Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Wellingsbüttel 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Wellingsbüttel liegt bei 812 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um -5.3% gefallen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 1.283 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 180 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Wellingsbüttel den 2. von 18 Plätzen innerhalb des Bezirks Wandsbek.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Wellingsbüttel 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 812 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 45 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 857 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 5,3%.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Wellingsbüttel wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 01.08.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Wellingsbüttel
Der Bodenrichtwert in Hamburg-Wellingsbüttel liegt aktuell bei 812 €/m². Gegenüber dem Vorjahreswert von 857 €/m² entspricht das einem Rückgang um 45 €/m² beziehungsweise 5,3 %. Seit dem Jahr 2000, als der Wert bei 326 €/m² lag, hat sich der Bodenrichtwert mehr als verdoppelt (plus 149,1 %).
Die stärksten Zuwächse verzeichnete der Stadtteil in den frühen 2000er-Jahren, insbesondere im Jahr 2003 mit einem Anstieg um 24,1 % auf 428 €/m². Ein weiterer ausgeprägter Aufwärtstrend zeigte sich zwischen 2016 und 2021, als der Wert von 672 €/m² auf den bisherigen Höchststand von 914 €/m² im Jahr 2021 stieg. Dabei fielen die Jahre 2017 mit 11,8 % und 2018 mit 8,1 % besonders dynamisch aus. Dagegen blieben die Werte in den Jahren 2008 bis 2012 weitgehend seitwärts bei etwa 520 bis 560 €/m².
In den vergangenen fünf Jahren verlief die Entwicklung uneinheitlich. Nach dem Höchststand von 914 €/m² im Jahr 2021 sank der Bodenrichtwert 2022 um 9,6 % auf 826 €/m², den bislang stärksten Rückgang im Betrachtungszeitraum. In den Jahren 2023 und 2024 stagnierte der Wert nahezu bei 826 €/m² beziehungsweise 824 €/m². Auf den Anstieg um 4,0 % auf 857 €/m² im Jahr 2025 folgte 2026 ein erneuter Rückgang auf 812 €/m², womit der Wert rund 11,2 % unter dem Höchststand von 2021 liegt.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 826 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 826 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 824 €/m² | -0.2 % |
| 2025 | 857 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 812 €/m² | -5.3 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Wandsbek
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Wandsbek) auf Platz 2 von 18. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 26 von 104.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Wandsbek) | 2 | 18 |
| Stadt (Hamburg) | 26 | 104 |
Im Bezirk Wandsbek liegt Eilbek mit 863 €/m² an der Spitze, gefolgt von Wellingsbüttel mit 812 €/m² und Volksdorf mit 690 €/m². Im mittleren Bereich zwischen 527 €/m² und 612 €/m² bewegen sich zwölf Stadtteile, darunter Poppenbüttel mit 612 €/m², Marienthal und Sasel mit jeweils 571 €/m² sowie Hummelsbüttel mit 527 €/m². Die niedrigsten Werte weisen Rahlstedt mit 435 €/m², Jenfeld mit 451 €/m² und Tonndorf mit 474 €/m² auf, sodass die Spanne innerhalb des Bezirks 428 €/m² beträgt.
Gegenüber dem Vorjahr sinken die Bodenrichtwerte in allen Stadtteilen des Bezirks. Den stärksten Rückgang verzeichnen Volksdorf mit -6,0 %, Bergstedt mit -5,9 % und Rahlstedt mit -5,4 %, während Wellingsbüttel mit -5,3 % ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt. Die geringsten Veränderungen zeigen Tonndorf mit -1,2 %, Jenfeld mit -2,0 % und Wandsbek mit -2,7 %, wobei auch Eilbek als teuerster Stadtteil mit -2,8 % vergleichsweise moderat nachgibt.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Eilbek | 863 | 180 | 3.220 |
| 2 | Wellingsbüttel | 812 | 180 | 1.283 |
| 3 | Volksdorf | 690 | 180 | 2.011 |
| 4 | Poppenbüttel | 612 | 205 | 2.224 |
| 5 | Wohldorf-Ohlstedt | 580 | 180 | 1.200 |
| 6 | Marienthal | 571 | 180 | 3.965 |
| 7 | Sasel | 571 | 180 | 2.011 |
| 8 | Lemsahl-Mellingstedt | 566 | 205 | 886 |
| 9 | Bergstedt | 557 | 180 | 1.200 |
| 10 | Duvenstedt | 554 | 225 | 1.100 |
| 11 | Bramfeld | 537 | 160 | 1.994 |
| 12 | Wandsbek | 532 | 180 | 3.304 |
| 13 | Hummelsbüttel | 527 | 180 | 1.311 |
| 14 | Farmsen-Berne | 480 | 180 | 1.386 |
| 15 | Steilshoop | 480 | 180 | 2.273 |
| 16 | Tonndorf | 474 | 160 | 1.681 |
| 17 | Jenfeld | 451 | 175 | 3.883 |
| 18 | Rahlstedt | 435 | 160 | 2.161 |

Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Wellingsbüttel dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Hamburg-Wellingsbüttel sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Wellingsbüttel gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Wellingsbüttel kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Wellingsbüttel gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Hamburg
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Wellingsbüttel
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Website:
https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschussE-Mail:
info@gv.hamburg.deTelefon:
+49 40 115Fax:
+49 40 427 926 066
Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Wellingsbüttel
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Hamburg-Wellingsbüttel variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Wellingsbüttel für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Wellingsbüttel
Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Hamburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 01.08.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de