Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hamburg Lemsahl-Mellingstedt 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt liegt bei 511 €/m² und ist damit im Schnitt zum Vorjahr um 5.4% gestiegen.
- Der höchste Bodenrichtwert liegt bei 914 €/m².
- Der niedrigste Bodenrichtwert liegt bei 205 €/m².
- Damit belegt der Bodenrichtwert für Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt den 9. von 18 Plätzen innerhalb des Bezirks Wandsbek.
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
Analyse der aktuellen Bodenrichtwerte für Hamburg Lemsahl-Mellingstedt 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 511 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 26 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 485 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 5,4%.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 08.05.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
Historische Entwicklung Bodenrichtwerte Hamburg Lemsahl-Mellingstedt
Der aktuelle Bodenrichtwert in Hamburg Lemsahl-Mellingstedt liegt bei 511 €/m² und verzeichnet damit einen Anstieg von 26 €/m² gegenüber dem Vorjahr, was einer relativen Steigerung von 5,4 % entspricht.
Die langfristige Entwicklung zeigt eine bemerkenswerte Wertsteigerung von 184 €/m² im Jahr 2000 auf 511 €/m² in 2025, was nahezu einer Verdreifachung des Bodenrichtwertes entspricht. Besonders auffällig ist der deutliche Sprung im Jahr 2003 mit einem Anstieg um 47 €/m² oder 24,1 %, der den stärksten absoluten und relativen Zuwachs im gesamten Betrachtungszeitraum darstellt. Nach einer kurzen Korrekturphase 2008 und 2009 mit Rückgängen von insgesamt 30 €/m² setzte sich der Aufwärtstrend kontinuierlich fort.
In den letzten fünf Jahren zeigt sich ein volatiles Bild mit zunächst dynamischen Steigerungen von 2017 bis 2021, in denen der Wert von 425 €/m² auf 517 €/m² kletterte. Das Jahr 2022 markiert jedoch eine deutliche Zäsur mit einem Rückgang um 50 €/m² oder 9,7 % auf 467 €/m², gefolgt von einer weiteren minimalen Korrektur 2023. Die Jahre 2024 und 2025 signalisieren eine Erholung mit moderaten, aber kontinuierlichen Anstiegen von 4,1 % und 5,4 %.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 517 €/m² | 7.0 % |
| 2022 | 467 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 466 €/m² | -0.2 % |
| 2024 | 485 €/m² | 4.1 % |
| 2025 | 511 €/m² | 5.4 % |

Bodenrichtwerte im Ortsteil Hamburg Wandsbek
Der Ortsteil liegt im Bezirksvergleich (Wandsbek) auf Platz 9 von 18. Im Gesamtvergleich zu allen Hamburger Stadtteilen liegt er auf Platz 50 von 104.
| Gruppe | Platz | Von |
|---|---|---|
| Bezirk (Wandsbek) | 9 | 18 |
| Stadt (Hamburg) | 50 | 104 |
Die Bodenrichtwerte im Bezirk Wandsbek zeigen erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen. Eilbek führt mit 888 €/m² deutlich vor Wellingsbüttel mit 700 €/m² und Volksdorf mit 612 €/m², während am unteren Ende Jenfeld mit 430 €/m² den niedrigsten Wert aufweist. Die Spanne zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil beträgt damit 458 €/m², was die heterogene Struktur des Bezirks widerspiegelt.
Bei den Veränderungen gegenüber dem Vorjahr fallen besonders starke Anstiege in mehreren Stadtteilen auf. Jenfeld verzeichnet mit 7,0 % den höchsten Zuwachs, gefolgt von Hummelsbüttel mit 6,8 % und Wandsbek mit 6,4 %. Deutlich moderater entwickelten sich hingegen Sasel mit nur 1,2 % und Wellingsbüttel mit 1,3 %, während die meisten anderen Stadtteile Steigerungsraten zwischen 3 und 5 % aufweisen.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | MIN (€/m2) | MAX (€/m2) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Eilbek | 888 | 180 | 3.354 |
| 2 | Wellingsbüttel | 700 | 180 | 1.334 |
| 3 | Volksdorf | 612 | 180 | 2.080 |
| 4 | Marienthal | 586 | 180 | 4.130 |
| 5 | Poppenbüttel | 575 | 205 | 2.301 |
| 6 | Wandsbek | 547 | 180 | 3.469 |
| 7 | Wohldorf-Ohlstedt | 526 | 180 | 1.250 |
| 8 | Sasel | 520 | 180 | 2.080 |
| 9 | Lemsahl-Mellingstedt | 511 | 205 | 914 |
| 10 | Hummelsbüttel | 505 | 180 | 1.377 |
| 11 | Bergstedt | 494 | 180 | 1.250 |
| 12 | Bramfeld | 491 | 160 | 2.071 |
| 13 | Duvenstedt | 478 | 225 | 1.100 |
| 14 | Steilshoop | 470 | 180 | 2.361 |
| 15 | Farmsen-Berne | 469 | 180 | 1.456 |
| 16 | Tonndorf | 467 | 160 | 1.762 |
| 17 | Rahlstedt | 449 | 160 | 2.269 |
| 18 | Jenfeld | 430 | 175 | 4.080 |

Entsprechen die Grundstückspreise in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt dem Bodenrichtwert?
Die Grundstückspreise in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Bodenrichtwert Auskunft Hamburg
Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg Lemsahl-Mellingstedt
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Website:
https://www.hamburg.de/bsw/gutachterausschussE-Mail:
info@gv.hamburg.deTelefon:
+49 40 115Fax:
+49 40 427 926 066
Aktuelle Immobilienpreise in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt
Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.
Die Immobilienpreise in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.
Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte für Hamburg Lemsahl-Mellingstedt
Die Bodenrichtwerte für Hamburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS HH nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hamburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 08.05.2025 für den Stichtag 01.01.2025 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hamburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hamburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2026 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2026 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hamburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hamburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hamburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hamburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.