Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Hildesheim 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Hildesheim liegt bei 290 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 9,4% gestiegen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Stadtmitte mit 500 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Marienrode und liegt bei 35 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Hildesheim 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 290 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 25 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 265 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 9,4%.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Stadtmitte mit einem Wert von knapp 500 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Marienrode mit 35 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Hildesheim wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Hildesheim sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Hildesheim werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Hildesheimer Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Hildesheim weisen die Stadtteile Stadtmitte, Oststadt und Neustadt im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Stadtmitte | 500 | 1.0 % |
| 2 | Oststadt | 449 | 7.7 % |
| 3 | Neustadt | 415 | 7.8 % |
| 4 | Moritzberg | 330 | 8.2 % |
| 5 | Ochtersum | 280 | 9.8 % |
Hildesheimer Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Hildesheim finden sich in Sorsum, Hildesheimer Wald und Marienrode. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Stadtmitte) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -90%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Marienrode | 35 | 6.1 % |
| 2 | Hildesheimer Wald | 37 | 8.8 % |
| 3 | Sorsum | 46 | 9.5 % |
| 4 | Bavenstedt | 86 | 7.5 % |
| 5 | Einum | 91 | 16.7 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Hildesheim (2001-2026)
In Hildesheim liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert aktuell bei 290 €/m². Gegenüber dem Vorjahr (265 €/m²) entspricht das einem Anstieg um 25 €/m² beziehungsweise 9,4 %. Der aktuelle Wert markiert zugleich den Höchststand im gesamten Betrachtungszeitraum seit 2000.
Über den Gesamtzeitraum hat sich der Bodenrichtwert von 100 €/m² im Jahr 2000 auf 290 €/m² nahezu verdreifacht. Besonders kräftig fiel der Anstieg im Jahr 2003 mit 24,5 % aus. Zwischen 2008 und 2012 bewegten sich die Werte mit Rückgängen auf bis zu 161 €/m² im Jahr 2009 und anschließender Seitwärtsbewegung zunächst auf niedrigem Niveau. Ab 2016 setzte ein deutlicher Aufwärtstrend ein, in dessen Verlauf der Wert von 191 €/m² im Jahr 2015 auf 282 €/m² im Jahr 2021 stieg.
In den letzten Jahren zeigt sich ein wechselhaftes Bild. Nach dem Höchstwert von 282 €/m² im Jahr 2021 sank der Bodenrichtwert 2022 um 9,6 % auf 255 €/m², den stärksten Rückgang im gesamten Zeitraum. In den Jahren 2023 und 2024 verharrte er mit 255 €/m² beziehungsweise 254 €/m² nahezu unverändert. Seit 2025 steigen die Werte wieder, zunächst um 4,3 % auf 265 €/m² und anschließend auf das aktuelle Rekordniveau von 290 €/m².
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 255 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 255 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 254 €/m² | -0.4 % |
| 2025 | 265 €/m² | 4.3 % |
| 2026 | 290 €/m² | 9.4 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Hildesheim
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Hildesheim
Die höchsten Bodenrichtwerte in Hildesheim verzeichnet die Stadtmitte mit durchschnittlich 500 €/m². Der Wert liegt nur 1,0 % über dem Vorjahr (495 €/m²) und damit deutlich unter dem Zuwachs der meisten anderen Stadtteile. Die Spanne reicht von 32 €/m² bis zu 1.950 €/m², dem höchsten Einzelwert im gesamten Stadtgebiet. Die Oststadt folgt mit 449 €/m² (+7,7 %), die Neustadt mit 415 €/m² (+7,8 %). Beide erreichen mit 1.130 €/m² denselben Höchstwert. Auf Moritzberg entfallen 330 €/m² bei einem Plus von 8,2 %.
Den stärksten Anstieg weist Einum auf: Der Durchschnittswert stieg um 16,7 % von 78 €/m² auf 91 €/m². Mit deutlichem Abstand folgen Ochtersum mit 9,8 % (255 €/m² auf 280 €/m²) sowie Achtum-Uppen und Sorsum mit jeweils 9,5 %. Am unteren Ende der Zuwachsraten liegen Drispenstedt mit 5,0 % (160 €/m² auf 168 €/m²) und Itzum-Marienburg mit 6,1 %. Insgesamt bewegen sich die Veränderungen in 16 von 17 Stadtteilen zwischen 5,0 % und 9,8 %. Einum bildet die einzige deutliche Abweichung nach oben.
