Bodenrichtwerte & Grundstückspreise NRW 2026 (BORIS NRW)

Was sind die aktuellen Bodenrichtwerte 2026 für NRW? Wie haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten Jahren laut BORIS NRW entwickelt? Wo finde ich den Bodenrichtwert für meine Stadt? Das und noch vieles mehr zu Bodenrichtwerten in NRW finden Sie im Folgenden.
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Bodenrichtwerte Deutschland2026
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12.10.2026
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Zusammenfassung

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert in NRW liegt bei 240 €/m² und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.
  • Der höchste durchschnittliche Bodenrichtwert befindet sich in Düsseldorf mit 1.154 €/m².
  • Weiter unten finden Sie die Entwicklung der Bodenrichtwerte aller Städte und Kreise in NRW.
  • Hier können Sie den Bodenrichtwert für Ihre Adresse abfragen.

Aktuelle Bodenrichtwerte in NRW 2026

Die Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte für den Boden, bezogen auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche.

Im Bundesland NRW werden sie üblicherweise jährlich aktualisiert.

Die aktuellsten Bodenrichtwerte beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2026 und wurden am 31.03.2026 veröffentlicht.

Die neuen Bodenrichtwerte mit dem Stichtag 01.01.2027 werden voraussichtlich zwischen März und Juni 2027 herausgegeben.

Bodenrichtwerte der kreisfreien Städte in NRW

Düsseldorf führt die Rangliste mit 1.154 €/m² deutlich an, gefolgt von Köln mit 1.091 €/m². Während diese Spitzenreiter nur moderate Zuwächse von 0,5 % bzw. 0,3 % verzeichnen, fällt Bonn als einzige Stadt im oberen Preissegment mit einem Rückgang von 3,8 % auf 750 €/m² auf.

Besonders dynamisch entwickelten sich die preiswerteren Standorte: Hagen verzeichnet mit 12,1 % den stärksten Anstieg auf 185 €/m², dicht gefolgt von Hamm mit 11,1 % auf 250 €/m². Auffällig ist die Spannweite zwischen den kreisfreien Städten: Der Quadratmeterpreis in Düsseldorf liegt mehr als sechsmal höher als in Hagen, während zahlreiche Ruhrgebietsstädte wie Leverkusen, Dortmund und Bochum unveränderte Werte ausweisen.

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Bodenrichtwerte der Landkreise in NRW

Im Rhein-Kreis Neuss zeigt sich mit 478 €/m² das höchste Preisniveau unter den nordrhein-westfälischen Kreisen ohne kreisfreie Städte, gefolgt vom Kreis Mettmann mit 447 €/m² und dem Rheinisch-Bergischen Kreis mit 402 €/m². Diese drei rheinnahen Kreise liegen damit deutlich über dem Landesdurchschnitt und bilden eine erkennbare Hochpreiszone im Westen des Bundeslandes. Am unteren Ende der Preisskala findet sich der Kreis Höxter mit 113 €/m², was einem Unterschied von mehr als dem Vierfachen gegenüber dem Spitzenreiter entspricht.

Auffällig ist die geografische Verteilung der Bodenrichtwerte, bei der die Kreise im Einzugsbereich der Metropolregionen Düsseldorf und Köln durchweg höhere Werte aufweisen als die ländlich geprägten Kreise in Ostwestfalen-Lippe und im Sauerland. Die mittlere Preisklasse zwischen 200 und 300 €/m² wird von mehreren Kreisen im Münsterland und im Ruhrgebiet besetzt, während die südwestfälischen Kreise Olpe mit 147 €/m² und Siegen-Wittgenstein mit 164 €/m² zu den günstigsten Lagen zählen.

Gewinner und Verlierer der neuen Bodenrichtwerte NRW 2026

Städte mit den höchsten Bodenrichtwerten in NRW

Düsseldorf führt die Rangfolge mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.154 €/m² an, gefolgt von Köln mit 1.091 €/m². Zwischen diesen beiden Spitzenreitern und dem drittplatzierten Bonn zeigt sich eine deutliche Preisdifferenz von 341 €/m², während Bonn und Münster mit jeweils 750 €/m² gleichauf liegen.

Auffällig ist die Konzentration von Städten aus dem Düsseldorfer Umland im oberen Preissegment: Ratingen mit 700 €/m², Neuss mit 620 €/m² sowie Langenfeld und Hilden mit jeweils 610 €/m². Bemerkenswert ist zudem, dass Pulheim als Kölner Nachbarstadt mit 610 €/m² ein vergleichbares Preisniveau wie die genannten Düsseldorfer Umlandkommunen erreicht.

RankStadt⌀ (€/m2)
1Düsseldorf1.154
2Köln1.091
3Bonn750
3Münster750
5Ratingen700
6Aachen625
7Neuss620
8Langenfeld (Rheinland)610
8Hilden610
8Pulheim610

Städte mit stärkstem Anstieg in NRW

Detmold führt die Preisentwicklung in Nordrhein-Westfalen mit einem bemerkenswerten Anstieg von 10,0 % auf 99 €/m² an, gefolgt von Aachen mit 9,2 % Steigerung auf 369 €/m². Während Detmold trotz der höchsten prozentualen Zunahme mit unter 100 €/m² noch zu den günstigsten Städten zählt, bewegt sich Aachen bereits im oberen Preissegment. Auch Bottrop verzeichnet mit 9,0 % auf 231 €/m² eine deutliche Wertsteigerung.

Die Spanne zwischen dem günstigsten und teuersten Standort ist erheblich: Während Bad Salzuflen trotz 8,6 % Zuwachs bei 101 €/m² liegt, erreicht Aachen fast das Vierfache dieses Wertes. Alle aufgeführten Städte zeigen positive Entwicklungen zwischen 5,0 % und 10,0 %, wobei selbst die moderateste Steigerung in Gronau noch 5,0 % beträgt.

RankStadt⌀ (€/m2)
1Detmold99
2Aachen369
3Bottrop231
4Bad Salzuflen101
5Ibbenbüren116
6Düren183
7Dorsten167
8Gladbeck199
9Hürth312
10Gronau (Westfalen)125

Städte mit stärkstem Rückgang in NRW

In Nordrhein-Westfalen verzeichnen die teuersten Städte gleichzeitig die stärksten Preisrückgänge: Köln führt mit einem Rückgang von 6,5 % auf 1.088 €/m², gefolgt von Bonn mit 4,9 % weniger auf 618 €/m². Auch Düsseldorf bleibt trotz des höchsten absoluten Preisniveaus von 1.147 €/m² nicht von Rückgängen verschont und verliert 0,9 %.

Die kleineren Städte zeigen deutlich moderatere Entwicklungen mit Rückgängen zwischen 0,5 % und 4,5 %. Bemerkenswert ist das große Preisgefälle zwischen den Metropolen und kleineren Zentren: Während Lippstadt und Lüdenscheid bei 75-77 €/m² liegen, erreichen die Rheinmetropolen das 14- bis 15-fache Preisniveau.

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Historische Entwicklung der Bodenrichtwerte in NRW (2011-2026)

Der durchschnittliche Bodenrichtwert liegt im Jahr 2026 bei 240 €/m² und verändert sich gegenüber dem Vorjahr mit 0,0 % nicht. Damit setzt sich die Phase der Stabilisierung nach den deutlichen Rückgängen der vorangegangenen Jahre fort, nachdem der Wert zwischen 2025 und 2026 konstant geblieben ist.

Besonders auffällig ist die Entwicklung seit dem Höchststand im Jahr 2021, als der Bodenrichtwert 301 €/m² erreichte. In den darauffolgenden Jahren kam es zu deutlichen Korrekturen mit einem Rückgang um 9,6 % im Jahr 2022 auf 272 €/m² und einem weiteren Minus von 8,8 % im Jahr 2023 auf 248 €/m². Diese Entwicklung stellt eine markante Trendwende nach der langjährigen Aufwärtsphase dar.

Über den Gesamtzeitraum seit dem Jahr 2000 zeigt sich trotz der jüngsten Rückgänge eine Wertsteigerung von 107 €/m² auf 240 €/m², was einem Zuwachs von 124,3 % entspricht. Die dynamischste Wachstumsphase lag zwischen 2015 und 2021, in der der Bodenrichtwert von 204 €/m² auf 301 €/m² anstieg. Besonders hervorzuheben ist das Jahr 2017 mit einem Anstieg um 11,7 % sowie das Jahr 2003 mit einem außergewöhnlichen Sprung um 23,7 %.

