Bodenrichtwerte & Grundstückspreise Braunschweig 2026

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für Braunschweig? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren entwickelt? Wo finde ich den Bodenrichtwert für meinen Stadtteil? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in Braunschweig finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
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19.10.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Braunschweig liegt bei 330 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,9% gefallen.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Innenstadt mit 550 €/m².
  • Der niedrigste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Harxbüttel und liegt bei 68 €/m².
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

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Aktuelle Bodenrichtwerte für Braunschweig 2026

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 330 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 10 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 340 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Rückgang von 2,9%.

Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Innenstadt mit einem Wert von knapp 550 €/m². Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Harxbüttel mit 68 €/m².

Die Bodenrichtwerte für Braunschweig wurden zum Stichtag am 01.01.2026 ermittelt und am 02.02.2026 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Weitere Informationen zu den aktuellen Bodenrichtwerten aller Stadtteile in Braunschweig sowie die Entwicklung der Lagepreise können im unteren Abschnitt aufgerufen werden.

Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2027 bekanntgegeben.

Braunschweiger Stadtteile mit den höchsten Bodenrichtwerten

Für Braunschweig weisen die Stadtteile Innenstadt, Siegfriedviertel und Riddagshausen im Durchschnitt die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbaufläche auf.

RankStadtteil
⌀ (€/m2)
△ (%)
1Innenstadt5500.0 %
2Siegfriedviertel4500.0 %
3Riddagshausen4200.0 %
4Melverode3500.0 %
5Querum3400.0 %

Braunschweiger Stadtteile mit den niedrigsten Bodenrichtwerten

Die niedrigsten Bodenrichtwerte in Braunschweig finden sich in Stiddien, Bevenrode und Harxbüttel. Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Innenstadt) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -85%.

RankStadtteil
⌀ (€/m2)
△ (%)
1Harxbüttel684.6 %
1Bevenrode684.6 %
3Stiddien900.0 %
3Leiferde900.0 %
5Rautheim1050.0 %

Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte für Braunschweig (2001-2026)

Der durchschnittliche Bodenrichtwert in Braunschweig liegt im Jahr 2026 bei 330 €/m² und verzeichnet damit gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 10 €/m² bzw. 2,9 %. Nach einem leichten Anstieg auf 340 €/m² im Jahr 2025 setzt sich damit die volatile Entwicklung der vergangenen Jahre fort.

Besonders auffällig zeigt sich der Einbruch im Jahr 2022, als der Bodenrichtwert um 34 €/m² bzw. 9,4 % von 362 €/m² auf 328 €/m² fiel – der stärkste absolute und relative Rückgang im gesamten Beobachtungszeitraum. Nach zwei Jahren Stagnation bzw. minimalen Veränderungen zwischen 2022 und 2024 deutete der Anstieg 2025 zunächst eine Erholung an, die sich 2026 jedoch nicht bestätigte.

Die stärkste Wachstumsphase erlebte Braunschweig zwischen 2015 und 2021, in der der Bodenrichtwert kontinuierlich von 245 €/m² auf 362 €/m² stieg – ein Zuwachs von 117 €/m² in sechs Jahren. Hervorzuheben ist dabei das Jahr 2017 mit einem Anstieg um 32 €/m² bzw. 12,0 %, dem höchsten relativen Zuwachs seit dem außergewöhnlichen Sprung von 24,1 % im Jahr 2003. Über den Gesamtzeitraum von 2000 bis 2026 erhöhte sich der durchschnittliche Bodenrichtwert von 129 €/m² auf 330 €/m², was einem Gesamtanstieg von 156 % entspricht.

JahrBodenrichtwertVeränderung
2022328 €/m²-9.4 %
2023328 €/m²0.0 %
2024327 €/m²-0.3 %
2025340 €/m²4.0 %
2026330 €/m²-2.9 %
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Bodenrichtwerte nach Stadtteilen für Braunschweig

Bodenrichtwerte für Wohnbau und Mischbebauung für Braunschweig

Die Bodenrichtwerte in Braunschweig zeigen eine bemerkenswerte Preisstabilität über alle Stadtteile hinweg. Mit Ausnahme von drei Stadtteilen verzeichneten sämtliche Gebiete eine Veränderung von 0,0 % zum Vorjahr. Lediglich Bevenrode und Harxbüttel weisen mit jeweils 4,6 % sowie Schapen mit 4,0 % moderate Zuwächse auf. Alle drei gehören jedoch mit durchschnittlichen Bodenrichtwerten zwischen 68 €/m² und 130 €/m² zu den günstigsten Lagen der Stadt.

Die Preisspanne zwischen den Stadtteilen ist erheblich: Die Innenstadt führt mit einem Durchschnittswert von 550 €/m² das Ranking an, während Bevenrode und Harxbüttel am unteren Ende mit jeweils 68 €/m² liegen. Besonders auffällig sind die Maximalwerte: In der Innenstadt erreichen einzelne Lagen bis zu 7.000 €/m², während auch die Schuntersiedlung mit 800 €/m² Maximalwert trotz eines Durchschnitts von nur 330 €/m² deutliche interne Differenzierungen aufweist. Das innenstadtnahe Siegfriedviertel rangiert mit 450 €/m² auf Platz zwei, gefolgt von Riddagshausen mit 420 €/m².

