Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hildesheim 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hildesheim liegt bei 88 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Oststadt mit 417 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Marienrode und liegt bei 33 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Hildesheim 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 88 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 88 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Oststadt mit einem Wert von knapp 417 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Marienrode mit 33 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Hildesheim wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 01.03.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Hildesheim sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Hildesheim werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
Hildesheimer Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Hildesheim weisen die Stadtteile Oststadt, Stadtmitte und Neustadt im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Oststadt | 417 | 0.0 % |
| 2 | Stadtmitte | 407 | 0.0 % |
| 3 | Neustadt | 230 | 0.0 % |
| 4 | Ochtersum | 158 | 0.0 % |
| 5 | Moritzberg | 157 | 0.0 % |
Hildesheimer Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Hildesheim finden sich in Achtum-Uppen, Hildesheimer Wald und Marienrode. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Oststadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -90%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Marienrode | 33 | 0.0 % |
| 2 | Hildesheimer Wald | 34 | 0.0 % |
| 3 | Achtum-Uppen | 37 | 0.0 % |
| 4 | Einum | 39 | 0.0 % |
| 5 | Sorsum | 42 | -2.3 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Hildesheim (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Hildesheim liegt 2025 bei 88 €/m² und zeigt damit keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr 2024. Nach dem Anstieg um 4,8 % im Jahr 2024 stagniert die Entwicklung aktuell.
Über den Gesamtzeitraum von 2000 bis 2025 zeigt sich eine deutliche Aufwärtsentwicklung von ursprünglich 33 €/m² auf das aktuelle Niveau, was einem Gesamtanstieg von 167 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als die Werte von 69 €/m² kontinuierlich auf 93 €/m² anstiegen - dem bisherigen Höchststand. In diesem Zeitraum verzeichnete Hildesheim mit 11,6 % im Jahr 2017 den stärksten jährlichen Zuwachs seit Beginn der Datenerfassung.
Die jüngere Entwicklung zeigt jedoch deutliche Schwankungen: Nach dem Rekordwert von 93 €/m² im Jahr 2021 folgte 2022 ein markanter Rückgang um 9,7 % auf 84 €/m² - der stärkste Einbruch in der gesamten Zeitreihe. Seither bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 84 und 88 €/m², wobei nach der Erholung 2024 nun eine Phase der Stabilisierung eingetreten zu sein scheint. Auffällig ist auch die frühe Wachstumsphase zwischen 2002 und 2007, in der sich die Werte von 35 €/m² auf 59 €/m² erhöhten, gefolgt von einer mehrjährigen Konsolidierung bis 2015.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 93 €/m² | 6.9 % |
| 2022 | 84 €/m² | -9.7 % |
| 2023 | 84 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 88 €/m² | 4.8 % |
| 2025 | 88 €/m² | 0.0 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Hildesheim
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Hildesheim
Die Bodenrichtwerte in Hildesheim zeigen ein deutlich zweigeteiltes Preisgefüge zwischen den zentralen und peripheren Stadtteilen. An der Spitze steht die Stadtmitte mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 407 €/m² und Spitzenwerten bis zu 1.950 €/m². Dicht gefolgt wird sie von der Oststadt mit 417 €/m² im Durchschnitt und einem Maximum von 1.130 €/m². Die Neustadt positioniert sich als drittes Zentrum mit 230 €/m² deutlich unter den beiden Spitzenreitern.
Die Preisentwicklung über alle Stadtteile hinweg zeigt eine bemerkenswerte Stagnation, da fast alle Bereiche eine Veränderung von 0,0 % aufweisen. Lediglich Sorsum verzeichnet einen leichten Rückgang von 2,3 % auf 42 €/m². Die peripheren Stadtteile bewegen sich in deutlich niedrigeren Preissegmenten, wobei Marienrode mit 33 €/m² den niedrigsten Durchschnittswert aufweist. Das Preisgefälle zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil beträgt mehr als das Zwölffache, was die starke räumliche Differenzierung des Hildesheimer Bodenmarktes verdeutlicht.
