Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Oldenburg 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Oldenburg? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Wo finde ich den Bodenrichtwert für meinen Stadtteil? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Oldenburg finden Sie im Folgenden.
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19.01.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Oldenburg liegt bei 251 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Innenstadt mit 794 €/m².
  • Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Thomasburg und liegt bei 124 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Aktuelle Bodenrichtwerte für Oldenburg 2026

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 251 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 251 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.

Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Innenstadt mit einem Wert von knapp 794 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Thomasburg mit 124 €/m².

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 01.03.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Oldenburg sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.

Oldenburger Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten

Für Oldenburg weisen die Stadtteile Innenstadt, Dobbenviertel und Haarenesch im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.

RankStadtteil
(€/m2)
△ (%)
1Innenstadt7940.0 %
2Dobbenviertel6580.0 %
3Haarenesch5920.0 %
4Gerichtsviertel4770.0 %
5Ehnernviertel4730.0 %

Oldenburger Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten

Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Oldenburg finden sich in Tweelbäke, Neuenwege und Thomasburg. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Innenstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -85%.

RankStadtteil
(€/m2)
△ (%)
1Thomasburg1240.0 %
2Neuenwege1250.0 %
3Tweelbäke1260.0 %
3Bornhorst1260.0 %
5Rauhehorst1718.9 %

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Oldenburg (2001-2026)

Der aktuelle Bodenrichtwert in Oldenburg liegt bei 251 €/m² und zeigt im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung (0,0 %). Diese Stagnation folgt auf eine Phase der Erholung, nachdem der Wert 2024 um 4,1 % auf 251 €/m² gestiegen war.

Die Entwicklung der letzten fünf Jahre zeigt ein charakteristisches Wellenmuster: Nach einem kontinuierlichen Anstieg von 238 €/m² im Jahr 2019 auf den Höchstwert von 267 €/m² im Jahr 2021 folgte 2022 ein markanter Einbruch um 25 €/m² (-9,4 %). Dieser Rückgang setzte sich 2023 mit einem weiteren leichten Minus von 0,4 % fort, bevor 2024 wieder eine Aufwärtsbewegung einsetzte.

Über den gesamten Betrachtungszeitraum seit 2000 zeigt sich eine bemerkenswerte Wertsteigerung von 95 €/m² auf 251 €/m², was einer Zunahme um 164 % entspricht. Besonders auffällig waren die Jahre 2003 mit einem Sprung um 23,8 % sowie 2017 mit einem Anstieg um 11,7 %. Als einzige größere Korrekturphase sticht der Zeitraum 2008-2009 hervor, als die Werte um insgesamt 15,6 % sanken. Die jüngste Korrektur von 2021 bis 2023 war mit einem Gesamtrückgang von 9,7 % weniger ausgeprägt, wobei sich der Markt inzwischen auf dem Niveau von 2020 stabilisiert hat.

JahrBodenrichtwertVeränderung
2021267 €/m²6.8 %
2022242 €/m²-9.4 %
2023241 €/m²-0.4 %
2024251 €/m²4.1 %
2025251 €/m²0.0 %
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Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Oldenburg

Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Oldenburg

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg zeigen eine deutliche Zweiteilung zwischen zentralen und peripheren Stadtteilen. An der Spitze steht die Innenstadt mit 794 €/m², gefolgt vom Dobbenviertel mit 658 €/m² und Haarenesch mit 592 €/m². Die Spitzenpreise in der Innenstadt erreichen dabei bis zu 2.350 €/m². Im Kontrast dazu liegen die Randlagen wie Thomasburg, Neuenwege und Bornhorst zwischen 124 und 126 €/m².

Bemerkenswert sind die wenigen Preisveränderungen zum Vorjahr, da 28 der 31 Stadtteile vollständig unverändert blieben. Lediglich drei Stadtteile verzeichneten Bewegungen: Rauhehorst stieg um 8,9 % auf 171 €/m², während Alexandersfeld um 2,0 % auf 336 €/m² und Ofenerdiek um 1,1 % auf 275 €/m² sanken. Das Preisgefälle zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil beträgt dabei das Sechsfache, wobei sich die Werte von der Innenstadt zu den Außenbereichen kontinuierlich absenken.

Stadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (in €/m2)
Innenstadt7940.0 %1252.350
Dobbenviertel6580.0 %125700
Haarenesch5920.0 %125700
Gerichtsviertel4770.0 %1251.100
Ehnernviertel4730.0 %340500
Bürgeresch4330.0 %125500
Ziegelhof4220.0 %125625
Haarentor4140.0 %125625
Dietrichsfeld3810.0 %125430
Bloherfelde381-1.6 %70575
Bahnhofsviertel3710.0 %125750
Bürgerfelde3540.0 %125500
Alexandersfeld336-2.0 %65360
Osternburg3270.0 %125700
Nadorst3160.0 %125410
Eversten2940.0 %50700
Ofenerdiek275-1.1 %65430
Drielaker-Moor2720.0 %125400
Kreyenbrück2660.0 %50410
Donnerschwee2610.0 %125500
Bümmerstede2490.0 %50340
Ohmstede2460.0 %125410
Krusenbusch2340.0 %45290
Drielake2330.0 %125410
Wechloy1990.0 %70625
Etzhorn1900.0 %70410
Rauhehorst1718.9 %65380
Tweelbäke1260.0 %45320
Bornhorst1260.0 %30180
Neuenwege1250.0 %45180
Thomasburg1240.0 %50125

Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.

Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.

Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten

StadtteilGewerbe (€/m2)Landwirt (€/m2)Forstwirt (€/m2)
Alexandersfeld404,50,75
Bahnhofsviertel-4,5-
Bloherfelde-4,50,75
Bornhorst-3,160,66
Bümmerstede404,50,7
Bürgeresch1004,5-
Bürgerfelde-4,5-
Dietrichsfeld-4,5-
Dobbenviertel-4,5-
Donnerschwee404,5-
Drielake364,5-
Drielaker-Moor574,5-
Ehnernviertel-4,5-
Etzhorn494,430,75
Eversten484,50,71
Gerichtsviertel-4,5-
Haarenesch-4,5-
Haarentor1004,5-
Innenstadt-4,5-
Kreyenbrück-4,50,7
Krusenbusch354,50,7
Nadorst784,5-
Neuenwege334,50,7
Ofenerdiek474,50,75
Ohmstede424,5-
Osternburg674,5-
Rauhehorst-4,50,75
Thomasburg-4,50,7
Tweelbäke404,50,7
Wechloy1294,490,75
Ziegelhof-4,5-

Bodenrichtwerte benachbarter Städte

Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Niedersachsen.
Stadt⌀ (€/m2)△ (%)Distanz (km)
Wardenburg560.0 %11.2
Hude500.0 %11.9
Rastede790.0 %12.9
Hatten510.0 %13.1
Bad Zwischenahn1020.0 %13.7
Elsfleth320.0 %14.0
Wiefelstede720.0 %14.5
Edewecht680.0 %15.7
Berne310.0 %17.0
Bösel460.0 %20.5
Ovelgönne300.0 %20.8
Großenkneten410.0 %22.3
Ganderkesee570.0 %23.3
Jade310.0 %23.6
Dötlingen420.0 %23.8

Sind die Grundstückspreise in Oldenburg mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Oldenburg sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Oldenburg gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Oldenburg kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Oldenburg gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Oldenburg?

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oldenburg zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Oldenburg

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Oldenburg:

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Oldenburg