JahrBodenrichtwertVeränderung
2022272 €/m²-9.6 %
2023248 €/m²-8.8 %
2024249 €/m²0.4 %
2025240 €/m²-3.6 %
2026240 €/m²0.0 %
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Sind die Grundstückspreise in NRW mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

Die Grundstückspreise in den jeweiligen Städten NRWs sind nicht mit den Bodenrichtwerten gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

Erläuterung

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Für eine Bestimmung des Grundstücks- bzw Immobilienwerts in NRW kann es Sinn ergeben, einen lokalen Immobiliensachverständiger (Immobiliengutachter oder Immobilienmakler) zu kontaktieren, der Angebot und Nachfrage und damit einhergehend den Marktpreis für das Grundstück in NRW gut einschätzen kann.

Eine grobe Wertermittlung des Grundstückswerts erhalten Sie hier:

Grundstückpreise und Immobilienmarkt in NRW

Erste Anhaltspunkte für die Entwicklung des nordrhein-westfälischen Grundstücksmarkts im Jahr 2024 ergeben sich aus der kürzlich veröffentlichten Marktanalyse des Gutachterausschusses für Grundstückswerte. Die gesamtwirtschaftlichen Indikatoren zeigen einen deutlichen Rückgang der Kauffälle um 16,5% auf 99.758 Transaktionen, während das Gesamtumsatzvolumen um 25,1% auf 35,14 Mrd. € sank und die gehandelte Fläche um 6,4% auf 148,98 km² zurückging.

Die Verkaufsaktivität bei unbebauten Baugrundstücken verzeichnete einen markanten Rückgang von 36,9% auf 5.606 Kauffälle, während das Umsatzvolumen um 25,1% auf 1.850 Mio. € fiel und die gehandelte Fläche um 26,7% auf 9,6 km² schrumpfte. Bei bebauten Grundstücken sank die Zahl der Transaktionen um 12,4% auf 48.886 Verkäufe, wobei das Umsatzvolumen um 25,8% auf 24.320 Mio. € und die Fläche um 14,1% auf 59,3 km² zurückging. Das Segment Wohnungs- und Teileigentum registrierte einen Rückgang der Verkaufszahlen um 17,8% auf 40.702 Transaktionen bei gleichzeitig sinkendem Umsatzvolumen von 24,3% auf 8.270 Mio. €. Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke zeigten eine vergleichsweise moderate Entwicklung mit einem Rückgang der Kauffälle um 9,1% auf 3.984 Transaktionen, während das Umsatzvolumen entgegen dem Gesamttrend um 17,1% auf 410 Mio. € stieg und die Fläche nur minimal um 1,0% auf 69,1 km² sank. Bei Bauerwartungs- und Rohbauland ging die Anzahl der Verkäufe um 32,9% auf 580 zurück, das Umsatzvolumen fiel um 31,0% auf 290 Mio. €, während die gehandelte Fläche um 51,4% auf 10,9 km² zunahm.

Der Markt zeigt eine heterogene Entwicklung mit überwiegend rückläufigen Transaktionszahlen bei unterschiedlich ausgeprägten Umsatzrückgängen, wobei land- und forstwirtschaftliche Grundstücke als einziges Segment Umsatzzuwächse verzeichneten.

Entwicklung des Gesamtmarktes

20232024△ (in %)
Fläche gesamt (km²)159149-6,4
Kauffälle gesamt119.41499.758-16,5
Umsatz gesamt (Mrd. €)46,935,1-25,1

Entwicklung Unbebaute Baugrundstücke

20232024△ (in %)
Anzahl verkaufter Grundstücke8.8805.606-36,9
Fläche (km²)13,19,6-26,7
Umsatzvolumen (Mio. €)2.4701.850-25,1
⌀ Grundstückspreis (in €/m²)1891932,2

Entwicklung Bebaute Grundstücke

20232024△ (in %)
Anzahl verkaufter Grundstücke55.79148.886-12,4
Fläche (km²)6959,3-14,1
Umsatzvolumen (Mio. €)32.76024.320-25,8
⌀ Grundstückspreis (in €/m²)475410-13,6