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Oststadt | 417 | 0.0 % | 30 | 1.130 |
| Stadtmitte | 407 | 0.0 % | 30 | 1.950 |
| Neustadt | 230 | 0.0 % | 30 | 1.130 |
| Ochtersum | 158 | 0.0 % | 25 | 350 |
| Moritzberg | 157 | 0.0 % | 30 | 495 |
| Marienburger Höhe | 99 | 0.0 % | 30 | 495 |
| Itzum-Marienburg | 88 | 0.0 % | 23 | 315 |
| Himmelsthür | 82 | 0.0 % | 30 | 275 |
| Drispenstedt | 73 | 0.0 % | 30 | 200 |
| Nordstadt | 64 | 0.0 % | 30 | 350 |
| Neuhof | 55 | 0.0 % | 30 | 290 |
| Bavenstedt | 45 | 0.0 % | 20 | 170 |
| Sorsum | 42 | -2.3 % | 17 | 270 |
| Einum | 39 | 0.0 % | 20 | 170 |
| Achtum-Uppen | 37 | 0.0 % | 20 | 230 |
| Hildesheimer Wald | 34 | 0.0 % | 17 | 245 |
| Marienrode | 33 | 0.0 % | 25 | 240 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Achtum-Uppen | 60 | 4,35 | 0,55 |
| Bavenstedt | 49 | 4,35 | 0,55 |
| Drispenstedt | 57 | 4,35 | 0,55 |
| Einum | 60 | 4,35 | 0,55 |
| Hildesheimer Wald | 30 | 4,35 | 0,55 |
| Himmelsthür | 50 | 4,35 | 0,55 |
| Itzum-Marienburg | - | 4,35 | 0,55 |
| Marienburger Höhe | 50 | 4,35 | 0,55 |
| Marienrode | - | 4,35 | 0,55 |
| Moritzberg | 49 | 4,35 | 0,55 |
| Neuhof | - | 4,35 | 0,55 |
| Neustadt | 85 | 4,35 | 0,55 |
| Nordstadt | 51 | 4,35 | 0,55 |
| Ochtersum | 55 | 4,35 | 0,55 |
| Oststadt | - | 4,35 | 0,55 |
| Sorsum | 35 | 4,35 | 0,55 |
| Stadtmitte | 62 | 4,35 | 0,55 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Niedersachsen.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Diekholzen | 32 | 0.0 % | 5.8 |
| Giesen | 41 | 0.0 % | 7.0 |
| Harsum | 37 | 0.0 % | 8.2 |
| Bad Salzdetfurth | 28 | 0.0 % | 9.8 |
| Nordstemmen | 33 | 0.0 % | 10.5 |
| Schellerten | 23 | 0.0 % | 10.7 |
| Gronau (Leine) | 20 | 0.0 % | 12.2 |
| Sarstedt | 51 | 2.0 % | 12.2 |
| Algermissen | 39 | 2.6 % | 13.3 |
| Holle | 26 | 4.0 % | 14.8 |
| Pattensen | 97 | 0.0 % | 16.1 |
| Elze | 31 | 0.0 % | 16.6 |
| Hohenhameln | 24 | 0.0 % | 16.6 |
| Söhlde | 23 | 0.0 % | 17.2 |
| Laatzen | 155 | -0.6 % | 17.6 |
Sind die Grundstückspreise in Hildesheim mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Hildesheim sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hildesheim gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hildesheim kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hildesheim gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Hildesheim?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Hildesheim zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hildesheim
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Hildesheim:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim
Langelinienwall 26
31134 Hildesheim
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_hameln_hannover/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaeftsstelle-des-gutachterausschusses-103464.htmlE-Mail:
gag-hm-h@lgln.niedersachsen.deTelefon:
05121 164-332Fax:
05151 795-160Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
