Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Offenburg 2026
Zusammenfassung
- Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Offenburg liegt bei 184 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% gefallen.
- Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Kernstadt mit 340 €/m².
- Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Griesheim und liegt bei 138 €/m².
- Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.
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Aktuelle Bodenrichtwerte für Offenburg 2026
Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 184 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 2 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 186 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 1,1%.
Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Kernstadt mit einem Wert von knapp 340 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Griesheim mit 138 €/m².
Die Bodenrichtwerte für Offenburg wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 25.06.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Offenburg sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.
Die Bodenrichtwerte in Offenburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.
Offenburger Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten
Für Offenburg weisen die Stadtteile Kernstadt, Fessenbach und Rammersweier im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kernstadt | 340 | 0.9 % |
| 2 | Fessenbach | 263 | 0.4 % |
| 3 | Rammersweier | 243 | 0.4 % |
| 4 | Zell-Weierbach | 195 | 1.0 % |
| 5 | Elgersweier | 175 | 0.6 % |
Offenburger Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten
Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Offenburg finden sich in Weier, Windschläg und Griesheim. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Kernstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -60%.
| Rank | Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) |
|---|---|---|---|
| 1 | Griesheim | 138 | 0.7 % |
| 2 | Windschläg | 142 | 0.7 % |
| 3 | Weier | 144 | 0.7 % |
| 3 | Zunsweier | 144 | 0.7 % |
| 5 | Bohlsbach | 152 | 0.7 % |
Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Offenburg (2001-2026)
Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Offenburg liegt im Jahr 2025 bei 184 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 2 €/m² (-1,1 %). Diese leichte Abwärtstendenz setzt die volatile Entwicklung der vergangenen Jahre fort.
Besonders auffällig zeigt sich die Entwicklung seit 2016, als der Bodenrichtwert von 146 €/m² auf den historischen Höchststand von 198 €/m² im Jahr 2021 anstieg. Diese Phase war geprägt von kontinuierlichen Wertsteigerungen, wobei die Jahre 2016 bis 2018 mit Zuwächsen von 9,0 % bis 11,6 % die dynamischste Wachstumsphase darstellten. Der absolute Spitzenwert wurde 2021 mit 198 €/m² erreicht, was gegenüber 2016 einer Wertsteigerung von über 35 % entspricht.
Die jüngste Entwicklung seit 2022 zeigt eine deutliche Trendwende: Nach dem Rekordniveau folgte 2022 ein markanter Einbruch um 19 €/m² (-9,6 %) auf 179 €/m², der stärkste absolute und relative Rückgang in der gesamten Zeitreihe seit 2000. Seither pendelt der Bodenrichtwert zwischen 178 und 186 €/m², wobei sich 2024 eine kurzzeitige Erholung auf 186 €/m² zeigte, die jedoch 2025 wieder korrigiert wurde. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert dennoch mehr als verdoppelt, von ursprünglich 70 €/m² auf das aktuelle Niveau.
| Jahr | Bodenrichtwert | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 198 €/m² | 7.0 % |
| 2022 | 179 €/m² | -9.6 % |
| 2023 | 178 €/m² | -0.6 % |
| 2024 | 186 €/m² | 4.5 % |
| 2025 | 184 €/m² | -1.1 % |
Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Offenburg
Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Offenburg
Die Kernstadt Offenburg weist mit 340 €/m² den deutlich höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwert auf und zeigt gleichzeitig mit 0,9 % die stärkste Preissteigerung im Jahresvergleich. Besonders bemerkenswert sind die extremen Preisspannen innerhalb der einzelnen Stadtteile: Während die Kernstadt Spitzenwerte von 1.490 €/m² erreicht, liegt das Minimum bei nur 20 €/m². Auch Fessenbach zeigt mit einem Durchschnittswert von 263 €/m² und einer Höchstlage von 630 €/m² deutliche interne Preisunterschiede.
Die übrigen Stadtteile bewegen sich in einer relativ homogenen Preisspanne zwischen 138 €/m² und 195 €/m², wobei Zell-Weierbach mit 195 €/m² an der Spitze dieser Gruppe steht und ebenfalls eine überdurchschnittliche Steigerung von 1,0 % verzeichnet. Auffällig ist die einheitliche moderate Preisentwicklung aller Stadtteile mit Veränderungsraten zwischen 0,4 % und 1,0 %, was auf eine stabile, aber wachsende Nachfrage im gesamten Stadtgebiet hindeutet. Die geringsten Durchschnittswerte weisen Griesheim mit 138 €/m² und Windschläg mit 142 €/m² auf.
| Stadtteil | ⌀ (€/m2) | △ (%) | MIN (€/m2) | MAX (in €/m2) |
|---|---|---|---|---|
| Kernstadt | 340 | 0.9 % | 20 | 1.490 |
| Fessenbach | 263 | 0.4 % | 130 | 630 |
| Rammersweier | 243 | 0.4 % | 25 | 490 |
| Zell-Weierbach | 195 | 1.0 % | 25 | 450 |
| Elgersweier | 175 | 0.6 % | 30 | 350 |
| Waltersweier | 172 | 0.6 % | 50 | 350 |
| Bühl | 158 | 0.6 % | 20 | 350 |
| Bohlsbach | 152 | 0.7 % | 20 | 330 |
| Weier | 144 | 0.7 % | 5 | 280 |
| Zunsweier | 144 | 0.7 % | 20 | 380 |
| Windschläg | 142 | 0.7 % | 20 | 300 |
| Griesheim | 138 | 0.7 % | 20 | 300 |
Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.
Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.
Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten
| Stadtteil | Gewerbe (€/m2) | Landwirt (€/m2) | Forstwirt (€/m2) |
|---|---|---|---|
| Bohlsbach | 102 | 3,6 | 0,8 |
| Bühl | 94 | 3,5 | 0,8 |
| Elgersweier | 89 | 3,3 | 0,8 |
| Fessenbach | - | 3,99 | 0,8 |
| Griesheim | - | 3,47 | 0,8 |
| Kernstadt | 136 | 4 | 0,8 |
| Rammersweier | 106 | 3,91 | 0,8 |
| Waltersweier | 108 | 3,91 | 0,8 |
| Weier | 60 | 3,51 | 0,8 |
| Windschläg | 47 | 3,49 | 0,8 |
| Zell-Weierbach | - | 3,98 | 0,8 |
| Zunsweier | 84 | 2,76 | 0,8 |
Bodenrichtwerte benachbarter Städte
Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für
Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg.| Stadt | ⌀ (€/m2) | △ (%) | Distanz (km) |
|---|---|---|---|
| Ortenberg (Baden) | 157 | 1.3 % | 3.8 |
| Schutterwald | 270 | 3.8 % | 5.5 |
| Ohlsbach | 140 | 0.0 % | 5.9 |
| Durbach | 133 | 0.0 % | 6.3 |
| Hohberg | 119 | 0.8 % | 7.3 |
| Berghaupten | 96 | 0.0 % | 8.7 |
| Appenweier | 78 | 1.3 % | 8.8 |
| Neuried (Baden) | 26 | 0.0 % | 10.3 |
| Gengenbach | 62 | -45.6 % | 10.3 |
| Willstätt | 76 | 0.0 % | 11.5 |
| Friesenheim | 42 | 2.4 % | 11.6 |
| Kehl | 84 | 0.0 % | 12.5 |
| Renchen | 80 | 17.6 % | 13.5 |
| Nordrach | 41 | 2.5 % | 13.9 |
| Meißenheim | 27 | 0.0 % | 13.9 |
Sind die Grundstückspreise in Offenburg mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?
Die Grundstückspreise in Offenburg sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Offenburg gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.
Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.
Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Offenburg kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Offenburg gut einschätzen kann.
Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:
Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Offenburg?
Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Offenburg zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:
1. Online-Bodenrichtwertkarten
In Baden-Württemberg können Sie über BORIS BW, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS BW.
2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Offenburg
Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Offenburg:
Adresse:
Gemeinsamer Gutachterausschuss Offenburg-Kinzigtal
Hauptstraße 90
77654 Offenburg
Website:
www.offenburg.de/de/bauen-und-umwelt/gutachterausschussE-Mail:
gutachterausschuss@offenburg.deTelefon:
0781 82-2323Fax:
Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gemeinsamer Gutachterausschuss Offenburg-Kinzigtal.
3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt
Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.
