Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Osnabrück 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Osnabrück liegt bei 325 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Innenstadt mit 851 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Pye und liegt bei 210 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Osnabrück 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 325 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 325 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Innenstadt mit einem Wert von knapp 851 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Pye mit 210 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Osnabrück wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Osnabrück sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Osnabrück werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.
Osnabrücker Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Osnabrück weisen die Stadtteile Innenstadt, Katharinenviertel und Westerberg im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Innenstadt | 851 | 0.1 % |
| 2 | Katharinenviertel | 545 | 0.0 % |
| 2 | Westerberg | 545 | 0.0 % |
| 4 | Weststadt | 490 | 0.0 % |
| 5 | Wüste | 420 | 0.0 % |
Osnabrücker Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Osnabrück finden sich in Atter, Schinkel und Pye. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Innenstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -75%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Pye | 210 | 0.0 % |
| 2 | Schinkel | 225 | 0.0 % |
| 3 | Atter | 238 | 0.0 % |
| 4 | Schinkel-Ost | 242 | 0.0 % |
| 5 | Widukindland | 248 | 0.0 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Osnabrück (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Osnabrück liegt 2026 bei 325 €/m² und ist damit gegenüber dem Vorjahr unverändert (0,0 %). Seit dem Jahr 2000, als der Wert bei 123 €/m² lag, hat sich das Niveau um 202 €/m² beziehungsweise rund 164,2 % erhöht.
Die stärksten Anstiege verzeichnete der Bodenrichtwert zwischen 2003 und 2007 sowie von 2016 bis 2018. Im Jahr 2003 stieg er um 23,7 % von 131 auf 162 €/m², 2017 um 11,8 % von 255 auf 285 €/m². Rückgänge blieben im Gesamtzeitraum die Ausnahme: 2008 fiel der Wert um 5,5 % auf 206 €/m², 2009 um weitere 3,9 % auf 198 €/m².
Der Höchststand vor 2022 wurde 2021 mit 346 €/m² erreicht, nach einem Anstieg von 7,1 % gegenüber dem Vorjahr. 2022 folgte mit -9,5 % (-33 €/m²) der deutlichste Rückgang im betrachteten Zeitraum auf 313 €/m². In den Jahren 2023 und 2024 blieb der Wert mit 313 beziehungsweise 312 €/m² nahezu konstant, bevor er 2025 um 4,2 % auf 325 €/m² zulegte. Das Niveau von 2021 wurde damit bislang nicht wieder erreicht.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2022 | 313 €/m² | -9.5 % |
| 2023 | 313 €/m² | 0.0 % |
| 2024 | 312 €/m² | -0.3 % |
| 2025 | 325 €/m² | 4.2 % |
| 2026 | 325 €/m² | 0.0 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Osnabrück
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Osnabrück
Die höchsten Bodenrichtwerte in Osnabrück weist die Innenstadt mit durchschnittlich 851 €/m² auf, bei einer Spanne von 75 €/m² bis 5.000 €/m². Mit deutlichem Abstand folgen Katharinenviertel und Westerberg mit jeweils 545 €/m², wobei der Westerberg mit einem Höchstwert von 1.125 €/m² eine wesentlich größere Spanne zeigt als das Katharinenviertel mit 435 €/m² bis 660 €/m². Die Weststadt liegt bei 490 €/m², die Wüste bei 420 €/m². Das untere Ende markieren Schinkel mit 225 €/m² und Pye mit 210 €/m². Die Innenstadt liegt damit rund viermal so hoch wie Pye.
Der Großteil der Stadtteile verzeichnet gegenüber dem Vorjahr unveränderte Werte. Die stärkste Steigerung entfällt auf Gartlage, wo der Durchschnitt um 8,0 % von 250 €/m² auf 270 €/m² stieg; zugleich reicht die Spanne dort bis 750 €/m². Es folgen Eversburg mit 3,6 % (von 275 €/m² auf 285 €/m²), Fledder mit 1,8 % und Voxtrup mit 1,7 %. Haste legte um 0,6 % auf 320 €/m² zu, die Innenstadt um 0,1 %.
Als einziger Stadtteil mit rückläufigem Wert fällt Sutthausen auf: Der Durchschnitt sank um 1,0 % von 295 €/m² auf 292 €/m². Das mittlere Preissegment zwischen 280 €/m² und 320 €/m² ist dicht besetzt, darunter Haste, Dodesheide, Hellern und Sonnenhügel mit Werten von 305 €/m² bis 320 €/m². Auffällig ist zudem die Spreizung innerhalb einzelner Stadtteile: In Atter liegt der Höchstwert mit 470 €/m² fast doppelt so hoch wie der Durchschnitt von 238 €/m².
