Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Bramfeld 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Bramfeld liegt bei 469 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um -4.5% gefallen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 1.994 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 160 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Bramfeld den 12. von 18 Plätzen innerhalb des Bezirks Wandsbek.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Bramfeld 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 469 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 22 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 491 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 4,5%.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Bramfeld wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 01.08.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Bramfeld
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Hamburg-Bramfeld liegt im Jahr 2026 bei 469 €/m² und verzeichnet damit einen Rückgang von 22 €/m² gegenüber dem Vorjahr, was einem Minus von 4,5 % entspricht. Diese Entwicklung setzt die volatile Phase der vergangenen Jahre fort, nachdem der Wert 2025 noch einen zwischenzeitlichen Anstieg auf 491 €/m² verzeichnet hatte.
Besonders auffällig zeigt sich die Entwicklung seit 2022, als der Bodenrichtwert nach langjährigem Wachstum erstmals deutlich einbrach. Der Rückgang von 524 €/m² im Jahr 2021 auf 473 €/m² im Jahr 2022 bedeutete einen Verlust von 51 €/m² oder 9,7 % und markierte einen Wendepunkt nach einer Phase kontinuierlicher Wertsteigerungen. In den Jahren 2023 und 2024 stagnierte der Wert nahezu bei 473 bzw. 472 €/m², bevor 2025 eine kurzfristige Erholung auf 491 €/m² erfolgte.
Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 186 €/m² auf 469 €/m² mehr als verdoppelt, was einer Steigerung von 152,2 % entspricht. Die dynamischste Wachstumsphase ereignete sich zwischen 2016 und 2021, als der Wert von 385 €/m² auf den Höchststand von 524 €/m² kletterte – ein Anstieg von 36,1 % in nur fünf Jahren. Besonders hervorzuheben sind die Wachstumssprünge in den Jahren 2017 mit 11,7 % und 2016 mit 8,8 %, während der historisch stärkste Einzelanstieg bereits 2003 mit 24,4 % verzeichnet wurde.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 473 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 473 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 472 €/m² | -0.2 % |
| 2025 | 491 €/m² | 4.0 % |
| 2026 | 469 €/m² | -4.5 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Wandsbek
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Wandsbek) auf Platz 12 von 18. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 53 von 104.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Wandsbek) | 12 | 18 |
| Stadt (Hamburg) | 53 | 104 |
Im Bezirk Wandsbek zeigt sich eine deutliche Spreizung der Bodenrichtwerte zwischen den Stadtteilen. An der Spitze liegt Eilbek mit 863 €/m², gefolgt von Wellingsbüttel mit 678 €/m² und Volksdorf mit 593 €/m². Am unteren Ende der Preisskala befinden sich Jenfeld mit 417 €/m² und Rahlstedt mit 422 €/m², womit die Differenz zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil 446 €/m² beträgt.
Alle Stadtteile im Bezirk verzeichnen Rückgänge gegenüber dem Vorjahr, wobei die Entwicklung unterschiedlich stark ausfällt. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Rahlstedt mit -6,0 % aus, gefolgt von Bramfeld mit -4,5 % und Farmsen-Berne mit -4,3 %. Die vergleichsweise moderatesten Rückgänge zeigen sich in Wandsbek mit -2,7 %, Tonndorf mit -2,8 % und Eilbek mit -2,8 %.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Eilbek | 863 | 180 | 3.220 |
| 2 | Wellingsbüttel | 678 | 180 | 1.283 |
| 3 | Volksdorf | 593 | 180 | 2.011 |
| 4 | Marienthal | 567 | 180 | 3.965 |
| 5 | Poppenbüttel | 557 | 205 | 2.224 |
| 6 | Wandsbek | 532 | 180 | 3.304 |
| 7 | Wohldorf-Ohlstedt | 506 | 180 | 1.200 |
| 8 | Sasel | 498 | 180 | 2.011 |
| 9 | Lemsahl-Mellingstedt | 491 | 205 | 886 |
| 10 | Hummelsbüttel | 487 | 180 | 1.311 |
| 11 | Bergstedt | 478 | 180 | 1.200 |
| 12 | Bramfeld | 469 | 160 | 1.994 |
| 13 | Duvenstedt | 462 | 225 | 1.100 |
| 14 | Steilshoop | 455 | 180 | 2.273 |
| 15 | Tonndorf | 454 | 160 | 1.681 |
| 16 | Farmsen-Berne | 449 | 180 | 1.386 |
| 17 | Rahlstedt | 422 | 160 | 2.161 |
| 18 | Jenfeld | 417 | 175 | 3.883 |

Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Bramfeld dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Hamburg-Bramfeld sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Bramfeld gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Bramfeld kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Bramfeld gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Hamburg
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Bramfeld
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Website:
https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschussE-Mail:
info@gv.hamburg.deTelefon:
+49 40 115Fax:
+49 40 427 926 066
Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Bramfeld
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Hamburg-Bramfeld variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Bramfeld für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Bramfeld
Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Hamburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 01.08.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de