Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Peine 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Peine liegt bei 100 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 8,7% gestiegen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Stederdorf mit 110 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Wendesse und liegt bei 45 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Peine 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 100 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 8 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 92 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 8,7%.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Stederdorf mit einem Wert von knapp 110 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Wendesse mit 45 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Peine wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Peine sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Peine werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Peineer Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Peine weisen die Stadtteile Stederdorf, Kernstadt und Essinghausen im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kernstadt | 110 | 10.0 % |
| 1 | Essinghausen | 110 | 4.8 % |
| 1 | Stederdorf | 110 | 19.6 % |
| 4 | Rosenthal | 95 | 11.8 % |
| 5 | Eixe | 85 | 6.3 % |
Peineer Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Peine finden sich in Röhrse, Duttenstedt und Wendesse. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Stederdorf) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -55%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Wendesse | 45 | 12.5 % |
| 2 | Röhrse | 48 | 14.3 % |
| 2 | Duttenstedt | 48 | 14.3 % |
| 4 | Woltorf | 50 | 11.1 % |
| 5 | Berkum | 60 | 9.1 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Peine (2001-2026)
In Peine liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert im Jahr 2026 bei 100 €/m². Gegenüber dem Vorjahreswert von 92 €/m² entspricht das einem Anstieg von 8,7 % bzw. 8 €/m².
Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 35 €/m² auf 100 €/m² erhöht, also um rund das 2,9-Fache. Die Entwicklung verlief dabei überwiegend aufwärtsgerichtet. Der stärkste Anstieg fiel mit 24,3 % auf das Jahr 2003, als der Wert von 37 €/m² auf 46 €/m² stieg. Leichte Rückgänge gab es 2001 (-2,9 %) sowie 2008 und 2009 (-4,9 % bzw. -3,4 %), danach stagnierte der Wert von 2010 bis 2012 bei 59 €/m².
Besonders dynamisch entwickelten sich die Jahre 2016 bis 2018 mit Zuwächsen von 9,1 %, 11,1 % und 8,7 %, durch die der Wert von 66 €/m² auf 87 €/m² kletterte. Bis 2021 stieg der Bodenrichtwert auf den damaligen Höchststand von 98 €/m². Im Jahr 2022 folgte mit -10,2 % der deutlichste Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum auf 88 €/m². Dieser Wert blieb 2023 und 2024 unverändert, bevor 2025 (+4,5 %) und 2026 (+8,7 %) wieder Zuwächse verzeichneten. Mit 100 €/m² liegt der Bodenrichtwert 2026 erstmals über dem Niveau von 2021.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 88 €/m² | -10.2 % |
| 2023 | 88 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 88 €/m² | 0.0 % |
| 2025 | 92 €/m² | 4.5 % |
| 2026 | 100 €/m² | 8.7 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Peine
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Peine
In Peine liegen die durchschnittlichen Bodenrichtwerte der Stadtteile zwischen 45 €/m² in Wendesse und 110 €/m² in Stederdorf, der Kernstadt und Essinghausen. Alle drei Stadtteile teilen sich damit das höchste Durchschnittsniveau. Den mit Abstand höchsten Einzelwert weist die Kernstadt mit 540 €/m² auf, während Stederdorf und Essinghausen jeweils bei maximal 190 €/m² liegen. Auf Rosenthal mit 95 €/m² folgen Vöhrum und Eixe mit jeweils 85 €/m² sowie Dungelbeck mit 80 €/m². Die übrigen Stadtteile bewegen sich zwischen 45 und 62 €/m². Der Mindestwert liegt in allen Stadtteilen einheitlich bei 25 €/m².
Die stärkste Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet Stederdorf mit 19,6 %, der Durchschnittswert stieg von 92 auf 110 €/m². Es folgen Röhrse und Duttenstedt mit jeweils 14,3 % (von 42 auf 48 €/m²), Wendesse mit 12,5 % (von 40 auf 45 €/m²), Rosenthal mit 11,8 % (von 85 auf 95 €/m²) und Woltorf mit 11,1 % (von 45 auf 50 €/m²). Die Kernstadt legte um 10,0 % zu, von 100 auf 110 €/m². Berkum und Handorf stiegen jeweils um 9,1 % von 55 auf 60 €/m².