Stadtteil⌀ (€/m2)△ (%)MIN (€/m2)MAX (in €/m2)
Innenstadt5500.0 %1207.000
Siegfriedviertel4500.0 %120800
Riddagshausen4200.0 %120490
Melverode3500.0 %90600
Querum3400.0 %120480
Volkmarode3350.0 %90550
Schuntersiedlung3300.0 %120800
Heidberg3200.0 %120600
Schwarzer Berg3000.0 %120400
Ölper3000.0 %120350
Bebelhof2800.0 %120600
Südstadt2800.0 %90600
Thune2800.0 %45320
Westliches Ringgebiet2800.0 %90600
Gliesmarode2800.0 %120460
Lindenberg2750.0 %90600
Kralenriede2750.0 %90450
Rühme2650.0 %90280
Rüningen2600.0 %90450
Dibbesdorf2600.0 %40400
Hondelage2300.0 %40450
Mascherode2300.0 %45450
Veltenhof2000.0 %90330
Weststadt1950.0 %45340
Wenden1850.0 %45320
Schapen1304.0 %25400
Stöckheim1200.0 %45450
Waggum1200.0 %45320
Watenbüttel1200.0 %45310
Timmerlah1200.0 %45290
Bienrode1200.0 %45270
Broitzem1200.0 %90330
Kanzlerfeld1200.0 %50360
Lehndorf1200.0 %90300
Rautheim1050.0 %25400
Völkenrode1050.0 %45310
Geitelde1050.0 %35280
Lamme1050.0 %45360
Stiddien900.0 %20230
Leiferde900.0 %35290
Harxbüttel684.6 %45270
Bevenrode684.6 %40270

Diese Werte ergeben sich aus den Durchschnittswerten aller Grundstücke die als Wohn- bzw. Misch- oder Kernbebauung klassifiziert wurden.

Diese können je nach Bebauungsmöglichkeiten und Mikrolage stark variieren.

Bodenrichtwerte für weitere Nutzungsarten

StadtteilGewerbe (€/m2)Landwirt (€/m2)Forstwirt (€/m2)
Bebelhof704,10,6
Bevenrode-2,650,6
Bienrode503,40,6
Broitzem604,10,6
Dibbesdorf582,650,6
Geitelde-4,10,6
Gliesmarode603,850,6
Harxbüttel803,950,6
Heidberg984,10,6
Hondelage502,650,6
Innenstadt-4,10,6
Kanzlerfeld-3,050,6
Kralenriede503,850,6
Lamme-3,150,6
Lehndorf953,850,6
Leiferde553,80,6
Lindenberg604,10,6
Mascherode-4,10,6
Melverode604,10,6
Ölper803,850,6
Querum603,850,6
Rautheim603,650,6
Riddagshausen-4,10,6
Rühme853,750,6
Rüningen554,10,6
Schapen503,650,6
Schuntersiedlung503,850,6
Schwarzer Berg803,850,6
Siegfriedviertel703,850,6
Stiddien-4,10,6
Stöckheim-3,80,6
Südstadt1354,10,6
Thune323,60,6
Timmerlah-4,10,6
Veltenhof903,750,6
Völkenrode-3,250,6
Volkmarode623,850,6
Waggum-3,40,6
Watenbüttel853,950,6
Wenden503,40,6
Westliches Ringgebiet853,850,6
Weststadt603,850,6

Bodenrichtwerte benachbarter Städte

Für weitere, Informationen zu den Bodenrichtwerten benachbarter Städte, besuchen Sie bitte die Seite für

Bodenrichtwerte in Niedersachsen.
Stadt⌀ (€/m2)△ (%)Distanz (km)
Schwülper13512.5 %9.5
Sickte4922.5 %10.2
Vordorf900.0 %10.8
Cremlingen955.6 %10.8
Vechelde1209.1 %11.1
Meine12020.0 %11.7
Veltheim4528.6 %11.8
Wendeburg1126.7 %12.0
Wolfenbüttel210-2.3 %12.5
Lehre920.0 %12.6
Adenbüttel4512.5 %13.6
Didderse5110.9 %14.5
Rötgesbüttel5312.8 %14.9
Dettum2722.7 %15.9
Wasbüttel5711.8 %16.0

Sind die Grundstückspreise in Braunschweig mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in Braunschweig sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Braunschweig gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in Braunschweig kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in Braunschweig gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Wie erhalte ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück in Braunschweig?

Um den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück in Braunschweig zu erhalten, gibt es folgende Möglichlichkeiten:

1. Online-Bodenrichtwertkarten

In Niedersachsen können Sie über BORIS Niedersachsen, das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse, nach spezifischen Grundstücken suchen. Es ermöglicht Ihnen, die Bodenrichtwerte online einzusehen und offizielle Dokumente zu beantragen. Mehr Informationen und den Zugang zum System finden Sie unter BORIS Niedersachsen.

2. Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Braunschweig

Der Gutachterausschuss ist die offizielle Behörde, die den Bodenrichtwert ermittelt. Im Folgenden finden Sie die Kontaktdaten des Gutachterausschusses der Stadt Braunschweig:

Für genaure Infos zum Gutachterausschuss wie Öffnungszeiten, besuchen sie bitte unsere detaillierte Seite zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig.

3. Bauamt, Katasteramt, Vermessungsamt

Alternativ können Sie sich auch direkt an das Bauamt, Katasteramt oder Vermessungsamt wenden. Als zuständige Behörden für Bodenrichtwerte, kann Ihnen auch dort geholfen werden.

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Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte Braunschweig

Die Bodenrichtwerte für Braunschweig erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite in den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS Niedersachsen nach Ihrer Adresse suchen bzw. beim Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig anfragen.

Die Bodenrichtwerte in Braunschweig werden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig festgelegt.

Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das gesamte Stadtgebiet Braunschweigs. Hierbei werden so genannte Bodenrichtwertzonen definiert.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 02.02.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in Braunschweig sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Braunschweig hat bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für Braunschweig werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Der Bodenrichtwert in Braunschweig wird mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte für Braunschweig wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Braunschweig befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen