Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Bergstedt 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Bergstedt liegt bei 557 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um -5.9% gefallen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 1.200 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 180 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Bergstedt den 9. von 18 Plätzen innerhalb des Bezirks Wandsbek.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Bergstedt 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 557 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 35 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 592 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 5,9%.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Bergstedt wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 01.08.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Bergstedt
Der Bodenrichtwert in Hamburg-Bergstedt liegt im Jahr 2026 bei 557 €/m². Gegenüber dem Vorjahr (592 €/m²) entspricht dies einem Rückgang um 35 €/m² bzw. 5,9 %. Der Wert liegt damit auf dem Niveau von 2018 und 2019.
Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 225 €/m² auf 557 €/m² mehr als verdoppelt, was einem Anstieg um 147,6 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2002 und 2007, als der Wert von 238 €/m² auf 398 €/m² stieg, darunter ein Sprung um 24,4 % im Jahr 2003. Nach Rückgängen in den Jahren 2008 und 2009 stagnierte der Wert bis 2012 bei rund 380 €/m².
In den vergangenen Jahren zeigt sich ein zweiter ausgeprägter Anstieg: Zwischen 2015 und 2021 erhöhte sich der Bodenrichtwert von 427 €/m² auf den Höchstwert von 631 €/m², mit Zuwächsen von 8,7 % im Jahr 2016 und 11,9 % im Jahr 2017. Im Jahr 2022 folgte der stärkste Rückgang des gesamten Zeitraums um 60 €/m² bzw. 9,5 %, danach blieb der Wert 2023 und 2024 nahezu unverändert bei 571 bzw. 569 €/m². Nach einem Anstieg auf 592 €/m² im Jahr 2025 (+4,0 %) fiel der Wert 2026 wieder auf 557 €/m² und liegt damit 11,7 % unter dem Höchststand von 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 571 €/m² | -9.5 % |
| 2023 | 571 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 569 €/m² | -0.4 % |
| 2025 | 592 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 557 €/m² | -5.9 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Wandsbek
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Wandsbek) auf Platz 9 von 18. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 48 von 104.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Wandsbek) | 9 | 18 |
| Stadt (Hamburg) | 48 | 104 |
Im Bezirk Wandsbek weist Eilbek mit 863 €/m² den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert auf, gefolgt von Wellingsbüttel mit 812 €/m² und Volksdorf mit 690 €/m². Am unteren Ende liegen Rahlstedt mit 435 €/m², Jenfeld mit 451 €/m² und Tonndorf mit 474 €/m². Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil besteht damit eine Spanne von 428 €/m². Im breiten Mittelfeld zwischen 527 und 612 €/m² liegen unter anderem Poppenbüttel, Wohldorf-Ohlstedt, Marienthal, Sasel, Bramfeld und Hummelsbüttel eng beieinander.
Alle Stadtteile des Bezirks verzeichnen gegenüber dem Vorjahr sinkende Bodenrichtwerte. Den stärksten Rückgang weist Volksdorf mit -6,0 % auf, gefolgt von Bergstedt mit -5,9 %, Rahlstedt mit -5,4 % und Wellingsbüttel mit -5,3 %. Vergleichsweise moderat fallen die Rückgänge in Tonndorf mit -1,2 %, Jenfeld mit -2,0 %, Wandsbek mit -2,7 % und Eilbek mit -2,8 % aus. Eilbek hat damit trotz des Rückgangs seine Spitzenposition behauptet, während Wellingsbüttel den Abstand zu Eilbek von 31 €/m² auf 51 €/m² vergrößert hat.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Eilbek | 863 | 180 | 3.220 |
| 2 | Wellingsbüttel | 812 | 180 | 1.283 |
| 3 | Volksdorf | 690 | 180 | 2.011 |
| 4 | Poppenbüttel | 612 | 205 | 2.224 |
| 5 | Wohldorf-Ohlstedt | 580 | 180 | 1.200 |
| 6 | Marienthal | 571 | 180 | 3.965 |
| 7 | Sasel | 571 | 180 | 2.011 |
| 8 | Lemsahl-Mellingstedt | 566 | 205 | 886 |
| 9 | Bergstedt | 557 | 180 | 1.200 |
| 10 | Duvenstedt | 554 | 225 | 1.100 |
| 11 | Bramfeld | 537 | 160 | 1.994 |
| 12 | Wandsbek | 532 | 180 | 3.304 |
| 13 | Hummelsbüttel | 527 | 180 | 1.311 |
| 14 | Farmsen-Berne | 480 | 180 | 1.386 |
| 15 | Steilshoop | 480 | 180 | 2.273 |
| 16 | Tonndorf | 474 | 160 | 1.681 |
| 17 | Jenfeld | 451 | 175 | 3.883 |
| 18 | Rahlstedt | 435 | 160 | 2.161 |

Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Bergstedt dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Hamburg-Bergstedt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Bergstedt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Bergstedt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Bergstedt gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Hamburg
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Bergstedt
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Website:
https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschussE-Mail:
info@gv.hamburg.deTelefon:
+49 40 115Fax:
+49 40 427 926 066
Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Bergstedt
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Hamburg-Bergstedt variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Bergstedt für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Bergstedt
Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Hamburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 01.08.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de