Entwicklung Wohnungs- und Teileigentum

20232024△ (in %)
Anzahl verkaufter Grundstücke49.49540.702-17,8
Umsatzvolumen (Mio. €)10.9208.270-24,3
Fläche (km²)---
⌀ Grundstückspreis (in €/m²)---

Entwicklung Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke

20232024△ (in %)
Anzahl verkaufter Grundstücke4.3843.984-9,1
Fläche (km²)69,869,1-1
Umsatzvolumen (Mio. €)35041017,1
⌀ Grundstückspreis (in €/m²)55,918,3

Entwicklung Bauerwartungs- und Rohbauland

20232024△ (in %)
Anzahl verkaufter Grundstücke864580-32,9
Fläche (km²)7,210,951,4
Umsatzvolumen (Mio. €)420290-31
⌀ Grundstückspreis (in €/m²)58,326,6-54,4

BORIS NRW - Das zentrale Bodenrichwertinformationssystem

BORIS NRW ist die geläufige Abkürzung für Bodenrichtwert-Informationssystem NRW und stellt die zentrale amtliche Plattform zur Ermittlung und Bereitstellung von Bodenrichtwerten im Bundesland Nordrhein-Westfalen dar. Es wurde vom Oberen Gutachterausschuss und den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte in NRW entwickelt, um aktuelle und historische Bodenrichtwerte flächendeckend und kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Open Data Strategie und Transparenz

Seit einigen Jahren verfolgt BORIS NRW konsequent eine Open-Data-Strategie: Alle amtlichen Daten und Berichte der Gutachterausschüsse werden erstmals vollständig und kostenlos online bereitgestellt. Dies dient dem gesetzlichen Auftrag, Transparenz auf dem Immobilienmarkt herzustellen und Bürgern wie Fachleuten einen einfachen Zugang zu verlässlichen Grundstücksdaten zu ermöglichen.

Mit Angabe der genauen Lage eines Grundstücks können detaillierte Informationen in Form einer Bodenrichtwertkarte dargestellt werden. Bei Bedarf kann der Nutzer sich den Kartenausschnitt online anzeigen lassen oder als PDF-Dokument ausdrucken.

Verfügbare Datenbestände und Zeiträume

In BORIS NRW finden Sie die Bodenrichtwerte für die Jahre 2011-2025, sodass auch historische Vergleiche und Wertentwicklungsanalysen möglich sind. Die Bodenrichtwerte werden jährlich mit Stichtag 1. Januar von den Gutachterausschüssen ermittelt und in der Regel bis zum 31. März des Jahres veröffentlicht.

Umfassende Datenangebote

BORIS NRW bietet eine Vielzahl von Informationen rund um Grundstückswerte in NRW:

Aktuelle Bodenrichtwerte:

  • Flächendeckende Bodenrichtwerte für alle Regionen in NRW
  • Beschreibende Merkmale wie Lagequalität und Nutzungsart
  • Jährliche Aktualisierung seit 2011

Immobilienrichtwerte:

  • Georeferenzierte durchschnittliche Lagewerte für typische Immobilien (Normobjekte)
  • Berücksichtigung spezifischer Lagen und Immobilientypen
  • Ergänzung der Bodenrichtwerte um Informationen zum Immobilienmarkt

Grundstücksmarktberichte:

  • Jährliche Berichte der örtlichen Gutachterausschüsse
  • Umfassende Analysen des Immobilienmarktes
  • Statistiken zu Kaufpreisen und weitere für die Wertermittlung erforderliche Daten
  • Kostenloser PDF-Download verfügbar

Allgemeine Preisauskunft:

  • Interaktiver Immobilien-Preis-Kalkulator
  • Orientierungswerte für konkrete Objekttypen (Reihenhaus, Doppelhaushälfte, freistehendes Einfamilienhaus, Eigentumswohnung)
  • Grobe Preisindikation basierend auf aktuellen Marktdaten

Bodenrichtwert Auskunft NRW

In NRW gibt es für die Bereiche der Landkreise, der kreisfreien Städte und einzelner kreisangehöriger Städte insgesamt 74 Gutachterausschüsse für Immobilienwerte. Sie sind selbständige und unabhängige Einrichtungen des Landes NRW.

Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • Führung und Auswertung einer Kaufpreissammlung über den Grundstücksverkehr.
  • Ermittlung von Bodenrichtwerten.
  • Ermittlung von generalisierten Bodenwerten.
  • Erteilung von Auskünften (Kaufpreissammlung, Bodenrichtwerte).
  • Erstellung von Immobilienmarktberichten über ihren Zuständigkeitsbereich.
  • Ableitung der zur Wertermittlung erforderlichen Daten wie Liegenschaftszinssätze, Indexreihen, Umrechnungskoeffizienten, Vergleichsfaktoren und Mietwertübersichten.
  • Erstattung von Verkehrswertgutachten.

Um den für eine Stadt zugehörigen Gutachterausschusses zu finden, klicken Sie bitte auf den Link zu Ihrer Stadtseite.

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Bodenrichtwerte aller Städte NRWs

Bodenrichtwerte der kreisfreien Städte

Ennepe-Ruhr-Kreis

Kreis Herford

Kreis Olpe

Kreis Recklinghausen

Kreis Unna

Stadt⌀ (€/m2)
Bergkamen210
Bönen145
Fröndenberg165
Holzwickede260
Kamen225
Lünen280
Schwerte270
Selm210
Unna250
Werne260

Kreis Viersen

Rhein-Erft-Kreis

Rhein-Kreis Neuss

Rheinisch-Bergischer Kreis

Städteregion Aachen

Aktuelle Immobilienpreise in NRW

Neben den Bodenrichtwerten sind auch die aktuellen Immobilienpreise für Käufer und Verkäufer von entscheidender Bedeutung. Während Bodenrichtwerte eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, spiegeln die tatsächlichen Immobilienpreise die aktuellen Marktgegebenheiten für Häuser und Wohnungen wider.

Die Immobilienpreise in NRW variieren je nach Lage, Ausstattung, Größe und Zustand der Immobilie erheblich. Sowohl beim Kauf als auch bei der Miete von Häusern und Wohnungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die über den reinen Bodenrichtwert hinausgehen.

Hier finden Sie die aktuellen Immobilienpreise in NRW für Kauf und Miete für Häuser und Wohnungen.

Fragen und Antworten rund um Bodenrichtwerte NRW

Die Bodenrichtwerte in NRW erhalten Sie u.a. auf dieser Webseite auf den jeweiligen Stadt- und Stadtteilseiten. Alternativ können Sie bei BORIS NRW nach Ihrer Adresse suchen bzw. bei Ihrem lokalen Gutachterausschuss anfragen.

Die Bodenrichtwerte in NRW werden von den lokalen Gutachterausschüssen festgelegt. Der Ermittlungsbereich des Gutachterausschusses umfasst das jeweilige Stadt- oder Landkreisgebiet.

Die letzte Bodenrichtwertermittlung wurde am 31.03.2026 für den Stichtag 01.01.2026 veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum für die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2027 steht aktuell noch nicht fest.

Die Bodenrichtwerte in NRW sind nicht mit den Grundstückspreisen gleichzusetzen, da diese als Daten Durchschnittswerte der verkauften Grundstücke des vergangenen Jahres verwenden.

Die Gutachterausschüsse in NRW haben bis dato keine genaueren Infos zum Veröffentlichkeitsdatum für die Bodenrichtwerte 2027 bekanntgegeben. Auf Basis der letzten Veröffentlichungen kann von einem Zeitraum zwischen April und Juni 2027 ausgegangen werden.

Die Bodenrichtwerte für NRW werden jährlich ermittelt und veröffentlicht. Der Stichtag ist ausnahmslos der 01. Januar des jeweiligen Jahres wobei die Veröffentlichung i.d.R. zwischen April und Juni erfolgt.

Die Bodenrichtwerte in NRW werden mit derselben Systematik wie für alle anderen Bundesländer bestimmt. Mehr zum Verfahren finden Sie auf der allgemeinen Bodenrichtwert Seite.

Die Bodenrichtwertkarte in NRW wird genauso gelesen wie die Bodenrichtwertkarte anderer Städte Deutschlands. Die Karte wird in so genannte Bodenrichtwertzonen unterteilt, die Aufschluss über den Wert des Bodens sowie die Bebauung geben.

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Die einzige Ausnahme stellt dabei der Freistaat Bayern dar. Für Immobilien, die sich in NRW befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

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Quellen