Das Preisniveau fällt von der Innenstadt zu den Randlagen stark ab. Während die zentralen Stadtteile Werte von über 400 €/m² erreichen, liegen Neuhof und Himmelsthür mit jeweils 250 €/m² (je +8,7 %) bereits bei der Hälfte des Werts der Stadtmitte. Die Nordstadt kommt auf 210 €/m² (+7,7 %), Bavenstedt auf 86 €/m² (+7,5 %). Die niedrigsten Durchschnittswerte weisen Hildesheimer Wald mit 37 €/m² und Marienrode mit 35 €/m² auf, was dem 14-Fachen weniger als in der Stadtmitte entspricht. Trotz dieser Durchschnittswerte reichen die Maximalwerte in Sorsum (290 €/m²), Hildesheimer Wald (270 €/m²) und Marienrode (260 €/m²) deutlich darüber hinaus, was auf eine große Spreizung innerhalb dieser Stadtteile hinweist.
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Stadtmitte | 500 | 1.0 % | 32 | 1.950 |
| Oststadt | 449 | 7.7 % | 32 | 1.130 |
| Neustadt | 415 | 7.8 % | 32 | 1.130 |
| Moritzberg | 330 | 8.2 % | 32 | 550 |
| Ochtersum | 280 | 9.8 % | 26 | 380 |
| Marienburger Höhe | 272 | 6.7 % | 32 | 550 |
| Neuhof | 250 | 8.7 % | 32 | 310 |
| Himmelsthür | 250 | 8.7 % | 32 | 300 |
| Itzum-Marienburg | 225 | 6.1 % | 23 | 320 |
| Nordstadt | 210 | 7.7 % | 32 | 380 |
| Drispenstedt | 168 | 5.0 % | 32 | 215 |
| Achtum-Uppen | 104 | 9.5 % | 21 | 250 |
| Einum | 91 | 16.7 % | 21 | 230 |
| Bavenstedt | 86 | 7.5 % | 21 | 185 |
| Sorsum | 46 | 9.5 % | 17 | 290 |
| Hildesheimer Wald | 37 | 8.8 % | 17 | 270 |
| Marienrode | 35 | 6.1 % | 26 | 260 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Achtum-Uppen | 60 | 3,6 | 0,55 |
| Bavenstedt | 50 | 4,95 | 0,55 |
| Drispenstedt | 65 | 5 | 0,55 |
| Einum | 60 | 4,95 | 0,55 |
| Hildesheimer Wald | 30 | 4,8 | 0,55 |
| Himmelsthür | 50 | 5,05 | 0,55 |
| Itzum-Marienburg | - | 3,5 | 0,55 |
| Marienburger Höhe | 60 | 4,8 | 0,55 |
| Marienrode | - | 4,8 | 0,55 |
| Moritzberg | 45 | 4,8 | 0,55 |
| Neuhof | - | 4,8 | 0,55 |
| Neustadt | 110 | 4,8 | 0,55 |
| Nordstadt | 55 | 5,05 | 0,55 |
| Ochtersum | 55 | 3,15 | 0,55 |
| Oststadt | - | 4,8 | 0,55 |
| Sorsum | 35 | 4,79 | 0,55 |
| Stadtmitte | 65 | 4,8 | 0,55 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Niedersachsen.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Diekholzen | 85 | 6.3 % | 5.8 |
| Giesen | 120 | 9.1 % | 7.0 |
| Harsum | 120 | 9.1 % | 8.2 |
| Bad Salzdetfurth | 90 | 0.0 % | 9.8 |
| Nordstemmen | 95 | 5.6 % | 10.5 |
| Schellerten | 82 | 17.1 % | 10.7 |
| Gronau (Leine) | 55 | 0.0 % | 12.2 |
| Sarstedt | 175 | 6.1 % | 12.2 |
| Algermissen | 114 | 7.5 % | 13.3 |
| Holle | 48 | 0.0 % | 14.8 |
| Pattensen | 150 | 0.0 % | 16.1 |
| Elze | 88 | 3.5 % | 16.6 |
| Hohenhameln | 80 | 6.7 % | 16.6 |
| Söhlde | 82 | 2.5 % | 17.2 |
| Laatzen | 270 | 0.0 % | 17.6 |
Sind die Grundstückspreise in Hildesheim mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Hildesheim sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Hildesheim gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Hildesheim kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Hildesheim gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Hildesheim?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Hildesheim zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hildesheim
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Hildesheim:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim
Langelinienwall 26
31134 Hildesheim
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_hameln_hannover/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaeftsstelle-des-gutachterausschusses-103464.htmlE-Mail:
gag-hm-h@lgln.niedersachsen.deTelefon:
05121 164-332Fax:
05151 795-160Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Hildesheim
Die Bodenrichtwerte für Hildesheim erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Hildesheim werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Hildesheims. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Hildesheim sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Hildesheim hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Hildesheim werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Hildesheim wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Hildesheim wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Hildesheim befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
