Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Oldenburg 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Oldenburg? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Wo finde ich den Bodenrichtwert für meinen Stadtteil? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Oldenburg finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
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19.10.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Oldenburg liegt bei 380 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Innenstadt mit 700 €/m².
  • Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Bornhorst und liegt bei 62 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Aktuelle Bodenrichtwerte für Oldenburg 2026

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 380 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 380 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.

Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Innenstadt mit einem Wert von knapp 700 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Bornhorst mit 62 €/m².

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Oldenburg sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.

Oldenburger Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten

Für Oldenburg weisen die Stadtteile Innenstadt, Gerichtsviertel und Dobbenviertel im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.

RankStadtteil
⌀ (€/m2)
△ (%)
1Innenstadt7000.0 %
2Gerichtsviertel6250.0 %
3Dobbenviertel6120.0 %
4Haarenesch6000.0 %
5Bahnhofsviertel5000.0 %

Oldenburger Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten

Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Oldenburg finden sich in Neuenwege, Thomasburg und Bornhorst. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Innenstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -85%.

RankStadtteil
⌀ (€/m2)
△ (%)
1Bornhorst626.9 %
2Thomasburg1100.0 %
3Neuenwege1250.0 %
4Krusenbusch202-2.9 %
5Tweelbäke280-3.4 %

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Oldenburg (2001-2026)

Der aktuelle durchschnittliche Bodenrichtwert in Oldenburg liegt im Jahr 2026 bei 380 €/m². Gegenüber dem Vorjahr 2025 zeigt sich keine Veränderung, der Wert bleibt unverändert bei 380 €/m². Im Vergleich zu 2024 bedeutet dies allerdings einen Anstieg um 15 €/m² beziehungsweise 4,1 %.

Über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2026 verzeichnete der Bodenrichtwert eine deutliche Wertsteigerung von 144 €/m² auf 380 €/m², was einer Gesamtzunahme von 164 % entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Preise zwischen 2016 und 2021, als der Bodenrichtwert kontinuierlich von 298 €/m² auf 405 €/m² kletterte – den höchsten jemals erreichten Wert. Allein im Jahr 2017 stieg der Wert um bemerkenswerte 35 €/m² oder 11,7 %.

Auffällig ist der markante Einbruch im Jahr 2022, als der Bodenrichtwert um 39 €/m² beziehungsweise 9,6 % auf 366 €/m² fiel – der stärkste absolute und relative Rückgang im gesamten Zeitraum. In den Folgejahren 2023 und 2024 stagnierte der Wert weitgehend bei etwa 365 bis 366 €/m², bevor 2025 wieder eine moderate Erholung auf 380 €/m² einsetzte. Weitere markante Entwicklungen zeigten sich zwischen 2002 und 2007 mit einem kontinuierlichen Aufwärtstrend sowie im Jahr 2003 mit einem außergewöhnlichen Sprung um 24,2 %.

JahrBodenrichtwertVeränderung
2022366 €/m²-9.6 %
2023366 €/m²0.0 %
2024365 €/m²-0.3 %
2025380 €/m²4.1 %
2026380 €/m²0.0 %
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Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Oldenburg

Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Oldenburg

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg zeigen sich im aktuellen Berichtszeitraum überwiegend stabil, wobei die Innenstadt das höchste Preisniveau aufweist. Innerhalb dieses Stadtteils wird zudem mit 2.350 €/m² der absolute Spitzenwert der gesamten Stadt erreicht. Die zentrumsnahen Lagen wie Gerichtsviertel mit 625 €/m², Dobbenviertel mit 612 €/m² und Haarenesch mit 600 €/m² bilden ein deutlich abgegrenztes Hochpreissegment. Das Bahnhofsviertel liegt mit 500 €/m² bereits merklich unter diesem Niveau.

