Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Poppenbüttel 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Poppenbüttel liegt bei 612 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um -3.9% gefallen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 2.224 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 205 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Poppenbüttel den 4. von 18 Plätzen innerhalb des Bezirks Wandsbek.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Poppenbüttel 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 612 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 25 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 637 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 3,9%.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Poppenbüttel wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 01.08.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Poppenbüttel
Der Bodenrichtwert in Poppenbüttel liegt im Jahr 2026 bei 612 €/m². Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 25 €/m² bzw. 3,9 %. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Wert von 242 €/m² auf mehr als das Zweieinhalbfache erhöht.
Die stärksten Zuwächse fielen in die frühen 2000er Jahre, mit einem Anstieg um 24,2 % im Jahr 2003 und 12,2 % im Jahr 2005. Die Finanzkrise brachte 2008 und 2009 Rückgänge um 5,6 % bzw. 3,7 %, danach folgte bis 2012 eine Seitwärtsphase zwischen 389 und 413 €/m². Ab 2013 setzte ein kontinuierlicher Aufwärtstrend ein, der 2016 bis 2018 mit Zuwächsen von 8,7 %, 11,6 % und 8,1 % besonders dynamisch verlief.
In den letzten fünf Jahren erreichte der Wert 2021 mit 679 €/m² seinen Höchststand, nachdem er zuvor um 7,1 % gestiegen war. 2022 folgte mit -9,6 % (-65 €/m²) der stärkste Rückgang des gesamten Betrachtungszeitraums. In den Jahren 2023 und 2024 blieb der Wert mit 614 bzw. 612 €/m² nahezu unverändert. 2025 stieg er auf 637 €/m² (+4,1 %), bevor er 2026 wieder auf 612 €/m² zurückging und damit das Niveau von 2024 erreichte.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 614 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 614 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 612 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 637 €/m² | 4.1 % |
| 2026 | 612 €/m² | -3.9 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Wandsbek
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Wandsbek) auf Platz 4 von 18. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 40 von 104.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Wandsbek) | 4 | 18 |
| Stadt (Hamburg) | 40 | 104 |
Im Bezirk Wandsbek reicht die Spanne der Bodenrichtwerte von 863 €/m² in Eilbek über 812 €/m² in Wellingsbüttel und 690 €/m² in Volksdorf bis zu 435 €/m² in Rahlstedt, woraus sich ein Abstand von 428 €/m² zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert ergibt. Poppenbüttel liegt mit 612 €/m² an vierter Stelle, während sich Wohldorf-Ohlstedt, Marienthal, Sasel, Lemsahl-Mellingstedt, Bergstedt, Duvenstedt, Bramfeld, Wandsbek und Hummelsbüttel mit Werten zwischen 527 €/m² und 580 €/m² in einem engen Mittelfeld bewegen. Farmsen-Berne und Steilshoop folgen mit jeweils 480 €/m², Tonndorf mit 474 €/m² und Jenfeld mit 451 €/m².
Gegenüber dem Vorjahr verzeichnen alle 18 Stadtteile sinkende Bodenrichtwerte. Den stärksten Rückgang weist Volksdorf mit -6,0 % auf, gefolgt von Rahlstedt mit -5,4 %, Wellingsbüttel mit -5,3 % und Bergstedt mit -5,9 %. Die geringsten Rückgänge zeigen Tonndorf mit -1,2 %, Jenfeld mit -2,0 %, Wandsbek mit -2,7 % und Eilbek mit -2,8 %, sodass der teuerste Stadtteil Eilbek seine Spitzenposition bei vergleichsweise moderatem Rückgang behauptet.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Eilbek | 863 | 180 | 3.220 |
| 2 | Wellingsbüttel | 812 | 180 | 1.283 |
| 3 | Volksdorf | 690 | 180 | 2.011 |
| 4 | Poppenbüttel | 612 | 205 | 2.224 |
| 5 | Wohldorf-Ohlstedt | 580 | 180 | 1.200 |
| 6 | Marienthal | 571 | 180 | 3.965 |
| 7 | Sasel | 571 | 180 | 2.011 |
| 8 | Lemsahl-Mellingstedt | 566 | 205 | 886 |
| 9 | Bergstedt | 557 | 180 | 1.200 |
| 10 | Duvenstedt | 554 | 225 | 1.100 |
| 11 | Bramfeld | 537 | 160 | 1.994 |
| 12 | Wandsbek | 532 | 180 | 3.304 |
| 13 | Hummelsbüttel | 527 | 180 | 1.311 |
| 14 | Farmsen-Berne | 480 | 180 | 1.386 |
| 15 | Steilshoop | 480 | 180 | 2.273 |
| 16 | Tonndorf | 474 | 160 | 1.681 |
| 17 | Jenfeld | 451 | 175 | 3.883 |
| 18 | Rahlstedt | 435 | 160 | 2.161 |

Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Poppenbüttel dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Hamburg-Poppenbüttel sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Poppenbüttel gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Poppenbüttel kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Poppenbüttel gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Hamburg
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Poppenbüttel
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Website:
https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschussE-Mail:
info@gv.hamburg.deTelefon:
+49 40 115Fax:
+49 40 427 926 066
Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Poppenbüttel
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Hamburg-Poppenbüttel variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Poppenbüttel für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Poppenbüttel
Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Hamburg nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 01.08.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de