Die geringste Veränderung zeigt Essinghausen mit 4,8 % (von 105 auf 110 €/m²). Dadurch hat Stederdorf, das im Vorjahr mit 92 €/m² noch unter Essinghausen lag, zu diesem Stadtteil aufgeschlossen. Vöhrum und Eixe weisen identische Werte und Veränderungen von 6,2 % auf, ebenso Schmedenstedt und Schwicheldt mit je 6,9 %. Insgesamt verzeichneten alle Stadtteile Zuwächse, wobei die preisgünstigeren Ortsteile wie Röhrse, Duttenstedt und Wendesse prozentual überdurchschnittlich zulegten. Rückgänge sind in keinem Stadtteil zu beobachten.
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Stederdorf | 110 | 19.6 % | 25 | 190 |
| Essinghausen | 110 | 4.8 % | 25 | 190 |
| Kernstadt | 110 | 10.0 % | 25 | 540 |
| Rosenthal | 95 | 11.8 % | 25 | 120 |
| Vöhrum | 85 | 6.3 % | 25 | 125 |
| Eixe | 85 | 6.3 % | 25 | 125 |
| Dungelbeck | 80 | 6.7 % | 25 | 140 |
| Schmedenstedt | 62 | 6.9 % | 25 | 105 |
| Schwicheldt | 62 | 6.9 % | 25 | 105 |
| Berkum | 60 | 9.1 % | 25 | 95 |
| Handorf | 60 | 9.1 % | 25 | 105 |
| Woltorf | 50 | 11.1 % | 25 | 120 |
| Röhrse | 48 | 14.3 % | 25 | 95 |
| Duttenstedt | 48 | 14.3 % | 25 | 130 |
| Wendesse | 45 | 12.5 % | 25 | 70 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Berkum | - | 2,77 | 0,6 |
| Dungelbeck | 40 | 2,9 | 0,6 |
| Duttenstedt | - | 2,8 | 0,6 |
| Eixe | - | 3,2 | 0,6 |
| Essinghausen | 55 | 2,73 | 0,6 |
| Handorf | 45 | 2,45 | 0,6 |
| Kernstadt | 35 | 2,77 | 0,6 |
| Röhrse | - | 3,2 | 0,6 |
| Rosenthal | - | 2,9 | 0,6 |
| Schmedenstedt | - | 2,9 | 0,6 |
| Schwicheldt | 80 | 4,03 | 0,6 |
| Stederdorf | 75 | 2,8 | 0,6 |
| Vöhrum | - | 2,77 | 0,6 |
| Wendesse | - | 3,2 | 0,6 |
| Woltorf | 70 | 2,8 | 0,6 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Niedersachsen.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Ilsede | 85 | 13.3 % | 7.4 |
| Edemissen | 70 | 7.7 % | 9.0 |
| Wendeburg | 112 | 6.7 % | 10.0 |
| Hohenhameln | 80 | 6.7 % | 11.7 |
| Vechelde | 120 | 9.1 % | 12.3 |
| Didderse | 51 | 10.9 % | 14.0 |
| Lengede | 105 | 2.9 % | 14.2 |
| Schwülper | 135 | 12.5 % | 15.3 |
| Söhlde | 82 | 2.5 % | 15.3 |
| Lehrte | 130 | 0.0 % | 15.6 |
| Hillerse | 25 | 25.0 % | 15.6 |
| Uetze | 86 | 0.0 % | 15.9 |
| Adenbüttel | 45 | 12.5 % | 17.0 |
| Algermissen | 114 | 7.5 % | 18.6 |
| Meinersen | 52 | 4.0 % | 18.8 |
Sind die Grundstückspreise in Peine mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Peine sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Peine gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Peine kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Peine gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Peine?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Peine zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Peine
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Peine:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Peine
Pappstraße 4
27711 Osterholz-Scharmbeck
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_otterndorf/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-otterndorf-101773.htmlE-Mail:
gag-ott@lgln.niedersachsen.deTelefon:
04791 306-42Fax:
04751 90980-42Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Peine.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Peine
Die Bodenrichtwerte für Peine erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Peine anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Peine werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Peine festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Peines. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Peine sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Peine hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Peine werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Peine wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Peine wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Peine befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