Bemerkenswert sind die wenigen Abweichungen von der ansonsten durchgängigen Preisstabilität: Bornhorst verzeichnet mit 6,9 % die einzige nennenswerte Preissteigerung und erreicht nun 62 €/m². Dem stehen zwei Stadtteile mit rückläufigen Werten gegenüber: Tweelbäke mit einem Rückgang von 3,4 % auf 280 €/m² und Krusenbusch mit minus 2,9 % auf 202 €/m². Auffällig ist die große Preisspanne zwischen den zentralen und peripheren Lagen: Während die günstigsten Durchschnittswerte in Thomasburg bei 110 €/m² und in Neuenwege bei 125 €/m² liegen, zeigt sich ein Faktor von mehr als 6 zur Innenstadt.

Stadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (in €/m2)
Innenstadt7000.0 %1252.350
Gerichtsviertel6250.0 %1251.100
Dobbenviertel6120.0 %125700
Haarenesch6000.0 %125700
Bahnhofsviertel5000.0 %125750
Haarentor4100.0 %125625
Ziegelhof4100.0 %125625
Eversten4100.0 %50700
Bürgerfelde3950.0 %125500
Bloherfelde3800.0 %70575
Donnerschwee3800.0 %125500
Ohmstede3600.0 %125430
Dietrichsfeld3600.0 %125430
Ofenerdiek3500.0 %65430
Nadorst3500.0 %125430
Wechloy3500.0 %70625
Osternburg3400.0 %125700
Bürgeresch3400.0 %125500
Etzhorn3400.0 %70430
Ehnernviertel3400.0 %340500
Alexandersfeld3300.0 %65360
Kreyenbrück3200.0 %50410
Drielaker-Moor3200.0 %125390
Drielake3200.0 %125410
Rauhehorst3000.0 %65380
Bümmerstede2900.0 %50340
Tweelbäke280-3.4 %45320
Krusenbusch202-2.9 %45280
Neuenwege1250.0 %45180
Thomasburg1100.0 %50125
Bornhorst626.9 %40180

Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.

Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.

Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten

StadtteilGewerbe (€/m2)Landwirt (€/m2)Forstwirt (€/m2)
Alexandersfeld453,50,75
Bahnhofsviertel-4,5-
Bloherfelde-3,50,75
Bornhorst-2,950,7
Bümmerstede404,50,7
Bürgeresch1004,5-
Bürgerfelde-4,5-
Dietrichsfeld-4,5-
Dobbenviertel-4,5-
Donnerschwee454,5-
Drielake524,5-
Drielaker-Moor504,5-
Ehnernviertel-4,5-
Etzhorn483,50,75
Eversten503,60,75
Gerichtsviertel-4,5-
Haarenesch-4,5-
Haarentor1004,5-
Innenstadt-4,5-
Kreyenbrück1004,50,7
Krusenbusch354,50,7
Nadorst784,5-
Neuenwege303,30,7
Ofenerdiek403,50,75
Ohmstede454,5-
Osternburg604,5-
Rauhehorst-3,50,75
Thomasburg-4,50,7
Tweelbäke503,50,7
Wechloy703,50,75
Ziegelhof-4,5-

Bodenrichtwerte benachbarter Städte

Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Niedersachsen.
Stadt⌀ (€/m2)△ (%)Distanz (km)
Wardenburg1154.5 %11.2
Hude1250.0 %11.9
Rastede1800.0 %12.9
Hatten1250.0 %13.1
Bad Zwischenahn2400.0 %13.7
Elsfleth8513.3 %14.0
Wiefelstede1800.0 %14.5
Edewecht1553.3 %15.7
Berne8310.7 %17.0
Bösel800.0 %20.5
Ovelgönne7321.7 %20.8
Großenkneten650.0 %22.3
Ganderkesee19011.8 %23.3
Jade10011.1 %23.6
Dötlingen900.0 %23.8

Sind die Grundstückspreise in Oldenburg mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Oldenburg sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Oldenburg gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Oldenburg kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Oldenburg gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Oldenburg?

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oldenburg zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Oldenburg

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Oldenburg:

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Oldenburg

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Oldenburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Oldenburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Oldenburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Oldenburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen