Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Oldenburg 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Oldenburg? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Wo finde ich den Bodenrichtwert für meinen Stadtteil? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Oldenburg finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
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26.10.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Oldenburg liegt bei 380 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Innenstadt mit 794 €/m².
  • Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Thomasburg und liegt bei 124 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Aktuelle Bodenrichtwerte für Oldenburg 2026

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 380 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 0 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 380 €/m², bleibt der Bodenrichtwert stabil.

Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Innenstadt mit einem Wert von knapp 794 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Thomasburg mit 124 €/m².

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Oldenburg sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.

Oldenburger Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten

Für Oldenburg weisen die Stadtteile Innenstadt, Dobbenviertel und Gerichtsviertel im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.

RankStadtteil
⌀ (€/m2)
△ (%)
1Innenstadt7940.0 %
2Dobbenviertel6580.0 %
3Gerichtsviertel6250.0 %
4Haarenesch6000.0 %
5Bahnhofsviertel5000.0 %

Oldenburger Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten

Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Oldenburg finden sich in Bornhorst, Neuenwege und Thomasburg. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Innenstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -85%.

RankStadtteil
⌀ (€/m2)
△ (%)
1Thomasburg1240.0 %
2Neuenwege1250.0 %
3Bornhorst1260.0 %
4Krusenbusch228-2.6 %
5Tweelbäke280-3.4 %

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Oldenburg (2001-2026)

In Oldenburg liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert im Jahr 2026 bei 380 €/m². Gegenüber dem Vorjahr blieb der Wert unverändert (0,0 %), nachdem er 2025 noch um 15 €/m² beziehungsweise 4,1 % gestiegen war. Über den Gesamtzeitraum seit 2000 hat sich der Bodenrichtwert von 144 €/m² auf 380 €/m² erhöht, was einem Anstieg um 236 €/m² beziehungsweise rund 163,9 % entspricht.

Die Entwicklung verlief in mehreren Phasen. Zwischen 2002 und 2007 stieg der Wert von 153 €/m² auf 255 €/m², wobei 2003 mit 24,2 % der höchste prozentuale Zuwachs im gesamten Zeitraum verzeichnet wurde. Nach Rückgängen in den Jahren 2008 und 2009 auf 232 €/m² folgte eine Phase weitgehender Stagnation mit Werten zwischen 244 €/m² und 263 €/m² bis 2014. Ab 2016 beschleunigte sich der Anstieg deutlich: Von 298 €/m² im Jahr 2016 stieg der Wert bis 2018 auf 360 €/m², mit einem Zuwachs von 35 €/m² beziehungsweise 11,7 % im Jahr 2017.

In den vergangenen fünf Jahren erreichte der Bodenrichtwert 2021 mit 405 €/m² sein bisheriges Maximum, nach einem Plus von 7,1 % gegenüber 2020. Im Folgejahr 2022 sank er um 39 €/m² beziehungsweise 9,6 % auf 366 €/m², der stärkste Rückgang im gesamten Betrachtungszeitraum. In den Jahren 2023 und 2024 verharrte der Wert bei 366 €/m² beziehungsweise 365 €/m², ehe 2025 mit 380 €/m² wieder ein Anstieg verzeichnet wurde. Der aktuelle Wert liegt damit rund 6,2 % unter dem Höchststand von 2021.

JahrBodenrichtwertVeränderung
2022366 €/m²-9.6 %
2023366 €/m²0.0 %
2024365 €/m²-0.3 %
2025380 €/m²4.1 %
2026380 €/m²0.0 %
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Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Oldenburg

Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Oldenburg

In Oldenburg liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert in der Innenstadt bei 794 €/m² und damit am höchsten aller Stadtteile. Einzelne Zonen erreichen dort bis zu 2.350 €/m², der Spitzenwert im gesamten Stadtgebiet. Es folgen das Dobbenviertel mit 658 €/m², das Gerichtsviertel mit 625 €/m² und Haarenesch mit 600 €/m². Das Dobbenviertel zeigt mit einer Spanne von 125 bis 700 €/m² ein vergleichsweise enges Preisband, während das Gerichtsviertel von 125 bis 1.100 €/m² reicht.

Am unteren Ende des Preisspektrums liegen die Randlagen Bornhorst mit 126 €/m², Neuenwege mit 125 €/m² und Thomasburg mit 124 €/m². Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil liegt damit ein Faktor von rund 6,4. Auffällig ist die Lücke zwischen Krusenbusch mit 228 €/m² und den drei günstigsten Stadtteilen, während das breite Mittelfeld von Bümmerstede mit 290 €/m² bis zum Ehnernviertel mit 473 €/m² vergleichsweise dicht beieinander liegt. Das Ehnernviertel weist mit einem Mindestwert von 340 €/m² zudem die höchste Untergrenze aller Stadtteile auf.

Bei der Entwicklung zum Vorjahr blieben die Durchschnittswerte nahezu aller Stadtteile unverändert. Rückgänge verzeichneten lediglich zwei Stadtteile: Tweelbäke sank von 290 auf 280 €/m² (-3,4 %), Krusenbusch von 234 auf 228 €/m² (-2,6 %). Steigerungen waren in keinem Stadtteil zu beobachten.

Stadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (in €/m2)
Innenstadt7940.0 %1252.350
Dobbenviertel6580.0 %125700
Gerichtsviertel6250.0 %1251.100
Haarenesch6000.0 %125700
Bahnhofsviertel5000.0 %125750
Ehnernviertel4730.0 %340500
Bürgeresch4330.0 %125500
Ziegelhof4220.0 %125625
Haarentor4140.0 %125625
Eversten4100.0 %50700
Bürgerfelde3950.0 %125500
Dietrichsfeld3810.0 %125430
Bloherfelde3810.0 %70575
Donnerschwee3800.0 %125500
Ohmstede3600.0 %125430
Ofenerdiek3500.0 %65430
Nadorst3500.0 %125430
Wechloy3500.0 %70625
Osternburg3400.0 %125700
Etzhorn3400.0 %70430
Alexandersfeld3360.0 %65360
Kreyenbrück3200.0 %50410
Drielaker-Moor3200.0 %125390
Drielake3200.0 %125410
Rauhehorst3000.0 %65380
Bümmerstede2900.0 %50340
Tweelbäke280-3.4 %45320
Krusenbusch228-2.6 %45280
Bornhorst1260.0 %40180
Neuenwege1250.0 %45180
Thomasburg1240.0 %50125

Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.

Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.

Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten

StadtteilGewerbe (€/m2)Landwirt (€/m2)Forstwirt (€/m2)
Alexandersfeld404,50,75
Bahnhofsviertel-4,5-
Bloherfelde-4,50,75
Bornhorst-3,110,66
Bümmerstede404,50,7
Bürgeresch1004,5-
Bürgerfelde-4,5-
Dietrichsfeld-4,5-
Dobbenviertel-4,5-
Donnerschwee454,5-
Drielake524,5-
Drielaker-Moor504,5-
Ehnernviertel-4,5-
Etzhorn483,50,75
Eversten503,60,75
Gerichtsviertel-4,5-
Haarenesch-4,5-
Haarentor1004,5-
Innenstadt-4,5-
Kreyenbrück1004,50,7
Krusenbusch354,50,7
Nadorst784,5-
Neuenwege303,30,7
Ofenerdiek403,50,75
Ohmstede454,5-
Osternburg604,5-
Rauhehorst-3,50,75
Thomasburg-4,50,7
Tweelbäke503,50,7
Wechloy703,50,75
Ziegelhof-4,5-

Bodenrichtwerte benachbarter Städte

Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Niedersachsen.
Stadt⌀ (€/m2)△ (%)Distanz (km)
Wardenburg1154.5 %11.2
Hude1250.0 %11.9
Rastede1800.0 %12.9
Hatten1250.0 %13.1
Bad Zwischenahn2400.0 %13.7
Elsfleth8513.3 %14.0
Wiefelstede1800.0 %14.5
Edewecht1553.3 %15.7
Berne8310.7 %17.0
Bösel800.0 %20.5
Ovelgönne7321.7 %20.8
Großenkneten650.0 %22.3
Ganderkesee19011.8 %23.3
Jade10011.1 %23.6
Dötlingen900.0 %23.8

Sind die Grundstückspreise in Oldenburg mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Oldenburg sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Oldenburg gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Oldenburg kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Oldenburg gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Oldenburg?

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Oldenburg zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Oldenburg

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Oldenburg:

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Oldenburg

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Oldenburgs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Oldenburg sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Oldenburg hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Oldenburg werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Oldenburg wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Oldenburg wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Oldenburg befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen