahl mit 135 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Paderborn wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 31.03.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Paderborn sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Paderborn werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Paderborner Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Paderborn weisen die Stadtteile Kernstadt, Wewer und Elsen im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kernstadt | 590 | 0.0 % |
| 2 | Wewer | 350 | 2.9 % |
| 3 | Elsen | 345 | -1.4 % |
| 4 | Schloß Neuhaus | 340 | -5.6 % |
| 5 | Marienloh | 210 | 1.0 % |
Paderborner Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Paderborn finden sich in Sande, Benhausen und Dahl. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Kernstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -75%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Dahl | 135 | 0.0 % |
| 2 | Benhausen | 148 | 0.0 % |
| 3 | Sande | 175 | -5.4 % |
| 4 | Neuenbeken | 200 | 8.1 % |
| 5 | Marienloh | 210 | 1.0 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Paderborn (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Paderborn liegt im Jahr 2026 bei 460 €/m². Gegenüber dem Vorjahr (465 €/m²) entspricht das einem Rückgang um 5 €/m² bzw. 1,1 %. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 (176 €/m²) hat sich der Wert damit um das 2,6-Fache erhöht.
Die Entwicklung verlief überwiegend aufwärts, mit zwei markanten Phasen. Zwischen 2002 und 2007 stieg der Bodenrichtwert von 187 €/m² auf 313 €/m², mit dem stärksten Jahreszuwachs im Jahr 2003 (+24,1 %, +45 €/m²). Nach einem Rückgang auf 284 €/m² im Jahr 2009 folgte bis 2012 eine Seitwärtsbewegung zwischen 298 und 302 €/m². Ab 2013 setzte ein kontinuierlicher Anstieg ein, der sich 2016 und 2017 mit Zuwächsen von 8,6 % und 11,5 % beschleunigte.
In den letzten fünf Jahren erreichte der Bodenrichtwert 2021 mit 496 €/m² seinen Höchstwert (+7,1 % gegenüber 2020). Im Folgejahr sank er um 48 €/m² bzw. 9,7 % auf 448 €/m², der stärkste Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum. Anschließend blieb der Wert 2023 unverändert und lag 2024 mit 447 €/m² nahezu stabil. 2025 folgte ein Anstieg um 4,0 % auf 465 €/m², bevor 2026 die leichte Korrektur auf 460 €/m² eintrat. Der aktuelle Wert liegt damit rund 7,3 % unter dem Höchststand von 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 448 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 448 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 447 €/m² | -0.2 % |
| 2025 | 465 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 460 €/m² | -1.1 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Paderborn
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Paderborn
Die Kernstadt von Paderborn weist mit durchschnittlich 590 €/m² das mit Abstand höchste Preisniveau aller Stadtteile auf und bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert. Zugleich zeigt sie die größte Spannweite: Die Werte reichen von 50 €/m² bis 2.000 €/m², der Spitzenwert liegt damit mehr als dreimal so hoch wie der Durchschnitt. Die nächstgünstigeren Stadtteile liegen deutlich darunter. Wewer erreicht 350 €/m², Elsen 345 €/m² und Schloß Neuhaus 340 €/m², womit diese drei Stadtteile eng beieinanderliegen und rund 40 % unter dem Niveau der Kernstadt bleiben.
Bei den Veränderungen zum Vorjahr fallen zwei gegenläufige Entwicklungen auf. Neuenbeken verzeichnet mit +8,1 % den stärksten Anstieg, der Durchschnittswert stieg von 185 €/m² auf 200 €/m². Wewer legte um 2,9 % auf 350 €/m² zu, Marienloh um 1,0 % auf 210 €/m². Rückgänge gab es dagegen in Schloß Neuhaus mit -5,6 % (von 360 €/m² auf 340 €/m²) und in Sande mit -5,4 % (von 185 €/m² auf 175 €/m²). Elsen verlor mit -1,4 % leicht. Schloß Neuhaus, im Vorjahr noch der zweitteuerste Stadtteil, liegt damit nun knapp hinter Wewer und Elsen.
Am unteren Ende der Skala stehen Benhausen mit 148 €/m² und Dahl mit 135 €/m², beide unverändert zum Vorjahr. Dahl weist mit einem Minimum von 40 €/m² den niedrigsten Einzelwert aller Stadtteile außerhalb der Kernstadt auf. Auffällig ist zudem die hohe Streuung innerhalb einzelner Stadtteile: In Schloß Neuhaus reichen die Werte von 80 €/m² bis 730 €/m², in Elsen bis 590 €/m² und in Sande bis 480 €/m², sodass die Höchstwerte dort ein Vielfaches der jeweiligen Durchschnittswerte betragen.
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Kernstadt | 590 | 0.0 % | 50 | 2.000 |
| Wewer | 350 | 2.9 % | 80 | 440 |
| Elsen | 345 | -1.4 % | 80 | 590 |
| Schloß Neuhaus | 340 | -5.6 % | 80 | 730 |
| Marienloh | 210 | 1.0 % | 100 | 400 |
| Neuenbeken | 200 | 8.1 % | 70 | 330 |
| Sande | 175 | -5.4 % | 80 | 480 |
| Benhausen | 148 | 0.0 % | 100 | 390 |
| Dahl | 135 | 0.0 % | 40 | 320 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Benhausen | 30 | 5,12 | 1,1 |
| Dahl | 30 | 4,6 | 0,8 |
| Elsen | 30 | 5,6 | 1,1 |
| Kernstadt | 100 | 5,5 | 1,1 |
| Marienloh | 30 | 5,12 | 1,1 |
| Neuenbeken | 30 | 4,7 | 0,8 |
| Sande | 30 | 5,5 | 1,1 |
| Schloß Neuhaus | 70 | 5,5 | 1,1 |
| Wewer | 70 | 6,1 | 0,8 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in NRW.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Bad Lippspringe | 410 | 2.5 % | 7.9 |
| Borchen | 190 | 0.0 % | 8.8 |
| Salzkotten | 188 | -6.9 % | 12.2 |
| Altenbeken | 135 | 0.0 % | 12.6 |
| Hövelhof | 190 | 2.7 % | 12.8 |
| Schlangen | 190 | 2.7 % | 12.9 |
| Delbrück | 205 | 3.5 % | 15.2 |
| Lichtenau (Westfalen) | 60 | 9.1 % | 16.6 |
| Augustdorf | 150 | 0.0 % | 19.0 |
| Schloß Holte-Stukenbrock | 220 | 0.0 % | 19.2 |
| Bad Driburg | 35 | 0.0 % | 19.6 |
| Geseke | 120 | 0.0 % | 21.0 |
| Horn-Bad Meinberg | 75 | 0.0 % | 21.5 |
| Verl | 250 | 0.0 % | 22.7 |
| Büren | 90 | 0.0 % | 22.7 |
Sind die Grundstückspreise in Paderborn mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Paderborn sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Paderborn gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Paderborn kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Paderborn gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Paderborn?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Paderborn zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Nordrhein-Westfalen können Sie über BORIS NRW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS NRW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Paderborn
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Paderborn:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn
Am Hoppenhof 33
33104 Paderborn
Website:
https://www.gars.nrw/paderbornE-Mail:
gutachterausschuss@paderborn.deTelefon:
05251/88-16284Fax:
05251/88-2062Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Aktuelle Immobilienpreise in Paderborn
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Paderborn variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Paderborn für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Paderborn
Die Bodenrichtwerte für Paderborn erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Paderborn werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Paderborns. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Paderborn sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Paderborn werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Paderborn wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Paderborn wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Paderborn befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