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Innenstadt | 851 | 0.1 % | 75 | 5.000 |
| Westerberg | 545 | 0.0 % | 75 | 1.125 |
| Katharinenviertel | 545 | 0.0 % | 435 | 660 |
| Weststadt | 490 | 0.0 % | 75 | 715 |
| Wüste | 420 | 0.0 % | 75 | 515 |
| Haste | 320 | 0.6 % | 45 | 390 |
| Dodesheide | 310 | 0.0 % | 45 | 330 |
| Hellern | 310 | 0.0 % | 55 | 365 |
| Sonnenhügel | 305 | 0.0 % | 75 | 460 |
| Schölerberg | 295 | 0.0 % | 75 | 360 |
| Voxtrup | 295 | 1.7 % | 45 | 345 |
| Sutthausen | 292 | -1.0 % | 55 | 415 |
| Kalkhügel | 292 | 0.0 % | 75 | 350 |
| Nahne | 285 | 0.0 % | 55 | 355 |
| Eversburg | 285 | 3.6 % | 75 | 490 |
| Hafen | 285 | 0.0 % | 75 | 380 |
| Fledder | 280 | 1.8 % | 75 | 305 |
| Gartlage | 270 | 8.0 % | 75 | 750 |
| Darum - Gretesch - Lüstringen | 255 | 0.0 % | 45 | 350 |
| Widukindland | 248 | 0.0 % | 45 | 295 |
| Schinkel-Ost | 242 | 0.0 % | 75 | 295 |
| Atter | 238 | 0.0 % | 55 | 470 |
| Schinkel | 225 | 0.0 % | 75 | 295 |
| Pye | 210 | 0.0 % | 50 | 245 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Atter | 70 | 6,5 | 1 |
| Darum - Gretesch - Lüstringen | 80 | 6,85 | 1 |
| Dodesheide | 70 | 7,35 | 1 |
| Eversburg | 72 | 6,5 | 1,1 |
| Fledder | 145 | 7,35 | 1 |
| Gartlage | 92 | 7,35 | 1 |
| Hafen | 85 | 7,35 | 1 |
| Haste | 118 | 7,35 | 1 |
| Hellern | 95 | 6,5 | 1 |
| Innenstadt | 130 | 7,35 | 1 |
| Kalkhügel | 115 | 7,35 | 1 |
| Katharinenviertel | - | 7,35 | 1 |
| Nahne | 92 | 6,6 | 1 |
| Pye | 70 | 6,5 | 1 |
| Schinkel | 110 | 7,35 | 1 |
| Schinkel-Ost | 70 | 7,35 | 1 |
| Schölerberg | 162 | 7,35 | 1 |
| Sonnenhügel | 80 | 7,35 | 1 |
| Sutthausen | 75 | 6,5 | 1 |
| Voxtrup | 75 | 6,6 | 1 |
| Westerberg | 80 | 7,35 | 1 |
| Weststadt | 130 | 7,35 | 1 |
| Widukindland | 75 | 7,35 | 1 |
| Wüste | 130 | 7,35 | 1 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Niedersachsen.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Hasbergen | 182 | -1.6 % | 7.4 |
| Wallenhorst | 190 | 0.0 % | 7.7 |
| Georgsmarienhütte | 195 | 0.0 % | 8.3 |
| Belm | 135 | 0.0 % | 8.4 |
| Lotte | 140 | -17.6 % | 8.5 |
| Hagen am Teutoburger Wald | 160 | 6.7 % | 10.7 |
| Bissendorf | 160 | 0.0 % | 11.9 |
| Westerkappeln | 110 | 10.0 % | 13.5 |
| Bad Iburg | 155 | -6.1 % | 14.4 |
| Hilter am Teutoburger Wald | 145 | 3.6 % | 14.4 |
| Ostercappeln | 132 | 10.0 % | 15.3 |
| Bramsche | 115 | 0.0 % | 15.9 |
| Tecklenburg | 140 | 0.0 % | 17.5 |
| Lienen | 112 | 9.8 % | 17.9 |
| Lengerich | 180 | 0.0 % | 18.8 |
Sind die Grundstückspreise in Osnabrück mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Osnabrück sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Osnabrück gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Osnabrück kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Osnabrück gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Osnabrück?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Osnabrück zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Osnabrück
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Osnabrück:
Adresse:
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Osnabrück
Mercatorstraße 6
49080 Osnabrück
Website:
https://www.lgln.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns_amp_organisation/organisation_amp_kontakt/rd_osnabruck_meppen/geschaftsstelle_gutachterausschuss/geschaftsstelle-des-gutachterausschusses-osnabruck-meppen-103483.htmlE-Mail:
gag-os-mep@lgln.niedersachsen.deTelefon:
0541 503 - 180Fax:
0541 503 - 101Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Osnabrück.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Osnabrück
Die Bodenrichtwerte für Osnabrück erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Osnabrück anfragen.
Die Bodenrichtwerte in Osnabrück werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Osnabrück festgelegt.
Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Osnabrücks. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.
Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.
Die Bodenrichtwerte in Osnabrück sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Osnabrück hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.
Die Bodenrichtwerte für Osnabrück werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.
Der Bodenrichtwert in Osnabrück wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.
Die Bodenrichtwertkarte für Osnabrück wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.
Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Osnabrück befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de
